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So sind wir
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Dieser Rap entstand 2014 im Rahmen eines Workshops mit dem Rapper SPAX und Schülern der Sekundarstufe I.
Rap gegen Gewalt
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014
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KGS verabschiedet Gymnasialzweigleiterin 7-7-2011
Die Kooperative Gesamtschule Sehnde hat gestern in einer Feierstunde gleich zwei engagierte Lehrkräfte verabschiedet.

Heidi Forneck-Schulz bekommt von Schülersprecher Sepehr Sardar Amiri zum Abschied einen großen Blumenstrauß überreicht. (haz)

Während die Sport- und Werklehrerin sowie ehemalige Personalratsvorsitzende Gabriele Schröder (60) nach 40 Arbeitsjahren in den Ruhestand geht, verlässt Gymnasialzweigleiterin Heidi Forneck-Schulz die Schule, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen: Die 59-Jährige zieht es nach Uruguay. In Montevideo wird sie Leiterin einer deutschen Schule mit rund 1200 Kindern.
An der KGS war Forneck-Schulz seit 1999 beschäftigt. Sie wirkte maßgeblich am Ausbau des Gymnasialzweigs auf Vierzügigkeit und am Aufbau der Oberstufe mit. In ihrer Laudatio würdigte Schulleiterin Helga Akkermann sie als „kreativ im Umgang mit Konfliktsituationen“ und „empathisch, aber bestimmt“.
Schülersprecher Sepehr Sardar Amiri stellte Forneck-Schulz ein Zeugnis mit der Traumnote 1,0 aus und bestätigte ihr darin in Anspielung auf gebräuchliche Formulierungen in Erstklässler-Zeugnissen augenzwinkernd, dass sie die Zahlen von eins bis 100 nun ohne Rechenmaschine beherrsche. Die Lehrer stimmten die Ex-Kollegin mit einer Umdichtung des kubanischen Liedes „Guantanamera“ auf ihren Umzug ins Ausland ein.
Aufgrund der Gleichheit der Vornamen verglichen sie Forneck-Schulz zudem liebevoll mit „Heidi“, dem Opossumweibchen aus dem Leipziger Zoo, das wegen seines Schielens mediale Aufmerksamkeit erlangt hatte. Beide Heidis seien „nicht dauerhaft reviergebunden“, was wohl Fornecks Aufbruch in die Fremde erkläre, scherzten die Lehrer. (eggers/haz)


Der 5. K-Jahrgang auf GEK-Tour! 5-7-2011
Die letzte volle Schulwoche nutzten die Klassen des 5. K-Jahrgangs zu drei Ausflügen, bei denen auf anschauliche und interessante Weise Themen aus den Fächern Geschichte und Erdkunde an besonderen Lernorten vertieft wurden.

So führte uns unser Weg ins Regionalmuseum Sehnde nach Rethmar, ins Roemer- und Pelizaeusmuseum nach Hildesheim sowie auf das Gut Adolphshof in Hämelerwald.
Zucker und mehr im Regionalmuseum Sehnde
Mit dem Fahrrad machten wir uns bei hochsommerlichen Temperaturen durch das Ladeholz und entlang des Mittellandkanals auf den Weg zum Sehnder Regionalmuseum in Rethmar. Nach kurzer Verschnaufpause begann die kurzweilige Führung durch die Ausstellungen über die Zuckerrübe und die Geschichte des "Großen Freien". Nun hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich einige Exponate genauer anzusehen. Besonders angetan hatten es ihnen die großformatigen Fahnen des Großen Freien, die verschiedenen Zuckerdöschen sowie ein Pflug zum Aussäen von Zuckerrübensamen. Es folgte erst einmal eine ausgedehnte Rast auf dem Spielplatz, bevor es dann wieder mit dem Fahrrad zurück nach Sehnde ging.
Ein großes Dankschön gebührt an dieser Stelle den Organisatorinnen aus dem 5. K-Jahrgang sowie den bereitwillig helfenden Eltern! (jäc)


Sehen, hören, streicheln und riechen - Lernen mit allen Sinnen auf dem Gut Adolphshof 5-7-2011
Bei der Ankunft auf dem Gut Adolphshof in Hämelerwald erwartete uns wie angekündigt ein kleines Frühstück. Die bereitstehenden Brötchen mit Butter und der naturtrübe Apfelsaft, alles aus eigener Herstellung, sorgten anfänglich für skeptische bis enttäuschte Blicke. Aber nach den ersten Bissen stellten die Schülerinnen und Schüler fest: Das schmeckt ja richtig!

So konnte die Führung über den Gutshof gestärkt beginnen. Was gab es dort alles zu sehen, zu hören, zu streicheln und zu riechen: Pferde, Kühe, Ziegen, Schweine, Katzen und Hunde. Dabei wurden fast nebenbei auch die Unterschiede zwischen Nutz- und Haustieren erklärt, wir erfuhren, warum der Bulle ständig brüllt und welche wichtige Aufgabe der Kater Leo in den Ställen wahrnimmt. Weiter ging es in den Gemüse- und Kräutergarten, in dem unseren Geschmacksnerven einige neue Erfahrungen ermöglicht wurden. Auf der Obstwiese unter den Kirschbäumen wurden wir zu einem unscheinbaren Holzkasten geführt, der sich als Bienenstock entpuppte und von allen Seiten beäugt wurde. (K. Jäckel)


"Ägypten für Fortgeschrittene" 5-7-2011
Im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim hatten die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen zwei Workshops: Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema "Mumien", die andere erforschte die Hieroglyphen, die Schrift der alten Ägypter.

In beiden Workshops setzen sich die Schülerinnen und Schüler handelnd und kreativ mit dem alten Ägypten auseinander. Außerdem konnte in einer Führung durch die Ausstellung viel des in der Schule bereits Gelernten an beeindruckenden Exponaten vertieft werden. Besonders faszinierend waren dabei der Besuch einer dem ägyptischen Original nachgebildeten Grabkammer sowie der Anblick einer echten Mumie. (K. Jäckel)


Der erste Schritt ins eigene Leben 4-7-2011
Rund 200 Gäste hatten sich im Forum der KGS am Freitag, 1. Juli, um 17 Uhr eingefunden, um den 175 Schülern des Haupt- und Realschulzweiges bei ihrer Schulentlassung und Abschlusszeugnisübergabe beizuwohnen. Das waren so viele Besucher, dass nicht nur ein großer Teil im Forum nur Stehplätze bekamen, sondern auch in die Schulstraße musste die Feier übertragen werden.

In ihrer Begrüßung ging Direktorin Helga Akkermann speziell auf die wirtschaftliche Entwicklung mit China und dessen Deutschlandbild ein. Speziell Fleiß, Pünktlichkeit und Ordnung hob sie hervor und “wünschte ein paar der Tugenden den Schülern”. Dann übergab sie die Leitung der Feier an die drei Schülermoderatoren Verena Behrend, Björn Fischer und Michelle Hotau aus dem 10. Jahrgang, die durch die weitere Feier führten.
In Anwesenheit von mehreren Vertretern des Stadt- und Ortsrates hob Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke hervor, dass “nun nicht nur Freiheiten auf Sie warten, sondern auch Verpflichtungen” und wünschte den Schülern immer “Menschen, die ihren Weg begleiten, helfen und unterstützen. Viel Erfolg für Neues!”
Die musikalische Umrahmung der Feier zwischen den einzelnen Abschnitten erfolgte unter Leitung von Annelie Böttcher zusammen mit den Schülern. Nach dem Chor des Jahrgangs acht und neun mit dem Lied “Hand in Hand” sprach Sepehr Sardar Amiri, der Vorsitzende der KGS-Schülervertretung. Er begab sich mit Hilfe des Schülerchors auf einen musikalischen Schulrückblick, der mit seinem Wunsch auf “einen erfolgreichen Lebensweg, Mut, Ausdauer und Freude” und dem Zusatz “bleibt einzigartig” endete.
Auch die Schulelternratsvorsitzende Susanne Vahlenkamp gratulierte den Schülern zum erfolgreichen Abschluss und nutzte die Metapher von den Türen, die sie zukünftig ohne Hilfe ihrer Eltern zu durchschreiten lernen müssen. Abschließend regte sie an: “Halten Sie heute für ihre Eltern das letzte Mal symbolisch die Schultür auf.” Danach gab es die Rubrik “Was wir euch zum Schluss noch sagen wollten” von Akkermann und dem Haupt- und Realschulzweigleiter Bernd Kunz, bevor die beiden die besonderen Leistungen von acht Schülern auszeichneten. Die Geehrten bekamen nicht nur Applaus von ihren Mitschülern, sondern auch jeweils einen Buchgutschein über zehn Euro.
Danach kam der wichtigste Teil des Abends: die Zeugnisübergabe. Mit muskalischer Umrahmung des Wahlpflichtkurses unter Führung von Michael Möllers bekamen die 175 Schüler ihre Zeugnisse und die Lehrer im Gegenzug einen kleinen Dank von ihren ehemaligen Schützlingen. Bemerkenswert: Nur fünf von 58 Hauptschülern werden die Schule verlassen, der Rest wird sich weiter qualifizieren.
Als krönenden Abschluss wurden die Gäste dann noch durch den neunten Jahrgang zu “Flying Snacks” in der Schulstraße eingeladen. Damit der Schritt ins eigene Leben nicht gar so abrupt erfolgte. (JPH/sehnde-news.de)

Fotos

Liste aller Schulabgänger


Fußballschulmannschaft der KGS hält lange dagegen 4-7-2011
Mit einer Mischung aus insgesamt vier Jahrgängen (2000-1997) konnten die KGS-Kicker gegen den hohen Favoriten Heesseler SV (Jahrgang 1998) lange Zeit das Spiel ausgeglichen gestalten.

Zum Abschluss des Fußballjahres an der KGS folgten die Kicker aus Heessel erneut einer Einladung und zeigten auf dem Sportplatz in Haimar eine Topleistung. Das auf dreimal 15 Minuten ausgelegte Spiel lief von Beginn an sehr flott, obwohl die Temperaturen alles andere als angenehm waren. Defensiv standen die KGS-Fußballer zunächst geordnet, während im Mittelfeld mit Dauer des Spiels die Ballverluste zunahmen und die Heesseler letztendlich das Mittelfeld dominierten. Die 1:0 Führung der KGS besorgte Marvin Grün, der mit seinen Tempovorstößen auf der rechten Seite das eine und andere Mal für Gefahr sorgte.
Am Ende stand es allerdings 6:1 für die Jungs von Trainer Dirk Holsten aus Heessel. (Stefan Bahls)


Kultur pur gibt es auch kulinarisch 1-7-2011
Raymond nimmt einen Streifen Gips und legt ihn Mario auf die Nase. Dann ist Marios Gesicht gänzlich unter der weißen Masse, die langsam hart wird, verschwunden:

künstlerisches gestalten (kleines Bild): Raymond (13, links) fertigt auf marios (13) gesicht eine Gipsmaske an. hazSammeln für ihre Studienfahrt nach Athen: Jennifer Ahrens (von links), Mareike Polenkowski und Ulrike Fritz (17) aus dem Jahrgang Q11 bieten selbst zubereitetes griechisches Essen an. haz

Die Kunst des Gipsmaskenbaus war nur eine der vielen Facetten der Kultur-pur-Veranstaltung der Kooperativen Gesamtschule Sehnde am Mittwoch. An fünf verschiedenen Schauplätzen wurde den zahlreichen Besuchern allerhand geboten: Während im Forum die Schüler das Publikum mit Sketchen und Konzerten vier Stunden lang zu begeistern wussten, konnten in der Eingangshalle Kunstwerke erworben und kulinarische Köstlichkeiten probiert werden.

Dabei reichte das Angebot von griechischen Spezialitäten wie gefüllten Blätterteigtaschen und Zaziki – der Erlös soll helfen, eine Klassenfahrt nach Athen zu finanzieren – bis zu Obstspießen und Muffins. Auf der Bühne im Forum tummelten sich nicht nur neun verschiedene Blasorchester – aus jedem Jahrgang eines – und Solokünstler, sondern auch Chöre, die bekannte Stücke aus Musicals zu Gehör brachten. Dazwischen gab es lustige Sketche wie „Das Superskelett“, das einer Castingshow nachempfunden war. Das Publikum erhielt dabei kleine Kärtchen, mit denen es über den besten Auftritt abstimmen konnte. Handwerklich ging es dagegen auf der Schulstraße zu. Papierbatiken anfertigen, Porträts zeichnen oder Gipsmasken bauen – die Schüler erklärten den Besuchern ausgiebig ihre bunten Ergebnisse aus dem Kunst- und Werkunterricht. „Ich habe Respekt vor den Schülern, was sie alles auf die Beine gestellt haben“, lobte Schulleiterin Helga Akkermann. Sie sei stolz auf die große Bandbreite der Vorführungen und Ausstellungen, sagte sie. (Sarah Dettmer/haz)

Fotos


Profilkurs besucht TechLab 1-7-2011
Gestern haben wir, ein paar Schüler des 9. Jahrgangs, das TechLab der Leibniz-Universität Hannover besucht.
Wir haben neue, interessante Eindrücke sammeln können, zum Beispiel wie sieht eine CD unter dem Mikroskop aus, wie wird Musik von der CD abgespielt, wie funktioniert das Display etc.

Betreut wurden wir von mehreren Studenten, die uns mit ihrem Wissen weiterhalfen, und außerdem konnten wir unser praktisches Können unter Beweis stellen. Mittags haben wir in der Mensa der Universität gegessen. Insgesamt waren wir sechs Stunden voll und ganz mit den Experimenten beschäftigt. Am Ende erhielten wir ein Zertifikat und abschließend können wir sagen, dass ein Besuch im TechLab sehr empfehlenswert ist. (Louisa, Laura & Sarah)


Preisverleihung Känguru der Mathematik 2011 und Mathematikolympiade 30-6-2011
Nach dem Känguruwettbewerb am 17. März 2011, folgte nun die lang erwartete Auswertung. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl, ein Aufgaben- und Lösungsheft und zur Erinnerung einen "Preis für alle 2011". Dies war für die Teilnehmer bis zur Klassenstufe 8 das Kartenspiel "KÄNGURU" und für alle ab Klassenstufe 9 das Kartenspiel "TRIFIX", ähnlich dem bekannten Spiel "SET".

Die Ehrung der Preisträger nahmen Frau Akkermann, Direktorin der KGS Sehnde und Herr Müller als FBL Mathematik am 16.06.2011 vor. Hintere Reihe: Herr Müller, Stefan Feige, Jannik Deiters, Annika Bartelt, Tabea Pudenz, Eric Hempel, Frau Akkermann. Vordere Reihe: Domenik Kuhn (steht), Christoph Möller, David Bartke, Thorben Diers, Leon Suchy. Nicht im Bild: Rouven Schiemann (längster Kängurusprung)

Auch in diesem Jahr haben Schüler unserer Schule es geschafft, erste, zweite und dritte Preise zu erringen.
David Bartke (5ga) erreichte mit 85 Punkten in seiner Klassenstufe einen ersten Preis und Christoph Möller (5ga) einen zweiten Preis.
Im sechsten Jahrgang konnten wir dritte Preise an Eric Hempel (6gb), Thorben Diers (6ga), Domenik Kuhn (6gc) und Tabea Pudenz (6ga) überreichen.
Den "Längsten Kängurusprung" der Schule (größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) vollführte Rouven Schiemann (8gc).
In den Jahrgängen sieben und acht verfehlten Annika Bartelt (7gd), Leon Suchy (7gd), Stefan Feige (8ga) und Jannik Deiters (8ga) nur knapp dritte Plätze. Diese guten Leistungen konnten wir mit Buchpreisen würdigen. Dafür stellte der Förderverein der KGS Sehnde finanzielle Mittel zur Verfügung.
Besonders stolz sind wir auch auf Christoph Möller, der sich für die dritte Stufe der diesjährigen Mathematikolympiade in Göttingen qualifizierte und dort am 25. Februar teilnahm. Zu dieser Stufe, der Niedersächsischen Landesrunde, wurden nur die ca. 200 besten Schüler und Schülerinnen aus ganz Niedersachsen eingeladen- und ein Schüler unserer Schule war dabei! Super, Christoph! (A. Müller)


KGS verabschiedet größten und besten Abiturjahrgang, den Sehnde bisher hatte – Charline Dzikonski schafft Notenschnitt von 1,0 27-6-2011
Ihr Motto lautete „Abis Eleven, twelve, thirteen“ – frei nach der Gangsterkomödie „Oceans Eleven“ und in Anspielung auf das sogenannte Doppelabitur, in dem in diesem Frühjahr die Jahrgänge zwölf und 13 gemeinsam ihre Prüfungen ablegten.

Gesang, schicke Kleider und lobende Worte: Ein Chor singt bei der Feier für die Sehnder Abiturienten. (haz)

Und ebenso humorvoll, unerschrocken, sympathisch und intelligent wie die Helden aus dem Film seien diese 157 jungen Leute, die nun die Kooperative Gesamtschule Sehnde verlassen haben, sagte Schulleiterin Helga Akkermann bei der Entlassungsfeier.
Diese hatte die Schule samt Festball wegen der enormen Anzahl der Abiturienten und Gäste in die frühere Gebläsehalle der Ilseder Hütte verlegt. Das 155 Jahre alte, riesige Gemäuer erwies sich als ebenso passender wie ungewöhnlicher Schauplatz. Dorthin hatte sich am Sonnabend eine wahre Karawane von Sehndern aufgemacht. Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrte mahnte die Abiturienten, nun mutig neue Wege in Angriff zu nehmen, auf ihr Können zu vertrauen und dabei die alten Freundschaften zu pflegen. „Genießen Sie. Freuen Sie sich. Das ist Ihr Tag“, sagte Lehrke.
Heidi Forneck-Schulz, Leiterin des Gymnasialzweigs an der KGS, nannte den Gästen noch allerhand Einzelheiten über den Abiturjahrgang, bevor sie mit Akkermann zur Ausgabe der Zeugnisse schritt. Noch nie habe eine so große Anzahl von Abiturienten die KGS verlassen, noch nie sei der Notenschnitt (2,6) so gut gewesen. 22 Abiturienten schafften einen Schnitt mit einer eins vor dem Komma, Charline Dzikonski (1,0) und Jan Alexander Schridde (1,2) waren die Besten der zwei Jahrgänge, die in diesem Jahr ihre Schulkarriere in Sehnde beendeten. Und dank des Abiturs nach zwölf Jahren haben auch 14 junge Leute die Reifeprüfung geschafft, die noch nicht volljährig sind. (gückel/haz)

Die Namen der Sehnder Abiturienten


Comeniusgruppe der KGS in Barcelona 19-6-2011
Zum Abschluss des zweijährigen Comeniusprojektes der KGS Sehnde befindet sich die Gruppe mit ihren beiden Lehrern Jutta Arning und Stefan Bahls zur Zeit in Barcelona.

Dort absolvieren die 22 Schülerinnen und Schüler eine Jugendleiterausbildung, die sie zukünftig dazu befähigen wird, Kinder- und Jugendgruppen zum Beispiel auf Freizeiten zu begleiten. Geleitet wird die Ausbildung von Bildungsreferent Dirk Assel und Teamer Helge Kraus.
Bisher erkundete die Schülergruppe Barcelona vor dem Hintergrund jugendspezifischer Fragestellungen, um so Orte und Treffpunkte von Jugendlichen in der katalanischen Hauptstadt aufzusuchen, mit spanischen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und vor allem die zur Zeit laufende Protestbewegung (15. Mai die Indignados) auf dem Placa Catalunya näher darzustellen.
Darüber hinaus lernen die KGS-SchülerInnen, Erkundungsrouten auszuarbeiten, Kooperationsspiele durchzuführen und Konflikte zu lösen.
Am 23.06 landet die Gruppe wieder in Hannover.
(Stefan Bahls)


Abschlusskonzert der "alten Hasen" 17-6-2011
Mit einem tollen, zweistündigen Konzert setzte das Blasorchester 10/EP/Q1 gestern Abend einen Schlusspunkt, der sich hören lassen konnte.

Frau Akkermann sprach zur Begrüßung - mit Blick auf die vielen Aufführungen und Konzerte, die an der KGS im Laufe eines Schuljahres stattfinden - von der "einmaligen Großartigkeit" gerade dieses 25-köpfigen Ensembles. In dieser Besetzung hatte es nun drei Jahre unter Leitung von Herrn Häusler geprobt und gearbeitet. Und so war aus allen Entwicklungsstufen dieser Zeit etwas zu hören.

Die Schülerinnen und Schüler moderierten sich munter selbst vom Muppet-Show-Thema über Glenn-Miller-Nummern, Grönemeyer-Adaptionen bis hin zu musikalisch anspruchsvollen Stücken aus der West-Side Story, Weather Reports "Birdland" oder Chick Coreas "Spain". - Dichter ist der Orchestersound über die Jahre geworden, ausgewogen. Alle Register intonieren homogener und rhythmisch gibt es nichts auszusetzten, was sicher auch der sehr eigenständigen und überaus schlagkräftigen Rhythmusgruppe zu verdanken ist. Das kleine, aber umso feinere Publikum bedankte sich mit "Standing Ovations".
Und wohin führt der weitere Weg? Vielleicht in eine neue KGS Big-Band, die vor allem den Oberstufenschülern offen steht? Wir dürfen gespannt sein und bedanken uns bei den Akteuren für einen wunderbaren Musikabend! (MÖL)


Die IdeenExpo kommt in die Schule 16-6-2011
Die dritte IdeenExpo steht in den Startlöchern: Mit einem Schul-Info-Team stellte sich heute am späten Vormittag die IdeenExpo in der KGS vor.


Mit ihrem speziell auf die Dauer der großen Pause zugeschnittenen Modul verbindet das Team Spaß mit Information und weckt bei Schüler- und Lehrerschaft schon einmal die richtige IdeenExpo-Laune. Spielend Wissen erwerben, neugierig werden, Fragen stellen und Antworten finden – das sind die Bausteine der IdeenExpo. "Die Sehnder Schüler sind auffallend freundlich und interessiert", so eine Mitarbeiterin des Teams.
Zwei komplette Jahrgänge mit insgesamt etwa 500 Jungen und Mädchen haben sich bereits für den Besuch der Messe angemeldet.


Moderne Propheten – ein Playmobil-Projekt 14-6-2011
„Gibt es in unserer Zeit eigentlich noch Propheten?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7Gb und 7Gd im Rahmen des Religionsunterrichtes.

Zu den Projektarbeiten

In einem klassenübergreifenden Projekt hatten sie die Aufgabe, das Leben verschiedener Persönlichkeiten anhand einer kurzen Bildsequenz darzustellen. In Gruppenarbeit malten sie Kulissen und stellten jeweils die Lebenssituationen ihres „modernen Propheten“ mit Hilfe von Playmobil-Figuren dar. (DOM/THB)

Hier geht es zu den Gruppenergebnissen


Konzert des Schulorchesters Jahrgang Q1, E-Phase und 10R 8-6-2011
Am Donnerstag, 16. Juni 2011 spielt das Orchester der Jahrgänge Q1, E-Phase und der 10R unter der Leitung von Herrn Häusler um 18 Uhr im Forum der KGS Sehnde.

Es ist das Abschlusskonzert dieses Orchesters, welches schon seit einigen Jahren zusammen spielt. Die Musik reicht von Jazz bis hin zur Filmmusik und bietet ein vielseitiges musikalisches Repertoire. Organisation und Planung wurden dieses Jahr komplett von den Schülerinnen und Schülern des Orchesters übernommen. Der Eintritt ist kostenlos und Besucher sind herzlich eingeladen, sich auf eine musikalische Reise mit uns zu begeben.


Aktionstag "Ausbildung im Handwerk" 8-6-2011
Am Montag, 27.06.2011 (ab 9.30 Uhr) findet an der KGS ein Aktionstag "Ausbildung im Handwerk" statt. Die Handwerkskammer Hannover veranstaltet an diesem Tag eine kleine Schulhofaktion:
In der ersten großen Pause kommt ein Team der Handwerkskammer Hannover gemeinsam mit dem Präsidenten an die KGS. Dort werden Gewinnspielkarten und andere kleine Give-aways, wie z.B. Gummibärchen, auf dem Schulhof an die Schüler verteilt. Ziel dieser Aktion soll es sein, auf das Handwerk und auf die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer, die auch zurzeit noch mit vielen Ausbildungsplatzangeboten gefüllt ist, aufmerksam zu machen. Unsere Gäste bringen einen kleinen Tresen mit, der auf dem Schulhof aufgestellt werden soll. Es wird auch jemand von der Presse vor Ort sein, um Fotos zu machen.
Ein Gewinnspiel lockt mit tollen Preisen: Professionelle Foto-Shootings zur Erstellung von Bewerbungsfotos (Wert 150 Euro), Laptop-Taschen, Werkzeugkoffer 2.0, coole T-Shirts mit Aufdruck.

Schulfaustballmeisterschaft erfolgreich absolviert 8-6-2011
Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder einen Faustballkurs im Jahrgang 9 sowie erstmalig auch eine Faustball AG. Die Schüler haben fleißig für die Schulfaustball-Bezirksmeisterschaft am 26. Mai 2011 in Hameln trainiert und durften in zwei unterschiedlichen Altersklassen antreten.

Bei herrlichem Wetter haben sich auf den Weg nach Hameln gemacht:
Mannschaft 1 (9. Jahrgang): Deniz Kilinc, Ruslan Mechonzew, Paul Pagenkopf, Rico Reichel, Yaxél Ribero-Perez, Savas Yatar
Mannschaft 2 (Faustball-AG): Henrik Hüsich, Vincent Mau, Marius Schulz, Kubi Timuroglu
Da kein Spieler am regulären Punktspielbetrieb teilnimmt, konnten sie in der Anfängerklasse starten.
Mannschaft 1 gelang es gleich, den ersten Gegner zu schlagen. Die Schüler aus dem Gymnasium in Rahden waren sichtlich überrascht, nachdem sie das Spiel verloren hatten, denn sie hatten bereits häufiger an der Schulfaustball-Meisterschaft teilgenommen und verfügen über wesentlich mehr Erfahrung. Aber unsere Mannschaft hat wirklich "stark" gespielt! Somit war das schwierigste Spiel gewonnen.
Die anderen beiden Spiele wurden souverän gewonnen und somit stand Mannschaft 1 als Bezirksmeister in ihrer Altersgruppe fest. Herzlichen Glückwunsch!
Auch in der jüngeren Altersklasse verfügten die Gegner unserer Mannschaft 2 über wesentlich mehr Erfahrung. Durch Kampfgeist und Spielfreude konnte sich auch Mannschaft 2 empfehlen und hat gute Spiele gezeigt. Wir freuen uns, dass sie am Ende des Tages glücklich den Vize-Bezirksmeistertitel erringen konnte. Auch hier einen herzlichen Glückwunsch.
Im nächsten Jahr könnten Henrik, Vincent, Marius und Kubi noch einmal in der selben Altersklasse antreten. Das klingt sehr vielversprechend!
Vielen Dank an Frau Bajorath für ihre tatkräftige Unterstützung! (Meike Hellwig)

Bilder


Kanadaaustausch 6-6-2011
Nach mehr als einem Jahr Vorfreude war es auch für uns endlich so weit: Wir konnten nach Kanada fliegen, wo wir unsere kanadischen Freunde wiedersehen würden! Nach dem langen Flug waren wir froh, dass wir so herzlich von unseren Gastfamilien in Empfang genommen wurden und wir freuten uns trotz aller Müdigkeit schon sehr auf die nächsten zwei Wochen in diesem fremden, aber wunderschönen Land.

Vom 12. bis zum 26. Mai hatten wir nun ein tolles Programm, das wir wohl nie wieder vergessen werden. Am ersten Tag besichtigten wir zunächst unsere Partnerschule, die diesen Austausch mit der KGS Sehnde nun schon seit 11 Jahren betreibt. Wir wurden sehr freundlich von der Schuldirektorin begrüßt und durften danach ein bisschen in den Unterricht hineinschnupperten.
Während unserer zwei Wochen gab es viel zu sehen. Ein paar Highlights waren zum Beispiel ein Indianerdorf, durch das wir eine interessante Führung bekamen, die hohen Wasserfälle "Chute Montmorency" und die Altstadt von Quebec, in der wir nicht nur shoppen gehen konnten, sondern auch etwas über die durch Phillip Gobeil, Geschichtslehrer an der Polyvalente, sehr spannend und lebhaft dargestellte Geschichte der Stadt erfuhren. Außerdem wurde uns auf einer Ahornfarm die traditionelle Herstellung von Ahornsirup anschaulich nähergebracht und unsere beiden Gruppen verbrachten dort einen lustigen Tag mit viel Tanz und Musik.

Außerhalb des Programms trafen wir uns an einigen Abenden innerhalb der Gruppe und unternahmen an den Wochenenden Ausflüge mit unseren Gastfamilien, dabei lernten wir ganz nebenbei das kanadische Leben und die kanadische Kultur kennen.
So hatten wir in Kanada die Möglichkeit, das Land und seine Bewohner kennenzulernen, tolle Erfahrungen zu sammeln und sowohl unser Englisch als auch unser Französisch zu verbessern.
Für alle, die sich für andere Länder und Kulturen interessieren, gerne Bekanntschaft mit anderen Leuten machen, und tolle neue Erfahrungen sammeln möchten, können wir diesen Austausch nur empfehlen! Denn das, was wir in diesem Jahr zusammen erlebt haben, das kann uns keiner mehr nehmen. Dafür haben sich die Kuchenverkäufe wirklich gelohnt!
Wir werden diesen Austausch in toller Erninnerung behalten und wir werden alles dafür geben, den Kontakt mit unseren Austauschschülern und den Gastfamilien zu bewahren, um vielleicht später noch einmal eine weitere unvergessliche Reise nach Kanada zu unternehmen und unsere Freunde wiederzusehen.
In diesem Sinne: C'est n'est qu'une au revoir...? (Annike M.)

Unsere Begeisterung möchten wir auch in einem kleinen Gedicht zum Ausdruck bringen


Preisgekröntes Solarmobil der KGS wird vor dem Rathaus empfangen 31-5-2011
Der Formel-Eins-Bolide von Sebastian Vettel ist eine mickrige Krücke dagegen, so zumindest werden es die Konstrukteure des Sehnder Solarmobils auf Bobbycar-Basis sehen. Denn immerhin besteht zwischen ihnen und dem Rennfahrer der große Unterschied, dass sie erst 11 und 12 Jahre alt sind.

Dr. Matthias Gieska, Konstantin, Lukas, Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke und Helga Akkermann (hi. Reihe v. li.) und Hendrik, Bastian, Domenik und Miguel (knieend v. li.) mit Poster und Fahrzeug – Foto: JPH

Am Montagnachmittag, 30. Mai, fuhr das prämierte Solarfahrzeug von der KGS kommend vor das Sehnder Rathaus, um dort, wie bei der Formal Eins, der Öffentlichkeit präsentiert zu werden.
Unter Leitung von Dr. Matthias Gieska, Erdkunde- und Physiklehrer, hatte die acht Personen-Crew 2011 zum dritten Mal an der „enercity Solar Bobbycar Challenge“ teilgenommen und für die Fahrleistungen ihrer Konstruktion den achten Platz errungen. „Und das trotz eines Antriebsausfalls während des Rennens“, erzählte Hendrik, der der Rennfahrer bei dem Wettbewerb war. Aber er konnte das Solarmobil an Ort und Stelle reparieren, denn er war auch der Konstrukteur. „Und dann holte er noch den achten Platz von 20“, ergänzte Dr. Gieska. „Es wurde ihm auch hoch angerechnet, dass er die Reparatur ausführen konnte, denn bei den anderen Teams fuhren Leichtgewichte aus der Grundschule, die von der Technik keine Ahnung hatten.“
Die ganze Konstruktion des Fahrzeugs ist eine Gemeinschaftsleitung. Jeder der Mitarbeiter hat eine spezielle Aufgabe. So war Lukas für die Technik von Motor, Zahnriemen und Antrieb verantwortlich, Konstantin hat die technische Beschreibung in Form eines großen Plakates erstellt und Miguel war für das Design der Frontflügel und der Nase verantwortlich. Er kann sehr stolz auf seine Leistung sein, denn der Wagen erhielt beim Sonderpreis für Technik-Design den ersten Platz. Dafür gab es 300 Euro, die die Gruppe, die zusammenbleiben wird für den nächsten Wettkampf, in die Verbesserung ihres Fahrzeugs stecken will. Was das sein wird, wollen sie nicht verraten, denn „die anderen Mannschaften könnten das lesen“, sagte Hendrik. Auch hier gibt es offensichtlich schon „Werkspionage“.

Hendrik, Solarpilot beim Wettkampf, steuert das Bobbycar durch den Parcours – Foto: JPH

Die Solarplatten im Nachläufer laden die zwei 12 Volt-Akkus, die dann ihrerseits wieder den 24 Volt-Motor antreiben. „Es gibt für das Fahrzeug viele Vorgaben“, erklärte die Crew. Fürs nächste Fahrzeug sind das „die Plattengröße, die Nutzung des vorhandenen Bobbycar-Lenkrades, die Akkugröße, und so weiter“, wissen sie schon für die Neuplanung. Und Gewicht soll eingespart werden.
Als sie aus dem Papenholz vor das Rathaus fuhren, gab es viele erstaunte Blicke, erzählten sie. Trotz des Vertrauens in die eigene Technik hatte Dr. Gieska vorsichtshalber ein Abschleppseil dabei, aber der „Bobby“ lief zuverlässig. Nun zeigten sie dem ebenfalls begeisterten Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke und ihrer stolzen Direktorin Helga Akkermann die Leistungsfähigkeit der Konstruktion auf einem kleinen Parcours vor dem Rathaus. Beeindruckend sicher und schnell absolvierten sie den Fahrtest. Leider konnte der Wunsch des Bürgermeisters, den Boliden selbst zu testen, nicht erfüllt werden.
Nach der gelungenen Präsentation ging es dann zurück in die Boxengasse – am Papenholz. Schließlich muss noch viel gearbeitet werden bis zum nächsten Sieg 2012. (jph/sehnde-news.de)

Bilder


KGS Kickerinnen verpassen Sensation um ein Tor 30-5-2011
Voll aufgegangen ist die Defensivtaktik der neu gegründeten Mädchenfußballmannschaft der KGS Sehnde. Bei der Mini WM am Samstag in Ramlingen/Ehlershausen gelang es den als Nordkorea angetretenen Fußballerinnen, die taktischen Vorgaben umzusetzen und zweimal zu Null zu spielen.

Lediglich im entscheidenden Spiel um Platz 2 unterlagen die Mädchen der KGS Kolumbien knapp mit 0:1. Gegen teilweise drei Jahre ältere Vereinsspielerinnen überzeugte die KGS Mannschaft durch frühes Attackieren und Pressing. Dazu kam, dass eine überragende Torhüterin im Tor der Schulmannschaft durch zahlreiche Paraden einen Rückstand verhinderte. Angefeuert durch über 50 Fans doppelten die Spielerinnen der KGS immer wieder ihre Gegenspielerinnen und gelangten durch rasches Umschalten auch selbst zu Torchancen.

Der schwedische Coach (Wacker Neustadt) bemerkte nach dem 0:0 seines Teams gegen die KGS, dass die Mauer unserer Spielerinnen gehalten habe. Auf den Aufwärmshirts prangte allerdings das Motto: "Fußball überwindet Mauern", womit auf das Unrechtssystem in Nordkorea angespielt wurde. (Stefan Bahls)


Happy Hour an der KGS 30-5-2011Das, was sich nach einer feucht-fröhlichen Schulstunde anhört, ist tatsächlich das Gegenteil. Im Rahmen der Deutschen Suchtwoche gastierte die Theaterwerkstatt Göttingen mit dem Stück “Happy Hour” für Jugendliche ab 13 Jahren am Donnerstag, 26. Mai, an der KGS, um mit dem Einpersonenstück die Schüler der siebten Klassenstufe gegen den übermäßigen Alkoholgenuß sensibilisieren.

Mira (Laura Leske, stehend) überlegt, was hätte anders laufen müssen mit Felix - Foto: JPH

Mira, gespielt von Laura Leske, ist die Freundin von Felix. Der liegt jetzt im Krankenhaus und es ist unklar, ob er es überleben wird. “Hilf mir, kann nicht weiter, liege hier im Park”, hatte er sie noch angerufen, dann ging es los für Mira. Als sie im Park ankommt, begleitet von einer unwilligen Mutter, ist Felix bereits im Rettungswagen verschwunden und der Notarzt murmelt nur noch: “Ob der jemals wieder aufwacht?” Dann geht es ab ins Krankenhaus.
Mira und die Zuschauer versuchen nun im Rückblick zu erfassen, was geschehen ist und was hätte anders laufen müssen. Dabei kommen viele Probleme zur Sprache, nicht nur der Alkohol. Unerreichbare Eltern, Lebenskonventionen und Planungen der Erwachsenen für ihre Kinder, die diese nicht wollen – mangelnde Diskussionsfähigkeit von beiden Seiten und vorurteilsbelasteter Umgang miteinander.
Obwohl das Publikum aus den Klassen 7 RA und 7 GA zunächst mit einer eher abwehrenden Haltung in das schmucklose Klassenzimmer gekommen waren, wurden sie mit Fortschritt des Stückes doch merklich eingebundener und gerade das schmucklose Ambiente des Raumes trug zur Authentizität des Vorgetragenen bei.
Die Finanzierung dieser Veranstaltung erfolgte durch das Projekt HALT der Region Hannover und den Förderverein der KGS Sehnde. Die Schüler der siebten Jahrgangsstufe hatten sich in den zurückliegenden Tagen bereits mehrfach in verscheidenen Formen mit dem Thema “Umgang mit Alkohol” unter dem diesjährigen Motto “Weniger ist besser” befasst, die Theaterveranstaltung Happy Hour stellte den Abschluss der Themenwoche dar. (jph/sehnde-news.de)


KGS und Polizei setzen auf Prävention 30-5-2011
Mein Kind trinkt noch keinen Alkohol, dachte ich immer – bis dann eines Tages die Polizei mit ihm vor der Tür stand: Diesen Schreck erleiden viele Eltern, die sich mit diesem Thema des Heranwachsens ihrer Kinder nicht beschäftigt haben, nur weil die nie dazu gefragt oder darüber gesprochen haben.
Und genau hier setzte der Vortrag an, den die KGS im Rahmen der Deutschen Suchtwoche am Dienstag, 24. Mai, in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Burgdorf organsiert hatte. Doch auch hier zeigte sich einmal mehr, dass dieses Thema bei vielen Eltern und Erziehungsberechtigten nicht als Priorität angesehen wird, denn nur rund 30 Personen wohnten dem Vortrag von Polizeihauptkommissar Wilhelm Hustedt, Beauftragter für Jugendsachen, bei und wollten sich informieren.

 

Kathleen Fleer begrüßt PHK Wilhelm Hustedt an der KGS - Foto: JPH

Hustedt, der über einen reichen Erfahrungsschatz in diesen Angelegenheiten verfügt, hatte bedrückende Zahlen parat. In der Region Hannover wurden 2010 genau 175 sogenannte Betreuungsgespräche nach Alkoholmissbrauch durch Jugendliche geführt. “Und das sind nur die Fälle, die in die Krankenhäusern Auf der Bult und in Nienburg eingeliefert wurden”, so ergänzte er. “Die anderen Krankenhäuser der Region melden uns die jugendlichen Alkoholfälle nicht.”
Das Durchschnittsalter der Eingelieferten beträgt 15,7 Jahre, also sind die Betroffenen in der Regel in der 9. Klasse, wenn es zum Exzess kommt; ein Drittel davon übrigens sind Mädchen. Im abgelaufenen Jahr standen in Sehnde insgesamt 132 Tatverdächtige aller Altersklassen unter Alkoholeinfluss. Bei Vandalismus und Gewalt spielt in 80 Prozent aller Fälle Alkohol eine Rolle – und auch dabei sind Mädchen gleichartig vertreten.
Daher auch der Ansatz, sich mit der 7. Jahrgangsstufe zu befassen in der KGS. “Wehret den Anfängen”, so die alte Weisheit, denn wenn es zum exzessiven Alkoholgenuss kommt, geht dem meistens eine erste Probierphase voraus, in der die Jugendlichen natürlich jünger sind.
Erschreckend ist auch die Tatsache, dass rund 50 Prozent der alkoholisierten Jugendlichen den “Stoff” aus dem Elternhaus bekommen haben und nur erstaunlich wenige, nämlich 15 Prozent, diesen in Einrichtungen wie Diskos und bei Großveranstaltungen konsumieren. “Das ist zu teuer”, sagte Hustedt, “da bringt man sich eher etwas mit.”
In der folgenden Diskussion ging es zunächst um die Frage, was man tun sollte, wenn man Jugendliche beim Rauchen oder Trinken in der Öffentlichkeit antrifft. “Im Endeffekt bliebt nur der Anruf bei der Polizei, die dann auch kommt”, erläuterte Hustedt. Natürlich werden Strafverfahren gegen den Verkäufer des Alkohols oder der Zigaretten eingeleitet.
Auf Präventionsmöglichkeiten angesprochen, war es schnell klar, dass es nichts anderes und besseres gibt, als das eigene Vorbild und das rechtzeitige Gespräch mit seinen Kindern, um sie auf den Umgang mit dem Alkohol geistig vorzubereiten. Dazu gehöre auch, wie man “Nein” sagen könne, ohne gegenüber der Gruppe als Weichei dazustehen. “Ich möchte Ihnen aber Mut machen”, schloss Hustedt. “Die meisten Jugendlichen kriegen die Kurve.” Danach dankte Kathleen Fleer in Vertretung für die Direktorin Helga Akkermann dem Vortragenden und den Eltern für die rege Diskussion.
Leider, so bleibt festzuhalten, waren nur zu wenige Eltern anwesend, um den Appell zum Gespräch auch breit genug zu streuen; denn schon Alfred Hitchcock sagte einst: “Alle schlechten Angewohnheiten entwickeln sich in der Familie.” (jph/sehnde-news.de)


Deutsche Suchtwoche: Weniger ist besser 26-5-2011
Unter dem Motto “Weniger ist besser” steht die diesjährige Deutsche Suchtwoche, die landesweit die Jugendlichen vor den Gefahren des Alkohols warnen und auf den verantwortungsbewussten Umgang mit ihm vorbereiten soll. Dazu war am Mittwoch, 25. Mai, der Bus von DROBS mit dem Projekt Hart am Limit (HaLT) zur KGS gekommen und sechs siebte Klassen aller Schulen hatten die Möglichkeit, sich zu informieren.

Jan mit der Rauschbrille irrt unter Aufsicht von Christian Krüger umher - Foto: JPH

In Gruppengesprächen im Bus, einem ausrangierten Berliner Doppeldecker, tauschten sich die Jugendlichen und Fachleute zum Thema aus und beantworteten geduldig die Fragen der Schüler. “Es besteht ein großes Informationsbedürfnis”, sagte Andre Heckert, Sozialpädagoge im Jugendschutz. “Aber zuhause wollen sie diese nicht stellen, aus vielen Gründen."
Im zurückliegenden Jahr gab es nach seinen Angaben 414 Fälle von alkoholisierten Jugendlichen und Kindern in Krankenhäusern der Region, 283 davon stationär in Kinderkliniken. Eine Anzahl, die zum Handeln auffordert. Und so setzt das HaLT-Programm an drei Stellen an. Es bietet Beratung im Krankenhaus. “Da sind die Kinder froh, dass jemand mit ihnen redet. Die Eltern sind nur sauer, schimpfen und strafen”, erklärte Heckert. Dann gibt es Präventionsmaßnahmen, wie den Besuch an der KGS und es gibt Programme für verschiedene Altersstufen.
An drei weiteren Stationen wurden die sechs Klassen in den 45 Minuten am Bus über Alkohol und seine Wirkung informiert. In einer Art Quiz beantworteten sie Fragen rund ums Thema und am Computer sahen sie den Rauschverlauf nach Alkoholgenuss. “Sie sind überrascht, dass man noch etwa 30 Minuten nach Ende des Trinkens Blutalkohol aufbaut und sich der Rausch verstärkt. Deshalb sollen sie auch niemanden betrunken allein nach Hause gehen lassen. Besser den Arzt holen”, erzählte Heckert.
Und dann das Highlight für viele: Der Parcours mit der Rauschbrille. Sie simuliert visuell einen Alkoholpegel von einem Promille. Der Träger läuft damit einen kleinen abgesteckten Weg ab, weicht kleinen Hindernissen aus und wirft am Ende einen Ball in ein Gefäß. Zumindest soll er das. Denn zur Überraschung der Gruppen schaffte das kaum einer. Man wich ab vom Weg, stieß die Hindernisse um und warf daneben.
Auch wenn viele Jugendliche dies zunächst nicht für eine besondere Aufgabe hielten, waren sie hinterher alle erstaunt. So auch Jan, der sagte: “Ich habe gedacht, ich mache das mal ganz locker. Aber es war nicht mehr viel zu erkennen. Den Strich habe ich nicht mehr gesehen und wusste nicht, wo ich war.”
“Das ist technisch einfach erklärt”, so Christian Krüger von DROBS. “Die Brille liefert zwei Bilder, die das Gehirn wie im Rausch nicht mehr zusammensetzen kann.” Ein Lernerfolg, der schnell und einfach entsteht. “Aber wir wollen nicht den Alkohol grundsätzlich verteufeln. Das wäre unrealistisch. Wir wollen Folgerungen für das eigene Handeln ermöglichen”, erklärte Krüger das Ziel der Aktion. Denn: Weniger ist eben besser! (JPH/sehnde-news.de)


Der doppelte Außenseiter 25-5-2011
„Lauf, Jessica, bleib dran!“, ruft Philip Redmann durch die Sporthalle. In Windeseile rennt die kleine Stürmerin dem Ball hinterher, stoppt ihn und kickt ihn mit dem rechten Fuß ins Tor. „Super, schön gemacht!“, lobt Redmann. Der 20-Jährige ist Trainer der Fußballmädchen an der KGS Sehnde.

KGS Mädchenteam erspielt ein 0:0 -Einen ersten Erfolg im Vorfeld der Mini WM erspielte sich am Montag das junge und neu gegründete Team der Mädchenfußballmannschaft der KGS Sehnde. Gegen eine Mannschaft aus E- und D-Jugendspielerinnen unseres Kooperationspartners der TSG Ahlten zeigten die Spielerinnen der KGS kluge Spielzüge und strahlten in der einen und anderen Situation Torgefahr aus. Die KGS Kickerinnen, die an diesem Tag von Klaus Hesse betreut wurden, waren am Ende sogar einem Sieg sehr nahe. Die KGS Spielerinnen liefen an diesem Tag auch in ihren neuen Schultrikots auf, die vom Förderverein der KGS gesponsert worden waren. Am Samstag, wenn die KGS-Girls als Nordkorea bei der Mini WM gegen überwiegend 96er Jahrgänge spielen , wird die Aufgabe um ein Vielfaches schwerer. Los geht es auf dem Sportplatz in Ramlingen um 9.00. (Stefan Bahls)

Nur noch vier Tage, dann ist es soweit: Am Sonnabend fährt das Mädchen-Team zur WM, oder besser gesagt: zur Fußball-Mini-WM nach Ramlingen. Es ist das erste größere Turnier, bei dem die Sehnderinnen dabei sind – eine echte Herausforderung, zumal sie gleich in doppelter Hinsicht als Außenseiter starten: als einzige Schulmannschaft des Wettbewerbs und als Vertreterinnen von Nordkorea. „Das ist nicht gerade das Land, das wir uns erträumt haben“, sagt Sportlehrer Stephan Bahls, der die Mädchen-Mannschaft mit seinem Kollegen Rüdiger Streilein ins Leben gerufen hat. „Aber inzwischen fühlen wir uns als Außenseiter ganz wohl.“ Zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 gründeten Streilein und Bahls die Mädchenauswahl der KGS. „Die Truppe ist etwas zusammengewürfelt und sehr jung“, sagt Bahls. Aus insgesamt vier Jahrgängen haben die beiden Sportlehrer die 18 talentiertesten Spielerinnen rausgesucht. Doch egal ob 5. Klasse (Geburtsjahr 2000) oder 8. (Geburtsjahr 1996), die Mädchen seien mit großer Begeisterung und viel Ehrgeiz dabei, so Bahls. Jeden Dienstag um 13.30 Uhr trifft sich das Team zum Training.
Im ersten Drittel lässt Redmann, der sein Freiwilliges Soziales Jahr an der KGS absolviert, die Mädels Brennball oder Wikingerschach spielen, zum Aufwärmen. Danach werden Technikübungen gemacht und am Ende auf dem offenen Feld gespielt. Kurz vor der WM feilt der Trainer vor allem an der Passgenauigkeit der Spielerinnen und an ihren Kombinationen. „Beim Zusammenspiel stehen wir noch nicht ganz so gut da“, sagt Redmann. Ansonsten ist er schon recht zufrieden: „Die Mädels haben in diesem Jahr große Fortschritte gemacht.“ Und inzwischen würden rund 80 Prozent der Mannschaft sogar auch im Fußballverein spielen. Für die Mini-WM rechnet sich Trainer Redmann dennoch nicht die besten Chancen aus. Die Sehnderinnen treten in Gruppe C gegen die USA (SV Arnum), Kolumbien (FC Lehrte) und Schweden (Wacker Neustadt) an. „An Einsatz mangelt es der Mannschaft auf keinen Fall, aber die anderen sind uns körperlich überlegen“, meint Redmann. Ein Erfolg sei es daher bereits, wenn sie die Vorrunde überstehen würden. Und auch Jessica geht bescheiden ins Turnier: „Ich wünsche mir, dass wir ein paar Tore schießen und nicht Letzter werden“, sagt die Zehnjährige. Eines ist jedoch sicher: Trotz der nordkoreanischen Trikots, mit denen das Team den Rasen betritt, wird es den größten Fanklub haben.
Viele Klassenkameraden werden zur Unterstützung nach Ramlingen reisen, und auch Direktorin Helga Akkermann will ihre Elf vom Spielfeldrand anfeuern. „Wir freuen uns riesig, bei der WM dabei zu sein“, sagt sie. Fußball spiele an ihrer 1870 Schüler starken Schule eine große Rolle. Oberstufenschüler könnten hier seit kurzem auch ihre DFB-Trainerlizenz erwerben. „Bei uns bleibt kein Talent unentdeckt“, sagt Akkermann.
Tatsächlich gibt es in der Mädchenmannschaft einige talentierte Kickerinnen: Laura Waschulewski, Jette Haarstrich oder Carina Rosocha seien laut Bahls auffällig starke Spielerinnen, aber auch Torhüterin Lea Hintz und Kapitänin Pia Kolb machten ihre Sache gut. „Schon seit kleinauf wollte ich Fußball spielen, aber erst in der Schule bekam ich die Möglichkeit“, sagt die zwölfjährige Pia. Ihre Vorbilder sind Mesut Özil und Thomas Müller, nordkoreanische Spielerinnen kennt sie hingegen keine. „Das Thema Nordkorea gehen wir behutsam an“, sagt Sportlehrer Bahls – und spricht von einer pädagogischen Herausforderung. Mit Fünftklässlern könne er nicht über all die Grausamkeiten der nordkoreanischen Diktatur sprechen. „Wir zeigen eher die Unterschiede zu unserem Leben in Deutschland“, sagt Bahls. Nordkorea spielt bis zur Mini-WM aber nicht nur in Sport und Politik eine Rolle, sondern auch in Erdkunde, Geschichte und Deutsch. Im Kunstunterricht entstehen Plakate und Fahnen, und die Orchesterklasse probt einen WM-Song. Außerdem hat Bahls rote Aufwärm-T-Shirts für seine Nordkoreanerinnen bestellt, die Aufschrift soll lauten: „Für die Freiheit des Sports!“ (haz)


Erster Preis für Design und Technik beim Bobbycar-Rennen! 22-5-2011
Schwül-heiße Temperaturen verlangten dem gesamten Fahrerfeld bei der dritten Bobbycar-Solar-Challenge in Hannovers aufofreier Innenstadt am 22. Mai das Äußerste ab.

Massenstart zur Einführungsrunde

Für die KGS Sehnde war das Team "Black Sun Racer" am Start. Die Fünft- und Sechsklässler hatten den Wagen unter der Leitung von Dr. Matthias Gieska seit dem vergangenen Jahr komplett umgebaut und waren als jüngstes Team hochmotiviert in den Wettbewerb gegangen. Für den Massenstart bei der Einführungsrunde hatte der Teamchef die Order ausgegeben, langsam und materialschonend zu fahren, um ja keinen Unfall zu provozieren. Nach der gemeinsamen Einführungsrunde gingen dann die Fahrerinnen und Fahrer der Teams einzeln ins Rennen. Schon die erste Starterin musste erleben, wie schwer es ist, vor Hunderten von Zuschauern die Ideallinie zu treffen: Sie fuhr in einem spektakulären Crash mit ihrem Bobbycar in die Bande. Glücklicherweise lief alles glimpflich ab, und sie konnte die Runde noch zu Ende fahren.

Hendrik Buchwald steuert den Black Sun Racer mit der neu entwickelten Formel-I-Nase auf den 1. Platz für Technik und Design!

Dann war es soweit: Als Fünfter ging Hendrik Buchwald aus der 5GC an die Linie. Er konnte einen guten Start hinlegen, ging sauber in die ersten Kurven des Slaloms - doch dann schien das Schicksal zuzuschlagen: Der Black Sun Racer rollte aus und blieb liegen! Ein Kabelstecker hatte sich gelöst! Doch mit der professionellen Souveränität eines Michael Schumacher analysierte Hendrik in Sekundenschnelle das Problem, stellte die Kabelverbindung wieder her und setzte unbeirrt sein Rennen fort. Was für eine Anspannung! Welch souveräner Umgang mit dem technischen Problem!
Zwar wurde das KGS-Team durch diese Panne in der Platzierung um einige Plätze zurückgeworfen - den Applaus beim Zieleinlauf wird Hendrik sicher nicht so schnell vergessen.
Aber das Beste kommt zum Schluss: In der Kategorie "Design und Technik" verlieh die Jury dem Black Sun Racer den 1. Preis! 300 Euro und jede Menge neuer Motivation für die AG können mit nach Sehnde genommen werden. Herzlichen Glückwunsch! Das Selbermachen hat sich gelohnt!
(gla)


Mit Sicherheit ans Ziel: Fahrradturnier für die fünften Klassen 20-5-2011
In der vergangenen Woche fand, wie in jedem Jahr an der KGS Sehnde, wieder ein Fahrradturnier für den gesamten 5. Jahrgang mit insgesamt 9 Klassen statt.

Slalomfahren, Zielbremsen, Langsamfahren in einer Spur, das Verhalten beim Losfahren, beim Linksabbiegen, das Fahren in einer Acht, mit einer Hand im Kreis und auf einem Brett: Acht Aufgaben, die dem Straßenverkehr ähneln, mussten erledigt werden. Dabei waren Konzentration, Übersicht, Gleichgewicht und andere fahrerische Qualitäten gefragt. Vor dem Start wurden die Räder der teilnehmenden Kinder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft.

Für die meisten Kinder ist das Fahrrad das erste und auch wichtigste Verkehrsmittel, mit dem sie im immer dichter werdenden Straßenverkehr zurechtkommen sollen. Dazu müssen Kinder und Jugendliche die Regeln kennen und sich entsprechend verhalten. Genauso wichtig ist aber auch der gekonnte und sichere Umgang mit dem Fahrrad - eine Voraussetzung, die von einigen Kindern nur teilweise erfüllt wird.
Unter dem Motto "Mit Sicherheit ans Ziel" hält der ADAC deshalb für junge Radfahrer im Alter von 8 bis 15 Jahren mit dem Fahrradturnier ein praxisnahes Übungsprogramm bereit.
Dank der Hilfe einzelner Schüler aus der E-Phase und der Unterstützung durch Herrn Polizeioberkommissar Schlenker von der Polizeistation Sehnde verlief die Veranstaltung reibungslos und machte den Teilnehmern sichtlich Spaß. (JÜR)


Neuntklässler besuchen Fachmesse „vocatium Hannover 2011“ 18-5-2011
Vier Klassen des neunten Jahrgangs am Realschulzweig besuchten heute mit ihren Klassenlehrern die Ausbildungsmesse „vocatium Hannover 2011“ im Congress Centrum.

Ausbildungsmessen gibt es viele, doch diese, so versprechen die Veranstalter, sei eine Besondere. Denn anders als sonst, setzt die „vocatium“ nicht einfach nur auf Laufkundschaft, sondern bereitet viele Schüler schon Monate vorher im Unterricht auf die Veranstaltung vor. Dort können die jungen Leute ankreuzen, bei welchem der rund 80 Aussteller sie gerne ein Informationsgespräch führen würden.
So hatten heute alle Neuntklässler eine komplette Bewerbungsmappe dabei, die sie ihren jeweiligen Gesprächspartnern vorlegen konnten. "Ich bin jetzt absolut überzeugt davon, dass ich zur Bundeswehr gehen möchte. Das Gespräch war sehr informativ und hat mir viel gebracht", sagt Nils aus der 9RB. Und Patrick aus der 9RC ergänzt nach seinem Gesprächstermin: "Ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, bei der Landeshauptstadt Hannover eine Ausbildung als Tischler zu beginnen."
Rund 8300 Gespräche hat das veranstaltende Institut für Talententwicklung (IfT) auf diese Weise im Vorhinein vermittelt. Das, sagt Susanne Hiebl vom IfT, sei vielleicht weniger als auf anderen Messen – dafür aber „haben die Gespräche eine andere Qualität“.

Fotos


Europa-Diskussion in der KGS 18-5-2011
Zu einer Diskussion konnten die Schüler und die Direktorin der KGS, Helga Akkermann, am Montag, 16. Mai, zwei Vertreter aus der deutschen Politik begrüßen. Dr. Silke Lesemann, Landtagsabgeordnete in Niedersachsen, und Bernd Lange, Europaabgeordneter aus Niedersachsen, waren am frühen Morgen in die Klasse gekommen, um mit den Schülern zu diskutieren und ihre Fragen zu beantworten.
Stefan Bahls, Nina Bolzendahl und ihr Kollege Stefan Sippel hatten die Initiative von Wolfgang Toboldt, Fraktionsvorsitzender der SDP in Sehnde, zum Europatag begrüßt und die Organisation der Runde übernommen. Die Diskussion sollte den Schülern dazu dienen, ihr Hintergrundwissen über Europa zu erweitern und dabei nicht nur auf Zeitungsartikel und das Internet angewiesen zu sein. Das direkte Gespräch kann angelesenes nicht ersetzen, dieser Grundsatz hat auch heute noch Geltung.

Uwe Lange und Silke Lesemann (v.li.) wurden von Helga Akkerman und Stefan Bahls (v.re.) zur Diskussion begrüßt - Foto: JPH

Als Einstieg gaben Lange und Lesemann einen Einblick in ihren Werdegang und Lange über den Tagesablauf im Europaparlament. Beide waren über praktische Arbeit an Projekten zur SPD gekommen. 1994 war Lange dann nach Straßburg gewählt worden und Lesemann kam nach ihrem Umzug nach Bolzum über den Ortsbürgermeister 2008 in den niedersächsischen Landtag.
Zunächst wollten die Jugendlichen wissen, was man als Politiker denn können muss für das Europaparlament. “Es gibt keine Voraussetzungen”, erklärte Lange, “aber Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch, wären wünschenswert.” Und Lesemann ergänzt, dass es traurig sei, dass es immer weniger Handwerker in den Parlamenten gäbe, denn sie hält, so meinte sie, “nichts von Abgeordneten ohne Arbeitserfahrung.” Und Lange ergänzt: “Kreißsaal – Hörsaal – Plenarsaal”, womit er auf die Berufspolitiker abzielte. Beide halten das für den falschen Weg.
Dann ging es an die europäischen Themen. Begonnen wurde mit den Plagiatsvorwürfen gegen Ex-Minister zu Guttenberg und die FDP-Politikerin Koch-Mehrin. Die Schüler haben ein feines Gespür für Täuschungsversuche und waren sich mit Lange und Lesemann einig, dass der Rücktritt zwangsläufig zu erfolgen hatte.
Besondere Fragen richteten sich auch auf den Beitritt zur EU. Es wurde vor allem nach der Türkei gefragt, ohne Island und Kroatien außer Acht zu lassen. Während Lange mit Island keine Probleme sah, bewertete er die Situation auf dem Balkan schon anders, wich aber vor einer direkten Antwort zur Türkei in die Geschichte der EU aus.
Zentralstaat EU war ein weiteres Thema, sowie die aktuelle Wiedereinführung der Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen und dänisch-schwedischen Grenze. Letzeres führte zu einem intensiven Gespräch über das Wiedererstarken eines rechten Nationalismus, den Lange beschönigend Rechtspopulismus nannte. Solche Strömungen sind politisch in Italien, Belgien, Holland, Dänemark, Ungarn und Finnland zu registrieren. Die Frage nach Möglichkeiten der EU gegen solche Staaten brachte leider kein für die Jugendlichen befriedigendes Ergebnis. “Müssen wir bekämpfen”, lautete die Antwort. Möglichkeiten dazu hat die EU jedoch nur sehr beschränkt, denkt man an den Fall Haider. Abschließend ging es noch um die Fragen der Währungsstabilität und den Sinn des Rettungspaketes, bevor die fast zwei Stunden vorbei waren.
Auch wenn noch viele Themen unausgesprochen blieben, war sich die Runde am Schluss doch einig: Europa ist ein Projekt, das sich lohnt. (jph/sehnde-news.de)


Alt braucht Jung und Jung braucht Alt – Kooperation von AWO-Residenz und KGS Sehnde 17-5-2011
Am 16.5. wurde offiziell auf das Pilotprojekt zurück geblickt. Die Leiterinnen der beiden Einrichtungen, Frau Reisener und Frau Akkermann, überreichten den Schülerinnen des PU „Menschen brauchen Menschen“ aus Klasse 7 Zertifikate über ihr besonderes Engagement.

Menschen brauchen Menschen

In unserem PU "Menschen brauchen Menschen“ beschäftigen wir uns mit menschlichen Situationen, in denen Hilfe gebraucht wird, und überlegen uns, was wir damit zu tun haben könnten. Die Gruppe besteht aus einundzwanzig Mädchen. Am Anfang des Schuljahres ging es erst um Kinderrechte und inwieweit sie in Deutschland und anderswo eingehalten werden. In den letzten 6 Monaten arbeiteten wir dann an einem Projekt mit der AWO-Residenz Sehnde, in dem die Schülerinnen zu zweit (oder mehr) eine/n Bewohner/in im Altenheim wöchentlich besuchten, um sich Einblick in das Leben eines älteren Menschen in einem Altenheim zu verschaffen und einfach Kontakt zu ihm zu haben.
Vor diesem Projekt hatten wir unsere Sorgen und Ängste besprochen. Zum Teil haben sie sich bestätigt. Denn es gab in dieser Zeit leider einen Sterbefall, und das war nicht leicht zu verkraften. Und viele von uns kämpften oft mit Langeweile bei den Besuchen.
In den letzten Wochen haben wir besprochen, was wir gemacht, gesehen und gelernt haben, darunter den Umgang mit älteren Menschen, Geduld zu haben, und dass sich nicht all unsere Vorurteile bestätigt haben. Insgeheim genossen fast alle Schülerinnen doch die Besuche im Altenheim und hatten immer wieder auch Spaß daran.
In der Zeit, in der wir die Bewohner besucht haben, feierten wir zusammen zwei Feste, eine Weihnachtsfeier und eine Abschiedsfeier, mit der die Besuche für die meisten abgeschlossen wurden. Jedoch wollen drei Gruppen den Kontakt zu ihren Bekannten in der AWO-Residenz aufrecht erhalten.
(Shadi Hama Tschawisch und Kim Immisch)


Radiobau im Unterricht 16-5-2011
Aus dem Klassenraum dringt Radiomusik. Eigentlich eher unüblich in einer Schule, wenn es sich nicht um Tanzunterricht handelt. Und das ist hier definitiv nicht der Fall. Es sind nämlich die Werkräume der KGS – und nachdem sich die Tür geöffnet hat, sieht man Schüler an den Tischen sitzen und mit Lötkolben, Metallsägen oder Kabeln hantieren.
Es läuft hier das Produkt “Radio bauen”, eine Kooperationsprojekt der KGS und der Firma Holcim.

Stephan Schickedanz (li) und Andreas Lange (re) beraten Jaqueline-Michèle bei der Kürzung des Potentiometers - Foto: JPH

Andreas Lange, Leiter Mechanische Ausbildung, und Stephan Schickedanz, Leiter elektrotechnische Ausbildung, sind erneut mit zwei Auszubildenden an die KGS gekommen, um das Projekt fortzusetzen.
“Vor vier Jahren hatten wir den ersten Kontakt zu Holcim und haben über eine Kooperation nachgedacht”, erklärt Niklas Renken, Techniklehrkraft an der KGS. “Jetzt läuft der Kurs zum dritten Mal. Wir haben sechs Termine pro Jahr für den neunten Jahrgang der Hauptschule im Profilunterricht." Die Wahl besteht dabei zwischen dem Schüler-Café oder dem Technikkurs. An diesem Kurs können 18 Schüler teilnehmen. Dieses Mal ist ein Mädchen dabei. “Leider sind die Mädchen doch noch in der deutlichen Minderheit”, sagt Renken, "dabei sind sie immer Spitze in der Arbeit.” Das Projekt erfordert die Herstellung eines kompletten Radios, bestehend aus Gehäuse, Platine, Regeleinrichtung und Verkabelung. Am Ende können die Schüler das eigene Radio mit nach Hause nehmen.

“Früher kamen wir in den Vormittagsstunden”, sagt Schickedanz, “aber diese Zeit ab 12 Uhr hat sich als besser geeignet gezeigt.” Auch Pünktlichkeit, Höflichkeit, Aufmerksamkeit und Akkuratesse sind Lernziele. “Das Ganze gibt einen Berufseinblick”, sagt Lange, “aber es geht auch darum, dass mal jemand etwas anders ausbildet als ein Lehrer. Das hat durchaus höheren Stellenwert bei der Akzeptanz.”
Theodor Krause und sein Kollege Otte, beides Azubis bei Holcim im ersten Lehrjahr, stehen auch gerne Rede und Antwort. “Meistens werden wir gefragt, wie das Betriebsklima so ist, wie die Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Außerdem nach der Berufsschule”, erzählen sie. Für Lange ist außerdem von Vorteil, so sagt er, dass die Ausbildungsleiter “die Leute schon kennen, wenn sie sich bewerben.”
Jaqueline-Michele, einziges Mädchen unter 17 Jungen, ist von der Arbeit begeistert. “Ich habe fünf Geschwister und wir haben viel zuhause mitgeholfen. Mir macht die Technik Spaß, aber ich hätte mir das schwieriger vorgestellt.” Trotz ihrer Begeisterung will sie jedoch lieber Kosmetikerin werden, aber der Technikkurs “war mir von Anfang an lieber.”

Nächstes Jahr werden wohl mehr Mädchen dabei sein. Dann werden sich durch die Integration der Realschule in den Profilunterricht der Hauptschule einige Dinge ändern. Und zusätzliche Bereiche, wie Gesundheit, Sprache und Soziales dazu kommen. “Aber auch nächstes Jahr gibt es diesen Kurs wieder”, beruhigt Renken und Lange und Schickedanz stimmen ihm zu. Also wird man auch im kommenden Schuljahr wieder Radiomusik aus dem Werkraum hören können. (jph/sehnde-news.de)


KGS will Mobbing vorbeugen und Hilfe anbieten 16-5-2011
Gerade wird wieder berichtet, dass beim sozialen Netzwerk Facebook eingestellte private Fotos von einem Mobber zu pornografischen Bildern umgearbeitet wurden, um dann auf einer anderen Seite wieder veröffentlicht zu werden. Außerdem hat der gleiche Täter wohl die Fotos mit beleidigenden Kommentaren versehen auf eine Pornoseite gestellt.
Nicht immer muss es gleich eine so derbe und umfangreche Manipulation mit Rufschädigung sein, in der sich Mobbing manifestiert.
Mobbing
So gibt es auch schon darunter viele Stufen der Beleidigung, Demütigung und Verfolgung. Eine dieser Stufen hat Reiner (Name von der Redaktion geändert) aus der KGS erlebt. Er wurde zusammen mit Freunden von einer größeren Gruppe nach dem privaten Sport beleidigt, bedrängt, angespuckt und mit gebrauchtem Kaugummi beworfen. Jetzt sitzt er in der KGS und nimmt am Seminar gegen Mobbing und Cyber-Bullying teil.
Das hält Sabine (Bine) Eder mit ihren Kollegen Laura und Sascha von Blickwechsel für die Klassensprecher und ihre Vertreter der Klassenstufen sechs und sieben in der KGS. Sie sollen dann als Multiplikatoren ihren Mitschülern die Thematik näher bringen, Betroffene erkennen und Hilfe anbieten. Eigentlich sollte das jeder, aber leider sind oft die Mobbenden sehr nah an den Betroffenen dran und tarnen sich trickreich.
Und so beginnt das Seminar auch mit einem Film aus England, in dem ein typischer Verlauf des Cybermobbings/-bullying und seine rechtlichen Folgen dargestellt werden. Die Bilder sprechen für sich. Mobbing funktioniert meist nur, wenn das designierte Opfer durch den oder die Täter, denn oft agieren auch Gruppen, isoliert werden kann. Dann finden sich schnell Mitläufer, wie auch beispielsweise beim Rechtsradikalismus. Stellt sich jedoch die Gemeinschaft oder ein Teil davon offen auf die Seite des Opfers, geht in der Regel die Kampagne schnell zu Ende. Und hier setzt Bine mit ihrem Team an.
Wie erkenne ich Mobbing-Opfer und wie biete ich Hilfe an? Welche Schritte und Möglichkeiten hat ein Opfer? Und vor allem: Wo endet ein Spaß und beginnt das Mobbing?
Die Gruppe der Klassensprecher sammelt inzwischen Ideen zur Lösung des im Film aufgeworfenen Falles und so kommt schnell eine Liste von Ansätzen zusammen.
Aber wo beginnt Mobbing? Nicht jeder Spaß, jede Frozzelei ist bereits Mobbing. Dazu gibt es kostenlose Hilfen bei Klicksafe, dass auch viel anderes InfoMaterial zum Download bereithält – für Jugendliche und Eltern, denn auch denen kommt eine Schlüsselrolle bei ihren Kindern zu, bei Opfern wie Tätern.
In einem weiteren Schritt spielen die drei Referenten in die Ausbildung immer wieder Szenen ein, die sie dann von den Schülern analysieren lassen. Wer für Mobbing-Indizien sensibilisiert ist, wird selbst seltener zum Opfer und kaum zum Täter. Auch Eltern müssen sich damit auseinandersetzen, nicht erst, wenn sich das Verhalten ihrer Kinder ändert.
Auf die Frage, wer schon mal Mobbing erlebt hat in der Runde, melden sich mehrere Jugendliche. Leichtere und schwere Fälle sind darunter. Und nicht immer sind Jugendliche die Täter. So auch im Fall von Marina (Name von der Redaktion geändert). Bei ihr begann es bereits in der ersten Klasse der Grundschule – durch eine Lehrkraft. “Ich hatte ein Bild gemalt, das ihr wohl nicht gefiel. Daraufhin bin ich sofort und immer wieder als ‘behinderte Schülerin’ bezeichnet worden. Meine Hausaufgaben wurden ständig abgewertet und schließlich wurde ich sogar von älteren Schülerinnen körperlich angegriffen”, erzählt sie. “Das ging dann soweit, dass ich die Schule wechseln musste.” Sie hat sich richtig verhalten und ihren Eltern davon erzählt, die entsprechende Schritte unternommen haben. Heute will sie sich ebenso wie Reiner gegen Mobbing besonders engagieren und anderen helfen. Dazu, so meinen beide gleichermaßen, sind das Seminar und das Material, dass sie für ihre Klasse bekommen, eine tolle Hilfe. Noch besser aber ist: eine starke Gemeinschaft.
(jph/sehnde-news.de)

Unschlagbar dank des Fördervereins der KGS Sehnde 12-5-2011
Hochmotiviert können nun die Schüler und Schülerinnen der Q-Phase im Sportunterricht versuchen, ihre Lehrerin Frau Beinroth mit fachmännischen Judohandgriffen aufs Kreuz zu legen.

Endlich kann diese Sportart an der Oberstufe der KGS angeboten werden. Denn die Lehrerin (Judo-Europameisterin 2003) weist eine hervorragende Qualifikation auf. Doch ohne eine ausreichende Ausstattung in Klassenstärke ist das nicht möglich. Ohne zu zögern, hat der Förderverein der KGS Sehnde diese Lücke geschlossen und Judoanzüge in ausreichender Anzahl finanziert. "Nachdem bereits zu Beginn des Schuljahres für den Ganztagsbereich und somit hauptsächlich für die jüngeren Schüler und Schülerinnen Judoanzüge gekauft wurden, sind nun auch die größeren Schüler und Schülerinnen toll ausgestattet", freut sich der Fachbereichsleiter Sport/Ganztag R. Streilein. Der Judosport ist somit stark aufgewertet worden. (R. Streilein)


Das Sehnde-News-Team sucht Mitstreiter 12-5-2011
Über ein Jahr sind wir jetzt schon in und für Sehnde aktiv. Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad wächst natürlich auch die Arbeit. Deshalb sind wir jetzt auf der Suche nach motivierten Mitarbeitern, die Lust auf Schreiben und Fotografieren haben. Die Einsatzgebiete sind dabei vielseitig: Sie reichen vom einfachen Meldungen Verfassen über die Berichterstattung von Scheckübergaben bis hin zu großen, selbst recherchierten Geschichten. Sehnde ist unheimlich abwechslungsreich.

Wir suchen Verstärkung

Mitmachen kann im Grunde jeder, der sich die Arbeit zutraut. Drei kleine Kriterien haben wir allerdings doch: Unsere neuen Mitstreiter sollten mindestens 16 Jahre alt sein, Lust am Schreiben und Fotografieren haben sowie eine eigene Kamera besitzen - im Idealfall sind sogar schon Erfahrungen im redaktionellen Arbeiten vorhanden. Der Rest ist, wie so oft, Learning by doing.
Das bieten wir: eine abwechslungsreiche Tätigkeit, wie sie wohl kaum eine andere Beschäftigung bieten kann. Wo sonst kann man gestern Traktor fahren, heute ein Fußballturnier verfolgen und morgen hinter die Kulissen des Theaters blicken? Gleichzeitig hat jeder den Freiraum, eigenen Recherchen nachzugehen - immer nach dem Motto "Worüber spricht Sehnde? Was interessiert die Sehnder?" Dabei stehen natürlich die Profis zur Seite. Alle Mitarbeiter bekommen außerdem eine Bestätigung, dass sie im Auftrag der Sehnde-News unterwegs sind. Dass wir zusätzlich ein super Arbeitsklima haben, müssen wir nicht gesondert erwähnen. Da wir derzeit aber noch keine übermäßigen Gewinne mit unserer Webseite generieren, können wir die Mitarbeit leider (noch) nicht vergüten. Aber wer weiß: Je schneller, besser und aktueller wir werden, umso eher könnte sich das ändern.
Interesse geweckt? Dann nichts wie ran an Tastatur oder Telefon! Alle, die bei den Sehnde-News mitmachen wollen, können ab sofort einfach eine E-Mail an info@sehnde-news.de schicken oder anrufen: 051 38/54 88 29.


Licht-Workshop an der KGS 11-5-2011
Zu einem Licht-Workshop hatte sich die Werkakademie für Gestaltung an der KGS Sehnde eingefunden, um für die Schüler eine interessante Facette des Handwerks darzustellen und aufzuzeigen, dass Handwerk keine Sackgasse ist, sondern dass es ein Start für vieles darüber hinaus sein kann.

Colin und Hannah (v.li.) faszinierte besonders die Technik im Workshop - Foto: JPH

Rüdiger Tamm, studierter Designer, und seine Kollegin Anna Dziubinska arbeiteten mit rund 28 Jugendlichen in den Werkräumen an der Gestaltung von Lichtobjekten mittels LED und Glasfaserleitern. In zwei Arbeitsschritten sollten dabei eigene Entwürfe durch die Schüler erarbeitet werden. “Die Idee zu dieser Arbeit ist vor zwei Jahren auf der Ideen-Expo entstanden”, erzählte Tamm. “Seitdem bieten wir diesen Workshop im Auftrag der Handwerkskammer an.”
Im ersten Teil, dem technischen, gibt es detaillierte Anleitungen zur Arbeit mit den LED, im zweiten geht es “um die eigene Leistung, die Identifikation mit der Aufgabe”, so Tamm. Im zurückliegenden Halbjahr hat die Akademie elf Workshops zum Thema Licht gemacht.
“Das Angebot für die KGS kam von Dr. Vogt. Er wusste von unserem Engagement zur Berufsorientierung und hat den Vorschlag gemacht, den wir gerne angenommen haben”, sagte Helmut Glameyer, Fachbereichsleiter Arbeit, Technik und Wirtschaft an der KGS. “Deshalb haben wir den Workshop den Klassen 9 der Haupt- und Realschule angeboten.” Tatsächlich kamen dann sogar mehr Schüler, als sich zunächst angemeldet hatten.
“Es ist eine gute Möglichkeit für die Schüler, das Handwerk kennenzulernen und mal reinzuschnuppern”, sagte Vivien Wieters, Fachlehrerin für Technik und Wirtschaft, “und die Jugendlichen können etwas Eigenes mit nach Hause nehmen.” Ihr Kollege Klaus Hesse ergänzt: “Die eigene Arbeit und das eigene Schaffen sind das Besondere. Das ist nicht so konsumorientiert wie sonst.”

Demhat, Kilian und Rüdiger Tamm (v.li.) arbeiten intensiv an den LED - Foto: JPH

Dem Workshop vorgeschaltet war eine zweistündige Informationsveranstaltung der HWK Hannover mit dem Thema “Wie geht es nach der Schule weiter” vor rund 50 Schülern. Dabei sprach man auch über eine offene Lehrstelle für einen Stuckateur – und aus dem Forum meldete sich gleich ein Bewerber.
Dr. Carl-Michael Vogt, Abteilungsleiter Berufliche Bildung bei der Handwerkskammer, erklärte, dass es rund 1000 offene Lehrstellen in der Region gäbe und der Workshop auch dazu diene, die Jugendlichen für das Handwerk zu öffnen. “Wir wollen natürlich Interesse am Handwerk wecken. Wenn die Jugendlichen hinterher sagen, ich möchte mehr über das Handwerk wissen, dann haben wir mit dem Workshop einen Anker gesetzt. Und dann klappt es sicher auch, Lehrstellen und Schüler zusammenzubringen. Das ist ja in der Fläche der Region nicht immer leicht.”
Dass es Spaß machte, zeigten die intensive Mitarbeit und das gegenseitige Unterstützen in den Arbeitsgruppen. Mittlerweile hatten die Jugendlichen die erste Phase ihrer Arbeit erledigt und konnten erste Erfahrungen sammeln. Colin und Hannah machte vor allem die Technik Spaß. “Die Technik ist eher interessant, weniger das Design”, sagte Hannah und Colin stimmte ihr zu. Er möchte später was Technisches machen, am liebsten Kfz-Mechatroniker, Hannah “eher etwas mit Menschen”. Robin dagegen war “dicht dran am Beruf des Vaters, das macht richtig Spaß.” Deshalb, so kann man festhalten, war der Workshop ein voller Erfolg. (JPH/sehnde-news.de)


Erneuter Erfolg im Kunstwettbewerb 10-5-2011
Bei dem diesjährigen Europäischen Wettbewerb erreichte die KGS Sehnde das drittbeste Ergebnis des Landes Niedersachsen.

Am 5. Mai wurden die sechs Landespreisträger Anna Völkert (Jg. 7), Lennard Busche (Jg. 10), Margarita Volkov (Jg. 11), Luisa Ruhkopf (Jg. 7), Kevin Beier (Jg. 5) und Charlene Hotau (Jg. 11) im Landtag Hannover durch den Landtagspräsidenten Dinkla und im Rathaus durch den Bürgermeister Strauch gewürdigt.
Das diesjährige Wettbewerbsthema stand unter dem Motto des helfenden Europas. Die KGS Sehnde freut sich mit der betreuenden Kunsterzieherin Ulrike Hennecke über das tolle Resultat. (hen)

Fotos


Outburst – Präventionsrat Sehnde und KGS gemeinsam gegen Gewalt 6-5-2011
Mit einem Theaterstück und anschließenden Workshops zum Thema “Du bist gut” hat die Sehnder KGS am gestrigen Mittwoch wieder die Präventionswoche eröffnet. Die vier Kommunen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze haben insgesamt zahlreiche Veranstaltungen vorgesehen, in denen sich die Jugendlichen mit dem Thema Gewalt und Gewaltvermeidung auseinandersetzen.

Die Eskalation beginnt: Die Gruppen stehen sich ablehnend gegenüber - Foto: Stadt Sehnde

Das Theaterstück Outburst, das als Start für die folgenden Angebote diente, begann um 9.50 Uhr im Forum der KGS. Das Oberthema des Stücks ist die Gewalt und der Ausbruch (Outburst) von Gewalt in verschiedenen Erscheinungsformen, sowohl in Worten als auch in Taten. Die neun- bis achtzehnjährigen Schauspieler stellen das Verhalten gewaltbereiter Jugendlicher dar und zeigen alternative Handlungsweisen auf. Dadurch sollen sie zu einem positiven Miteinander kommen. Dazu werden eine Vielzahl gegenwärtiger Subkulturen genutzt, um sich dem Thema zu nähern. Dazu zählen die Bereiche Hip-Hop, Rap, Graffiti, Tanz, BMX, Jonglage, Akrobatik und Hindernislauf. Diese Aktivitäten fanden sich dann auch anschließend auch in den Workshops wieder, die die Schüler danach besuchten.
Inzwischen ist aus der anfänglichen Truppe eine stattliche Crew geworden, die von den Schauspielern bis hin zum Technikteam alles umfasst, was heute Theaterensembles mitbringen.
Die Story ist auf die Zielgruppe zugeschnitten. Keyla und Lulu haben sich verabredet und wollen zunächst Graffiti malen und dann tanzen. Das will allerdings auch eine Gruppe von Tanzschülern, die zunächst das Graffito übermalen, um damit Platz für ein eigenes zu haben. Ein Streit entwickelt sich, der nur durch eine Hip-Hop-Auseinandersetzung geklärt werden kann. Doch während des Tanzes schlägt eine Teilnehmerin eine andere und die Gewaltspirale ist in Gang gesetzt.
Nach Ende des Stückes gab es zunächst eine rege Diskussion zwischen Theatergruppe und Publikum, bevor Stefan Bahls, Lehrer an der KGS und Organisator des Workshops, die rund 160 Schüler in Gruppen einteilte und sie sich mit Deeskalation und Aktionen beschäftigten. Insgesamt waren zehn Workshops im Angebot, die sich vom Rap bis zur Videoanalyse von Gewalt erstreckte. Weitere Veranstaltungen mit Unterstützung des Präventionsrates im Mai werden folgen. (jph/sehnde-news.de)


Cybermobbing erneut Thema in der KGS 4-5-2011
Über das Thema Cybermobbing informierten sich am Dienstagabend, 3. Mai, rund 35 Lehrer und Eltern in der KGS. Dazu war Sabine Eder von Blickwechsel erneut als Referentin im Auftrag der Landesmedienanstalt angereist, um über Cybermobbing durch jugendliche Netznutzer und gegen Jugendliche zu sprechen. Der Vortrag war von Olaf Märtins, Schulsozialpädagoge, in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat der Stadt Sehnde und dem Förderverein der KGS initiiert worden.

Helga Akkermann (re) begrüßt Sabine Eder (li) - Foto: JPH

Eder gab Informationen zum Thema soziale Netzwerke und nannte Funktionen und Probleme in diesem Zusammenhang. Was machen Facebook, ICQ, StudiVZ, Twitter, Wer-kennt-wen, Gowalla, Google Latitude, Foursquare, SchülerVZ und Skype mit den Daten und worauf man achten sollte. Sie riet beispielsweise davon ab, Google als Startseite festzulegen, sondern empfahl Alternativen als Suchmaschinen. Zusätzlich hatte sie weitere Hinweise für geeignete Start- und Informationsseiten.
Bezüglich der Zuhörerschaft war zu bemerken, dass sich die Erwachsenen zwar intensiv mit dem Thema Internet und seiner Nutzung durch Kinder und Jugendliche auseinandersetzen wollten, doch erhebliche Wissensdefizite da sind. So waren allein schon die Fachbegriffe vielen ein Buch mit sieben Siegeln.
Derzeit laufen unter Eders Leitung zwei Seminare für die Klassensprecher und deren Vertreter für die Klassen fünf bis neun. Außerdem hat die Schulleitung ein entsprechendes Theaterstück zum Thema Courage mit dem Titel “Du bist gut” eingeladen.
“Es ist gut, dass sich die KGS der sozialen Verantwortung stellt und sich mit den Schülern über dieses Thema auseinandersetzt”, sagte Eder in Richtung Eltern. Gefahren sind da, aber trotzdem, so das Fazit von Eder, darf das Internet nicht verteufelt werden, denn es gibt zahllose seriöse Angebote. Aber der verantwortungsvolle Umgang mit dem Netz muss den Kindern und Jugendlichen rechtzeitig beigebracht werden.


Bewusstsein verändern durch Erinnern 4-5-2011
Mit dem Schicksal der Sinti und Roma im Dritten Reich befasst sich seit Dienstag, 3. Mai, eine Ausstellung in der Mensa des KGS. Der niedersächsische Verband der deutschen Sinti ist der Pate dieser seit 2003 umherziehenden Wanderausstellung und der Historiker Boris Erchenbrecher hat an der Erarbeitung der Stellwände und des historischen Ablaufes maßgeblich mitgewirkt.

Danni Weiß (li) und Karl-Heinz Weiß spielen bei der Eröffnung - Foto: JPH

Mit ihm waren die Sinti Karl-Heinz (Lolo) Weiß, Vorsitzender des Verbandes aus Hamburg und Musiker, und Danni Weiß, Gitarrist, auf Einladung von Stefan Bahls, Lehrer an der KGS, um 10 Uhr in die Mensa gekommen, um die Ausstellung zu eröffnen. Lolo und Danni Weiß, Cousins, starteten die kleine Einführung mit einer fröhlichen Swingmusik, die auf den ersten Höreindruck so gar nicht zum ernsten Thema der Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma unter den Nationalsozialisten passen wollte. Doch wer es sich recht überlegte, erkannte schnell die Zeichen der damaligen Zeit: Feierlaune nach der überstandenen Weltwirtschaftskrise und zum Übertönen der politischen Kämpfe um die Macht, die letztlich in der Diktatur endeten. Swing zum “Wegtauchen aus der Realität”.
Danach begrüßte Helga Akkermann, Direktorin der KGS, die Gäste und die beiden Schulklassen, die 8. und 9. des Realschulzweiges. Sie dankte den Organisatoren für die Bereitstellung der Exponate, damit die Schüler erfahren können, was den Sinti und Roma unter der NS-Diktatur widerfahren ist.
Im Folgenden gab Erchenbrecher eine Einweisung in die Gliederung der Ausstellung, die im Jahr 2003 aus einer Initiative des niedersächsischen Landtages entwickelte, als dieser dem Schicksal der Sinti und Roma als aus rassischen Gründen vernichteten Gruppe gedenken wollte und dabei feststellte, dass es für die größte deutsche Minderheit von rund acht Millionen Menschen keine Aufarbeitung gab.
“Die Zusammenfassung der historischen Entwicklungen und Abläufe vor und im Dritten Reich war schwierig”, so Erchenbrecher, “denn die Zigeuner waren fahrendes Volk und wurden im Dritten Reich als ‘Artfremde’ eingestuft. Entsprechend wenig Archivmaterial gab es im Gegensatz zu anderen Verfolgten.”
Dass es trotzdem gelungen ist, verdankt der Historiker vielen einzelnen Gesprächen mit Angehörigen der Sinti, die bereit waren, Auskunft über Schicksale und Abläufe zu geben.

Stefan Bahls (re) betrachtet mit Schülern seiner Klasse die Exponate - Foto: JPH

Heute deckt die Ausstellung die Bereiche Herkunft der “Zigeuner”, Geschehnisse im Dritten Reich und die Entwicklung nach 1945 ab.
Denn anders als die meisten Gruppen der Verfolgten, erhielten die Sinti und Roma “zunächst keine Entschädigung”, wie Lolo Weiß den Schülern erzählte. “Bis in die 60er Jahre wurden Ansprüche von Gerichten mit dem Hinweis auf die asoziale Einstufung durch die Nationalsozialisten abgelehnt. Erst in den 80er Jahren begann das Umdenken.” Das führte auch zu Problemen in der Schulausbildung. Noch heute sind viele ältere Sinti Analphabeten, da sie damals keinen Zugang zu richtiger schulischer Bildung hatten.
Lolo Weiß, der seine Eltern und seinen Bruder (12) im KZ verloren hat, erzählte den Schülern vom “Jugend-KZ” Mohringen in Südniedersachsen bei Northeim, von dem aus man dann in die Vernichtungslager kam.
Aber er rief, ganz im Sinne einer gemeinsamen Zukunft, die Schüler auf, sich den Vorurteilen entgegenzustellen, Zivilcourage aufzubauen und Liebe für die gemeinsame Zukunft zu entwickeln. “Es ist leichter, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil zu verändern", so zitierte er Albert Einstein und er freute sich, dass die KGS in Sehnde diesen Weg gehen und die jungen Generationen zu informierten Bürgern machen will. "Denn Diskriminierung beginnt mit der Ablehnung des Unbekannten, des Anderseins”, so schloss er, “und der fehlenden Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen.”
Dann hatten die 56 Schüler Gelegenheit, sich ein Bild vom historischen Weg der Sinti und Roma zu machen und danach noch ihre Fragen zu stellen. Als die Eröffnung zu Ende war, saßen noch immer einige Schüler mit Lolo Weiß zusammen und hatten viele Fragen. Keine blieb unbeantwortet: Ein erfreulicher Anfang ist gemacht. (JPH/sehnde-news.de)


Sonderpädagogische Förderung in der KGS-Sehnde 19-4-2011
Mit der Zusammenlegung des Haupt- und Realschulzweiges im Schuljahr 2010/11 hat auch die sonderpädagogische Förderung stärkeren Einzug in die KGS gehalten und erstreckt sich auf mittlerweile drei Tage pro Woche.

Domenique LindnerOlaf Daum

Als ausgebildete Sonderpädagogen und Förderschullehrkräfte unterstützen Domenique Lindner und Olaf Daum Schülerinnen und Schüler vorrangig in den unteren Jahrgängen im Unterricht.
Das Ziel der sonderpädagogischen Förderung besteht darin, Lernproblemen präventiv zu begegnen und bestehende Schwierigkeiten abzubauen.
Beratung für Eltern und kollegiale Beratung sind ein zusätzlicher wichtiger Bestandteil der sonderpädagogischen Arbeit.
Sie erreichen das Team der sonderpädagogischen Förderung über das Sekretariat oder per eMail unter spf@kgs-sehnde.de


Erfolg im Börsenspiel der Volksbank 13-4-2011
Die Volksbank eG-Springe-Pattensen-Lehrte hatte vor den Weihnachtsferien verschiedene Schulen zu einem Börsenplanspiel eingeladen. In Gruppen meldeten wir uns an und erhielten für unsere Transaktionen eine fiktive Summe von 50.000 Euro. Damit nahmen wir dann einer fiktiven Börse mit reellen Zahlen am Aktienhandel teil.

Ziel war es, möglichst viel Gewinn mit dem An- und Verkauf von Aktien zu machen. Und wir waren erfolgreich: Von unserer Schule gelangten 2 Gruppen unter die Top Ten.
Die Gruppe "KamikazeKapfenKöpfe" erreichte den 5. Platz und die Gruppe "McJay" belegte den 8. Platz. Diese beiden Gruppen kommen aus der EP 2 von Herrn Krug.
Zum Gewinn gehörte auch ein Besuch in dem IT-Unternehmen "Wincor-Nixdorf" in Paderborn.
Dorthin fuhren wir dann am 17.03.2011 und schauten uns die Produktion von Geldautomaten und ähnlichem an. Danach besuchten wir das "Heinz Nixdorf Museum" und informierten uns in einer abwechslungsreichen Ausstellung über die Entwicklung von Computern, der Sprache und der Schrift.
Dieser Tag war sehr ereignisreich und interessant.
Wir würden die Teilnahme an dem Börsenplanspiel empfehlen, weil man dort einen Einblick in das Bankwesen erhält. (Julia Mischak, EP 2)


Comeniustreffen in Logrono - Final Comenius Meeting in Logrono 12-4-2011
Zum Abschluss des zweijährigen Comeniusprojektes trafen sich vom 02. - 07.04. die fünf beteiligten Länder in Logrono.
The final Comenius meeting of the five participating partners took place in Logrono.

Die Thomas Mingot Schule hatte das zentrale Thema Educating in Simplicity and Solidarity über diesen Zeitraum koordiniert, wobei die Resultate der einzelnen Arbeitsphasen auf der Projekthomepage präsentiert werden.
The Thomas Migot School in Logrono coordinated the project during the last two years. The partners worked on the topic "Educating in Simplicity and Solidarity", the results are presented on the project´s homepage.
Lisa Hermanns, Michele Winkler, Anika Sophie Walter und Marie Kollek konnten sich zusammen mit ihren begleitenden Lehrkräften Evelyn Gröne und Stefan Bahls von einem vielseitigen Arbeitsprogramm überzeugen.
The pupils Lisa Herrmanns, Michele Winkler, Anika Sophie Walter, and Marie Kollek together with the teachers Evelyn Gröne and Stefan Bahls got the chance to take part in a convincing programme.
Neben dem Besuch des Guggenheim Museums in Bilbao und der Besichtigung eines Klosters standen Führungen in Kathedralen und Santo Domingo an. Zusammen mit den spanischen, türkischen, polnischen, griechischen und italienischen Schülern stellten die Schülergruppen ihre Arbeitsergebnisse im Regionalparlament von Logrono vor.
Apart from visits of the Guggenheim Museum in Bilbao, monasteries and the cathedral in Santo Domingo together with their partners from the other countries, the pupils presented the results of the work of the last year in the regional parliament in Logrono.
Die KGS-Schüler lasen ihre selbst verfasste Geschichte "Hope" vor und berichteten über ihre Zusammenarbeit mit der Obdachlosenzeitung Asphalt und der Arbeiterwohlfahrt. In diesem Zusammenhang simulierten sie eine Debatte über solidarische Prinzipien unseres Lebens.
The pupils from the KGS Sehnde read out their own short story "Hope" and reported about their cooperation with the newspaper for homeless people "Asphalt" and the worker´s Welfare Association.
Mit dem Pflanzen eines Baumes vor der Thomas Mingot Schule setzten die Schülerinnen und Schüler ein Symbol für die produktive Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre.

As a kind of symbolic action all members of the project planted a tree in front of the Thomas Mingot to emphazise the successful work during the last two years.
Mit der Comeniusgruppe ist im Juni noch eine Abschlussfahrt nach Barcelona geplant, in dessen Rahmen die Schülerinnen eine Jugendleiterausbildung absolvieren. Diese wird unterstützt u.a. vom Fördervereins des Präventionsrates der Stadt Sehnde und der Volksbank.
The Comenius Group of the KGS Sehnde has now planned to go on a final trip to Barcelona in June 2011, where the pupils take part in a programme to get the certificate of a scout for children and teenagers. This special programme will be financially supported by the "Förderverein des Präventionsrates" of the City of Sehnde and the Volksbank. (Evelyn Gröne/Stefan Bahls)


Flöten mit Flatterzunge: Profis geben Wissen weiter 11-4-2011
Das Workshopprojekt Musikkontakte gehört an der Kooperativen Gesamtschule Sehnde mittlerweile zum guten Ton. Seit vier Jahren lädt die Schule regelmäßig Musikprofis ein, die mit den Schülern einen Vormittag lang Workshops abhalten.

Profis musizieren mit Schülern: Max Zelzner vom Flötenquartett Verquer dirigiert Mädchen und Jungen aus drei KGS-Orchesterklassen. (Eggers)

„Wir wollen nicht im eigenen Saft schmoren, sondern uns Impulse von außen holen“, sagt Fachbereichsleiter Michael Möllers. Am Freitagabend gab es das Abschlusskonzert der jüngsten Auflage dieses Treffens von Profimusikern und Schülern. Zu Gast war diesmal das Flötenquartett Verquer. Die Vollblutmusiker aus Südhessen und Westfalen übten mit rund 80 Schülern aus drei Orchesterklassen der Jahrgänge sieben bis zehn neue Spieltechniken, Improvisation und Ensemblespiel. Außerdem machten in der Gruppe Bodypercussion Schüler ihren Körper zum Rhythmusinstrument und trommelten mit den Händen auf Oberschenkeln und Hüften. Die Bläser lernten derweil neue Artikulationstechniken wie etwa den Flatterzungeneffekt, bei dem ein rollender R-Laut erzeugt wird. „Das hat Spaß gemacht, das haben wir vorher noch gar nicht gekannt“, sagte die 13-jährige Laura aus der Querflötengruppe. Mitschülerin Jule machte vor allem das Musizieren in der großen Gruppe Spaß. Am Abend präsentierten die Schüler die Ergebnisse des Workshops Eltern, Lehrern und Mitschülern bei einem Gemeinschaftsauftritt. Die Bühne im KGS-Forum platzte fast aus allen Nähten. Das Profiquartett Verquer demonstrierte dabei, welch ungewöhnliche Klänge einer Querflöte zu entlocken sind. Außer Werken von Mozart, Bach und Telemann spielte das Ensemble auch Stücke von Herbie Hancock sowie Michael Jacksons Pop-Hit „Beat it“. (Eggers/haz)


Spanische Schüler zum Austauschbesuch an der KGS 9-4-2011
Für acht Tage sind am Freitag, 8. April, 22 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Logroño in Spanien in Sehnde eingetroffen, um den Besuch der deutschen Gruppe vom März zu erwidern.
Alle Gäste sind erstmals in Deutschland und sprechen kein Deutsch, denn das wird in Spanien nicht unterrichtet an öffentlichen Schulen. “Trotzdem klappt die Verständigung”, sagte Heike Stephan, Spanischlehrerin an der KGS und Austauschorganisatorin. “Entweder mit dem gelernten Spanisch, in Englisch oder mit Händen und Füßen.”

Mit ihren Lehrerinnen Nuria Martinez Bustamante und Aranzazu Uyarra Crespo (vorn re.) erwartet die Gruppe ein umfangreiches Programm (JPH)

Die jugendlichen Spanier aus dem Land Bilbao, zu dem Logroño gehört, und ihre deutschen Gastgeber wurden durch Helga Akkermann, Direktorin der KGS, begrüßt und Stefan Sippel, ebenfalls Spanischlehrer der KGS, übersetzte. Er machte es anscheinend sehr gut, denn die Gruppe lacht bei den Scherzen von Akkermann. Der Raum war mit der Fahne der Spanier geschmückt, leider hat die KGS keine Sehnder Fahne. Dafür ist die niedersächsische Dienstflagge da.
Die deutschen Schüler der KGS gehören der Jahrgangsstufe 9 an, die Gäste der I.E.S. Instituto Tomás Mingot, was einer IGS entspricht, sind bereits im 10. Jahrgang. Das Austauschprogramm ist Teil des Cormenius-Projekts der EU. “Die spanische Schule möchte, dass die Jugendlichen möglichst viel von Europa sehen”, erklärte Stephan. Und so werden sie nächstes Jahr nach Italien oder Holland reisen. Aber zunächst steht einiges in Deutschland auf dem Programm. Mit ihren beiden Lehrerinnen, Nuria Martinez Bustamante und Aranzazu Uyarra Crespo, wird die Gruppe nach Berlin fahren, dort das Kanzleramt besuchen, sich die Hildesheimer Altstadt ansehen und in Hannover in den Zoo gehen.
Am Freitag wurden die Austauschschüler gleich in das Musikprojekt “VerQuer” eingebunden und gaben dann zusammen mit ihren Gastgebern am Abend einen Einblick in das am Tag Erarbeitete.
Nach den ersten Eindrücken zum deutschen Umfeld befragt, sagten die Schüler und Schülerinnen: “Es ist alles genial. Die Häuser sind baulich toll. Vor allem viel Wald und Grün in der Stadt.” Als komisch empfinden sie die Essgewohnheiten. “Es gibt kaum stilles Wasser und die Essenszeiten sind auch anders”, meinten sie. Außerdem ist es für sie ungewöhnlich, dass man Butter unter den Brotbelag streicht und “dass es Wurst zum Frühstück gibt”, ergänzte Maria. Und eines hat die Jungs aus Spanien schon jetzt ungeheuer beeindruckt. “Das Tempo auf den Autobahnen”, staunten sie. Das werden sie noch öfter erleben bei ihren Fahrten durch Deutschland in den nächsten Tagen. (JPH/sehnde-news.de)


Französische Austauschschüler der KGS Sehnde erleben Berlin 9-4-2011
Zu Besuch im Bundestag war eine 11. Klasse französischer Austauschschüler der KGS Sehnde. Die Schüler aus dem Pariser Vorort Vanves trafen sich auch mit dem Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch, der ihnen das deutsche Wahlsystem erklärte und im Gegenzug auch von den französischen Gästen noch etwas lernen konnte.
Im Gegensatz zu Deutschland sei es den französischen Abgeordneten nicht gestattet, neben ihrem Mandat noch anderen beruflichen Tätigkeiten nachzugehen. Miersch begründete den deutschen Weg damit, dass es durchaus wünschenswert sei, wenn Politiker sich eine gewisse berufliche Unabhängigkeit bewahren könnten. Doch nicht nur in diesem Punkt zeigten sich Unterschiede zwischen der deutschen und französischen Politik. Gerade auch beim heiß diskutierten Thema Atomkraft sei in Frankreich die Meinung noch eine andere. Zwar würden die Bedenken bezüglich Atomkraft zunehmen, allerdings mache diese noch immer 80 Prozent der dortigen Energiegewinnung aus und es gäbe nur wenige Menschen, die deshalb auf die Straße gingen, so die Schüler.
Weiterhin wollten die Schüler wissen, warum sich Deutschland in der Libyenfrage enthalten habe und woher die große Skepsis gegenüber Militäreinsätzen komme. Miersch verwies auf die kontroversen Diskussionen bei anstehenden Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Er selbst hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, dass Deutschland vor dem Hintergrund eines drohenden Völkermordes seine internationale Verantwortung wahrnehmen sollte.
Nach einstündiger Diskussion, in der die Schüler Miersch vor allem auch mit ihren guten Deutschkenntnissen beeindrucken konnten, ging es für die Gruppe auf die Reichstagskuppel, von der aus sie abschließend den Blick auf die deutsche Hauptstadt genießen konnten. (sehnde-news.de)

Schlips und Schminke: Schüler üben für Bewerbung 7-4-2011
Was ziehe ich zum Bewerbungsgespräch an? Wie hinterlasse ich bei meinem potenziellen Chef einen guten ersten Eindruck, und wie mache ich beim Geschäftsessen eine passable Figur?

Projekttag: Gülcan (17, großes Bild, links) und Lisandra (15) schminken und frisieren ihre Mitschülerin Lea (15). Philipp (15, kleines Bild) lässt sich von Alex (16) eine Krawatte binden. (Eggers/haz)

Antworten auf solche und ähnliche Fragen haben 39 Hauptschüler der Kooperativen Gesamtschule gestern Vormittag bei einem Projekttag rund um das Thema Vorstellungsgespräch erhalten. In zwei Gruppen drehte sich für die 15-bis 17-Jährigen alles um angemessene Kleidung und korrektes Benehmen. „Wer weiß, worauf es ankommt, macht im Vorstellungsgespräch später weniger Fehler“, sagte Annika Bauer vom Bildungsträger Pro Beruf aus Hannover, den sich die KGS für den Projekttag mit ins Boot geholt hatte. Die Mädchen widmeten sich zudem dem Thema Schminken. „Weniger ist dabei mehr“, sagte Bauer. Die Schülerinnen setzten den Ratschlag eifrig in die Tat um. Gülcan und Lisandra legten bei Mitschülerin Lea nur wenig Make-Up und einen dezenten Lidschatten auf. Die Jungen erprobten sich derweil am Bügelbrett. Sie lernten einen Schlips zu bügeln und ihn korrekt zu binden. „Der Trick ist, die beiden Enden nicht gleich lang zu lassen“, sagte Philipp. Seine Krawatte konnte der 15-Jährige am Ende des Projekttages mühelos und ohne Spiegel binden. (eg/haz)


Gauß-AG an der Universität Hannover 24-4-2011
Im April startet wieder die „Gauß-AG“ an der Leibniz Universität Hannover. Die „Gauß-AG“ ist eine Arbeitsgemeinschaft für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse, die sich mit Anwendungen der Mathematik und Naturwissenschaften in Wirtschaft, Technik, Umwelt und Gesellschaft beschäftigt.

 

Die nächste Kursperiode startet am 18.4.2011. Auf Grund der erhöhten Wochenstundenzahlen vieler Schülerinnen und Schüler findet eine AG in den Osterferien (18.04. – 21.04.2011) und weitere an Wochenendkursen im Zeitraum 13.05. bis 28.05.2011 statt. Die Themen der kommenden AG´s können auf der oben genannten Seite eingesehen werden.

Details hier


Uni Clausthal-Zellerfeld wirbt an der KGS 23-3-2011
Rund 45 Schüler und Schülerinnen drängten sich im Klassenraum, um dem ersten von drei Informationsangeboten der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld zuzuhören.

Jochen Brinkmann mit der lauten und der lautlosen Glocke (re) - Foto: JPH

Die drei Themenbereiche, die Jochen Brinkmann vom “Flying Science Circus” der TU Clausthal in Sehnde den Besuchern darstellte, sind die Bereiche “Von der Schmelze zum Guss” als Werkstoffkunde im Bereich Metallurgie, die “Wunderbare Welt des Lichts” für Optik und Lasertechnik, sowie der Bereich der “Elektrochemie”, also des Verhaltens von Elementen unter Stromeinfluss.Obwohl nicht für alle Zuhörer Sitzplätze vorhanden waren und deshalb ein gewisser Unwille sich unmerklich breit machte, war Brinkmann doch in der Lage, die Schüler zur Mitarbeit anzuregen und für das Thema zu interessieren. Vom “alten” dreidimensionalen Drahtmodell bis hin zur modernen Technik hatte die Universität vieles aufgeboten, um in der relativ kurzen Zeit einen möglichst umfassenden Überblick über die drei Fachbereiche zu geben. Warum sind U-Bootschrauben leise? Brinkmann führte dies mit einer Glocke vor, die kaum Schall erzeugte. Allgemeine Verblüffung, sah sie doch ebenso aus, wie das laute Modell daneben.
Natürlich hat der Trip der Uni-Kollegen, den aus Sehnde der Fachbereichsleiter Naturwissenschaften der KGS, Dirk Ahrens, organisiert hatte, einen realen Hintergrund. “Es ist doch besser, wenn sich fünf Uni-Absolventen auf zehn offene Stellen bewerben, als umgekehrt”, leitete Brinkmann seine Demonstration ein und Helga Akkermann, Direktorin der KGS, ergänzte: “Der Hintergrund der heutigen Veranstaltung ist eine Begegnung mit etwas zu ermöglichen, was vielleicht Ihre Zukunft darstellen könnte.”

Mit dem Temperaturmodell ging es unter die Schüler - Foto: JPH

Denn mit dieser Veranstaltung will die Universität nicht nur Studenten gewinnen für den Harzort, der früher nur für seine Bergbau-Universität bekannt war. Vielmehr macht man damit auch Werbung für Ingenieurberufe, um langfristig den fehlenden Fachnachwuchs decken zu können. Die Universität Clausthal zählt zur niedersächsischen Technischen Hochschule, die aus den Universitäten Braunschweig, Hannover und Clausthal besteht. Sie hat rund 90 Professoren, 400 wissenschaftliche Mitarbeiter und etwa 3200 Studenten, wobei das Leben im ehemaligen Silberort nicht zu den teuersten Bereichen gehört. Ausreichende Handzettel und Faltblätter der Universität lagen bereit, um Interessierten weiterführende Informationen an die Hand zu geben.
Während die Schüler noch über die Feder mit Gedächtnis staunten, entwickelte sich ein anderer Werkstoff zum Problem: Calciumcarbonat, CaCO3 oder einfacher – Kreide. Denn auch im modernsten Lehrbetrieb kann man nicht ohne den archaischen Stoff unterrichten. Und auch die Abhilfe war wie früher: Man holte sie aus dem Nachbarklassenzimmer. Den wichtigen Uni-Informationen hat es letztlich keinen Abbruch getan, das Interesse der Schüler hat es bewiesen. (sehnde-news.de)


Känguru-Tag 2011 an der KGS Sehnde 17-3-2011
Heute fand der diesjährige Känguru-Wettbewerb an der KGS Sehnde statt. Die Teilnehmerzahlen sind wieder etwas gestiegen. Offensichtlich zahlt sich Kontinuität aus. Der Wettbewerb, der den Spaß am Knobeln und Ausprobieren in den Vordergrund stellt, ist nun schon zu einer schönen Tradition geworden.

Mit Unterstützung der Eltern, vieler Kollegen und des Fördervereins der KGS Sehnde ist es gelungen, diesen schönen Wettbewerb an unserer Schule zu etablieren. Auf diese Weise haben unsere Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Möglichkeit, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten beim Problemlösen zu gewinnen.

Nur eine von fünf Antwortmöglichkeiten einer Aufgabe ist richtig - und kein "Telefonjoker" einsetzbar! Hier werden in hohem Maße - im spielerischen Umfeld - Kompetenzen im Textverständnis, Argumentieren und Begründen entwickelt.
Da unsere Mensa im letzten Jahr dem Teilnehmeransturm kaum noch gewachsen war, wurde der aktuelle Wettbewerb dezentralisiert in den Klassenräumen durchgeführt. Die Mensa stand für Teilnehmer den höheren Klassenstufen zur Verfügung. Auf diese Weise konnten unsere "Kängurus" ungestörter und konzentrierter arbeiten.
Anfang bis Mitte Mai werden wir dann die Auswertung erhalten. Darauf sind wir schon ganz gespannt!
(Andreas Müller, FBL Mathematik)


Aus Übersee zu Besuch am Kalimandscharo 8-3-2011
Wieder einmal ist die KGS Sehnde Schauplatz einer besonderen Begegnung. 20 Jugendliche und zwei Lehrer der 10. Klasse der École Polyvalante in Sainte Marie, dem frankophon-kanadischen Äquivalent der KGS, waren wieder einmal in Sehnde zum Schüleraustausch in Deutschland eingetroffen. Dieses Jahr ist es das elfte Mal, dass Christine Klein, Lehrerin für Französisch und Englisch und einst Schülerin an der EP, den Besuch der Kanadier organisiert hat. Sie ist selbst Kanadierin und hat beste Kontakte in die alte Heimat, auch wenn sie mit ihrem Mann und den drei Kindern in Hannover lebt. Dieser Austausch seit 2001 ist ihr ganz persönliches Werk.

Kanadische Schüler mit ihren deutschen Gastgebern - Foto: JPH

“Wenn man als Kanadierin den Eltern den Austausch erklärt, sind sie eher bereit, ihre Kinder nach Deutschland reisen zu lassen”, erzählt sie. Und das hat bisher immer geklappt, so Klein zurückhaltend. Dabei bleibt sie zu Unrecht sehr bescheiden, denn jeder hier weiß, dass sie viel Zeit und Geld in dieses völkerverbindende Werk einbringt, damit die beiden Gruppen 12 bis 14 Tage im jeweils anderen Land verbringen können. Der Besuch in Deutschland ist dabei traditionell im März, der Gegenbesuch dann im Mai.
“Wir haben uns vorher nur über das Internet und per E-Mail kennengelernt”, sagen Sandra Bety aus Kanada und Melanie Wessler, ihre deutsche Gastgeberin. “Zunächst haben die Lehrer eine Auswahl getroffen, dann wurde der persönliche Kontakt hergestellt.” Deutsch kann keiner aus der Besuchergruppe, aber man kommt auch so gut miteinander klar. Sandra hofft, hier in Deutschland etwas mehr für ihr Englisch tun zu können. “Hier sprechen ja viele Englisch und da komme ich gut klar. Außerdem möchte ich mehr über Deutschland wissen. Wir haben das in der Schule behandelt”, erklärt sie. Melanie erzählt von dem Programm dazu, dass die Schule, aber auch ihre Eltern ausgearbeitet haben. “Wir sind zweimal in Hannover, im Zoo, in den Herrenhäuser Gärten und in der Altstadt natürlich. Privat haben wir am Wochenende die Marienburg besichtigt, waren zum Shopping und wollen nächstes Wochenende nochmal in eine andere Stadt fahren.” Beide tanzen gerne und machen Sport; Sandra spielt Volleyball, Melanie macht Karate. Zum ersten Eindruck sagt Sandra: “Die Leute sind hier sehr nett. Und die Architektur finde ich sehr interessant.”

Melanie (li.) und Sandra, ihr kanadischer Gast - Foto: JPH

Nachdem Helga Akkermann, Direktorin der KGS, die Schüler aus Kanada und ihre Gastgeber aus der 10. Klasse der KGS im Schülercafé begrüßt hat, stellt sie fest, dass sie bereits selbst fünf Mal in Ste. Marie war, angeregt durch diesen Austausch. Christine Klein muss die Begrüßungsrede von Akkermann ins Französische übersetzen. Trotzdem kommt der Sinn an und die Herzlichkeit springt über. Dann lädt Akkermann die Gruppe zum Büfett, vorbereitet von den Mitarbeitern des Schülercafés, Frau Alswede, Frau Stahl, Nico und Pascal. Danach geht es gestärkt an die Besichtigung der Schule.
Das Geld für das Austauschprogramm kommt teilweise von den Schülern selbst, die dafür Kuchen und Kaffee bei den Elternsprechtagen, Kulturtagen und ähnlichen Veranstaltungen verkaufen und auch sonst mit Aktivitäten dazu beitragen, dass das Gastprogramm bezahlt werden kann. Trotzdem bleibt finanziell vieles bei Christine Klein und ihrer Familie. Einen Sponsor hat sie nicht gefunden und Zuschüsse vom Land oder Bund gibt es nicht. Auch die kanadische Botschaft hat abgewinkt. Die Antwort war überall gleich: “Kein Geld”, sagt Klein, ohne zu resignieren. Dabei halten nicht nur die Freundschaften sehr oft und die Schüler besuchen sich auch noch später. “Einige gehen als Gasthörer sogar für drei Monate an die Schule nach Kanada und das Interesse an Deutschland ist durch den Austausch stark gewachsen”, so Klein. Alles positive Ergebnisse, die gar nicht hoch genug gewürdigt werden können – und die eigentlich eine staatliche Aufgabe wären. Sponsoring 2012 willkommen. (JPH/sehnde.news.de)


Kekse backen, Glücksrad drehen und Spenden sammeln: 9. Jahrgang der KGS unterstützt Civitan Club 5-3-2011
Zum Abschluss des Profilunterrichtes des 9. Jahrgangs der KGS Sehnde überreichten die Schülerinnen des Organisationsteams, Sarah Binder, Viktoria Graewert, Louisa Preß und die Pädagogin, Anne Steinhagen, eine Spende zur Hilfe für ärmere Menschen an Vertreterinnen des Civitan Clubs Sehnde.

Helga Akkermann, Renate Grethe, Louisa Preß, Sarah Binder, Viktoria Graewert (Organisationsteam des Projektes), Anne Steinhagen (Leiterin Profilunterricht), Kirsten Dollinger (Civitan Präsidentin 2010) von rechts – Foto: Civitan

Kirsten Dollinger und Renate Grethe vom Civitan Club Sehnde nahmen am Mittwoch, 2. März, eine Spende in Höhe von 178,84 Euro für die Arbeit der Tafel entgegen. Deren Träger ist die Fördergesellschaft des Civitan Club Sehnde. Dollinger und Grethe dankten den Schülerinnen und Schülern der Projektgruppe für die finanzielle Unterstützung und ganz besonders für ihr hohes Engagement, die besondere Kreativität bei der Gestaltung des Info-Standes und die vielfältigen zielgerichteten Aktivitäten.
25 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der KGS hatten sich seit Herbst 2010 mit der ehrenamtlichen sozialen Arbeit des Civitan Clubs Sehnde befasst. In diesem Rahmen stellten die damalige Civitan Präsidentin Kirsten Dollinger und Renate Grethe, Präsidentin ab 2011, im November letzten Jahres die Ziele, Aktivitäten und die Historie des Sehnder Civitan Clubs in der Projektgruppe der KGS vor.
Die Projektteilnehmer hatten im Dezember 2010 zum Elternsprechtag der KGS Sehnde mit einem in Eigenregie erstellten, professionellen Informationsstand den Civitan Club und ihre bisherigen Aktionen für die finanzielle Unterstützung der Tafel, nämlich den Verkauf von selbst gefertigten Weihnachtskarten und Keksen, vorgestellt. Außerdem hat die Schüler-Standbesetzung beim Elternsprechtag mit dem Einsatz eines vom Sehnder Schuhhaus Schrader zur Verfügung gestellten Glücksrades und einer „Candy-Box“ erfolgreich Spenden gesammelt.
Die Vertreterinnen des Civitan Club Sehnde dankten außerdem der Schulleiterin der KGS, Helga Akkermann, für die Chance, ein Projekt über ehrenamtliche soziale Arbeit in Sehnde mit zu gestalten. Daneben sprachen sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projektes ihre Anerkennung für die kompetente, zielgerichtete Projektarbeit aus, die ihnen die ehrenamtliche Arbeit Sehnder Vereine und Organisationen näher gebracht hat. (sehnde-news.de)


Nachwuchsreporter auf Nachrichtenjagd 28-2-2011
Mit der Kamera in der Hand auf Nachrichtenjagd in der Region: Schülerinnen und Schüler der KGS Sehnde, KGS Neustadt und des Otto-Hahn-Gymnasiums Springe drehen im Unterricht journalistische Beiträge fürs Fernsehen.

Die kurzen Reportagen werden einmal im Monat in der neuen Sendung "TV-RegionsReporter" auf dem hannoverschen Sender h1 ausgestrahlt. Richtige Premiere für das neue Projekt des Medienzentrums der Region Hannover und des Medienpädagogischen Zentrums ist am 28. Februar 2011.
Bereits jetzt arbeiten die Nachwuchsreporter eifrig an ihren Berichten. Zum Beispiel der Wahlpflichtkurs "Geschichte bilingual" im siebten Jahrgang der KGS Sehnde: Am Dienstagnachmittag (8.2.) filmten 12 Schülerinnen und Schüler am Feuerwehrgerätehaus in Sehnde, interviewten Feuerwehrleute über ihre Arbeit. Die Aufnahmen werden anschließend für eine Reportage über die lokale Feuerwehr zusammen geschnitten. Angeleitet und unterstützt werden sie dabei von der Medienpädagogin Adele Mecklenborg des Medienzentrums der Region Hannover.
"Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Medien zu vermitteln, bekommt in den Lehrplänen zu Recht ein immer größeres Gewicht", sagte Andreas Holte, Leiter des Medienzentrums der Region Hannover. Doch was sich hinter dem viel zitierten Schlagwort "Medienkompetenz" verberge, sei nicht immer klar. "Durch unser Projekt lernen die Schülerinnen und Schüler ganz konkret und von der Pike auf, nach welchen Mechanismen Film und Fernsehen funktionieren: von der Idee und Konzeption des Beitrags über die filmische Umsetzung bis hin zur Konstruktion der eigentlichen Story beim Schnitt", so Holte.
Einmal wöchentlich befasst sich der zweistündige Wahlpflichtkurs mit den journalistischen Beiträgen. Durch die zahlreichen Auswahlprozesse - wie der Bildgestaltung bei der Aufnahme, der Wahl der Gesprächspartner oder der Montage - erfahren die Schülerinnen und Schüler ganz unmittelbar, dass beim Fernsehen nichts dem Zufall überlassen ist. Und wie viel Arbeit in einem einzelnen Beitrag steckt: Die Sendezeit bei h1 beträgt derzeit nur 15 Minuten pro Ausgabe, doch für die drei bislang am Projekt beteiligten Gruppen ist es gar nicht so einfach, das Magazin mit ihren Beiträgen zu füllen.
Andreas Holte wünscht sich, dass mehr Schulen bei den TV-RegionsReportern mitmachen. Die Vision: Dass den Schülerinnen und Schülern über das Projekt die journalistische Arbeit mit der Kamera so viel Spaß macht, dass sie auch in ihrer Freizeit als TV-RegionsReporter unterwegs sind. "Wir wollen Jugendliche inhaltlich und technisch so fit machen, dass sie ansprechend inszenierte Reportagen oder Portraits von Menschen aus der Region aus ihrem ganz eigenen Blickwinkel produzieren können. Die Magazinsendung könnte sich damit auf längere Sicht als ein innovatives journalistisches Format etablieren." (Quelle: http://www.fair-news.de)


Comeniusschüler in Polen 24-2-2011
Zu einem fünftägigen Erfahrungsaustausch waren jetzt vier Schülerinnen der KGS Sehnde in Polen. Zusammen mit ihren Lehrern Nina Grauer und Stefan Bahls besuchten Lara Krause, Anna Maria Müller, Sarina Eichler sowie Jennifer Rypalla ihre Comeniuspartner-Schule in Nowa Deba.

Die internationale Gruppe vor dem Wawel in Krakau

Zwischen dem 19.02 und 24.02 wurden nicht nur Sehenswürdigkeiten wie Krakau und Sandomierz angesteuert, sondern auch verschiedene soziale Einrichtungen besucht. Entsprechend der thematischen Vorgaben boten Hospitationen in Wohlfahrts- und Bildungseinrichtungen interessante Einblicke rund um solidarisches Handeln und Leben. Untergebracht waren die Schülerinnen in polnischen Gastfamilien. Zu dem Treffen waren ebenfalls Schüler und Schülerinnen aus Italien und Griechenland geladen, die mit ihren polnischen Gastgebern und den deutschen Schülerinnen am letzten Abend eine gemeinsame Feier ausrichteten.

KGS-Schülerinnen und -Lehrer beim Farewell-Dinner in Nowa Deba

Das Comeniusprojekt der KGS Sehnde, unter der Leitung von Stefan Bahls, geht im zweiten Halbjahr in seine letzte Phase und beschäftigt sich im zweiten Abschnitt mit dem Thema Solidarität. Die vielfältigen Projektergebnisse der beteiligten Schülerinnen und Schüler sind auf der Homepage nachzulesen und im Schaukasten in der Schulstraße ausgestellt.
Im April findet das Abschlussseminar in Logrono (Spanien) statt, bevor es für 22 KGS-Schülerinnen und Schüler im Juni nach Barcelona geht, um den letzten Teil ihrer Jugendleiterausbildung zu absolvieren, die ebenfalls im Rahmen des Comeniusprojektes des KGs angeboten wird. Stefan Bahls (Nowa Deba)


Tag der offenen Tür zum Abschluss der Projektwoche bei der KGS 19-2-2011
Die Weltreise startete schon im Forum. Dort hatten die Schüler im Rahmen ihrer Projektwoche “Wir sind eine Welt” zunächst eine musikalische Einleitung vorbereitet, die die Schüler und Besucher im überfüllten Forum auf die Reise in die Welt der 75 Projekte einstimmte.

Musik umspannt den Erdball: Schüler der KGS Sehnde zeigen ein Musical, in dem die Hauptdarsteller rund um die Welt reisen – auch nach Japan. (gückel/haz)
Weitere Bilder

Nach der Eröffnung durch die Direktorin der KGS, Helga Akkermann, und dem Grußwort des Bürgermeisters Carl Jürgen Lehrke, in dem er das Thema lobte und „gespannt auf die Ergebnisse sei“, begann die Reise in Frankreich. Von dort ging es über Südafrika, Israel, Japan und Australien nach Amerika. Hier endete der Weg mit der Hymne “We‘re The World” und los ging es in die Projekträume.

Rund 1 600 Schüler, dazu Lehrer und Helfer hatten das Thema “Wir sind eine Welt” mit rund 70 Themen in 75 Projektgruppen bearbeitet. Von der Mini-Fußball-WM über italienische Küche hin zu Roboterbau und –programmierung war alles in einem breiten Spektrum vertreten.
“Der Aufwand war groß”, so stellten Carsten Milde und Kathleen Fleer fest, die die Projektwoche planten. “Rund zwei Wochen haben wir gewirkt, um jeden Schüler in ein Projekt einzubinden. Seinen Erst- oder Zweitwunsch zu berücksichtigen, eine gleiche Besetzung mit Jungen und Mädchen zu erreichen und die Altersstruktur herzustellen.”
Dazu mussten alle Lehrer dann das Programm für die vier Arbeitstage erstellen mit dem Ziel, ansonsten eher unterrichtsferne Themen zu erarbeiten. Zusätzlich wurde eine Internetredaktion unter Leitung von Helmut Glameyer aufgebaut, die über alle Projekte auf der KGS-Homepage berichtete. Sie war die Klammer, die alle Aktionen öffentlichkeitswirksam aufbereitete und dokumentierte. “Toll war die Veröffentlichung der Texte”, sagte Redakteurin Tamara, “sonst liest die Arbeiten ja keiner, aber dieses Mal ist da anders. Jetzt können es alle lesen.” “Einige Projekte bleiben der Schule auch erhalten”, so Akkermann, “da sie der Verschönerung des Gebäudes dienen.” Andere wiederum geben Anstöße für Folgearbeiten im nächsten Jahr.

Karl, Marius und Philipp (v.li.) zeigen die Geographie von Bosnien - Foto: JPH

Im Raum C 1.1 waren Marius, Philipp und Karl anwesend, die ihre Arbeit zum Thema Bosnien-Herzegowina vorstellten. Bekanntermaßen will das Land in die EU und genau darum drehte sich die Darstellung. Von der Kriegszeit bis zu den Erwartungen der einzelnen Entitäten an eine Mitgliedschaft in Europa war alles aufgelistet. Als Quelle dienten das Auswärtige Amt, das Internet und ihr Grundwissen. “Leider kam das Planspiel nicht zustande, das wir noch vorhatten. Dazu reichte unsere Gruppe nicht”, erklärte Marius. Das tat aber der Arbeit keinen Abbruch.

Mazlum und Dilovan (v.li.) zeigten großes Engagement für ihr Thema - Foto: JPH

Viel Besuch auch bei Dilovan und Mazlum, die sofort jeden Gast empfingen, ihm die Ausstellung erklärten und weitere Hilfe anboten. Ihre Gruppe hatte das hochinteressante Projekt eines Vergleichs der Hitlerjugendlichen von 1933 bis 1945 mit den modernen Jugendlichen von heute bearbeitet. Neben vielen schriftlichen Arbeiten und eigenen Modellbauten und Postern drehte die Gruppe sogar ein Video. “Wir zeigen, wie zwei Jugendliche von damals auf zwei von heute treffen und sich unterhalten”, erklärte Mazlum “und wie wir uns unterscheiden.” Den beiden merkt man ihr Engagement und ihre Begeisterung mit jedem Satz an. “Wir haben dieses Thema in mehreren Untergruppen bearbeitet”, erläuterte Dilovan, “sonst wäre es zu umfangreich gewesen.” Auch hier das Ziel erreicht, so blieb nur festzustellen.
Wenn denn alle übrigen 73 Projekte auch so gut gelungen waren wie diese beiden, dann hatten die Besucher viel zu sehen und zu lernen. Und die Projektwoche war nicht nur optisch ein voller Erfolg. (jph/sehnde-news.de)

Alle Berichte zur Projektwoche


Besichtigung der Kartonagenfabrik à la Simpsons 19-2-2011
Im Rahmen des Profilunterrichts BauART in der Klasse 8 besichtigten am 10. Februar zehn Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lehrkräften Frau Schneemann und Frau Sölter die Kartonagenfabrik in Anderten.
Hier werden laut Aussagen der Mitarbeiter seit 1979 Verpackungen aus Vollpappe, Karton und Wellpappe hergestellt, von einfachen flexobedruckten Versandtaschen über hochwertige, offsetbedruckte Faltschachteln bis zu edlen, kaschierten Displays.
Die Schülerinnen und Schüler bekamen Einblicke in die Entwicklung solcher Pappobjekte und lernten einzelne Produktionsabläufe von der Zeichnung bis zum Musterbau kennen.
Das Ziel dieser Besichtigung war, dass die Schülerinnen und Schüler verstehen, warum das Erlernen verschiedenster Techniken anhand von "Basteleien" und das Anfertigen von Skizzen, technischen Zeichnungen sowie eines Prototypen und Vorabberechnungen im Profilunterricht so wichtig sind.
Am Ende der Besichtigung bekamen alle Schülerinnen und Schüler einen raffinierten Pappschutz für ihr Geodreieck geschenkt, der von einer Klasse einer anderen Schule in Kooperation mit der Kartonagenfabrik gefertigt wurde.
Am 3. März geht es dann mit den anderen zehn Schülerinnen und Schüler des PUs mit Frau Reichert in die Kartonagenfabrik. (SNM)

Die Projektwoche 2011 steht unter dem Motto: "Wir sind eine Welt" 14-2-2011

Vom 14. bis zum 18. Februar findet an der KGS wieder eine Projektwoche statt. Darüber berichten wir natürlich tagesaktuell. Die Internetredaktion arbeitet im Raum A1.1 und setzt sich aus 26 Jungen und Mädchen der Jahrgänge 8-10 zusammen.
Für die Präsentationen der Projektergebnisse laden wir herzlich ein zum Tag der offenen Tür:

Freitag, 18.2.2011, von 12 bis 16 Uhr in der KGS Sehnde.

Hier geht es zu den Berichten über die einzelnen Projekte


Mädchenschulmannschaft spielt erstes Turnier 8-2-2011
Die neu gegründete Fußball-Mädchenschulmannschaft der Jahrgänge 2000 - 1999 spielte beim Edeka-Turnier ihres Kooperationspartners, der TSG Ahlten, ihr erstes offizielles Turnier.

Kinder und Eltern waren mit Begeisterung dabei. Bei insgesamt vier Spielen waren spielerische Ansätze bei den Kickerinnen der KGS durchaus zu erkennen und im ersten Spiel, das knapp mit 1:2 verloren wurden, kamen die KGS-Mädchen auch zu ihrem ersten Tor. (Redmann/Bahls/Ünal)


Brotbacken wie in der Steinzeit 4-2-2011
Zum Abschluss der Unterrichtseinheit "Leben in der Steinzeit" besuchte die Klasse 5GB die archäologische Abteilung des Landesmuseum Hannover. In einem Workshop ging es zunächst darum, auf steinzeitliche Art Brot zu backen.

Die Getreidekörner wurden auf einem Mahlstein zerrieben und anschließend mit etwas Wasser zu einer dicklichen Masse verrührt. Das Ganze wurde mit Wildkräutern vermischt und auf einem heißen Stein in einem nicht ganz so steinzeitlichen Herd 10 Minuten gebacken. Heraus kam ein leckeres Fladenbrot, welches sofort an Ort und Stelle verspeist wurde. Das Mahlen war schon sehr anstrengend!!! Vielleicht war es damals doch einfacher, ein Stück Mammutfleisch zu garen! Im folgenden Rundgang erhielten wir noch zahlreiche interessante und anschauliche Informationen zu Themen wie z.B. "Wie lebten, wohnten, arbeiteten Menschen in früheren Zeiten? Wie kleideten und schmückten sie sich? Wie gingen sie mit dem Tod um?" Verschiedene steinzeitliche Waffen und Werkzeuge wurden erklärt und konnten auch in die Hand genommen werden, sodass man eine gute Vorstellung von der Schärfe einer Feuersteinklinge oder dem Gewicht einer Steinzeitaxt bekommen konnte. (Dirk Ahrens)


Jugend trainiert für Olympia - Ergebnisse der Handballmannschaften der KGS Sehnde 4-2-2011
In diesem Schuljahr haben sich 5 (!) Mannschaften gefunden, die ihr Glück bei "Jugend trainiert" versuchen wollten.
Als erstes Team mussten die Jungen der Jahrgänge 94-97 am 7. Dezember im Georg-Büchner-Gymnasium Letter antreten.

Gegen die Gastgeber, das Gymnasium Isernhagen sowie die Lutherschule Hannover gab es erwartete Niederlagen, da unser Team ersatzgeschwächt war und dadurch nicht genug Druck aus dem Rückraum gegen ältere und körperlich stärkere Gegner entfachen konnte. Die Jungen ließen sich jedoch den Spaß am Spiel nicht nehmen, kämpften bis zuletzt und haben den Tag nicht bereut.
Am 8.12. fuhren die Jungen der Jahrgänge 96-99 zum Bezirksentscheid nach Elze. Zunächst gab es nach schwacher Abwehrleistung eine Niederlage gegen den späteren Turniersieger Hameln. Im zweiten Gruppenspiel reichte ein Unentschieden gegen Lehrte, um in das Halbfinale gegen die starken Gastgeber aus Elze einzuziehen. Die Elzer hatten sich dieses Halbfinale leichter vorgestellt. Mitte der zweiten Halbzeit führte Elze mit nur einem Tor und wurde nervös. Jedoch ereilte unsere Mannschaft das Wurfpech, Pfosten und Latte verhinderten die Chance zum Sieg. Gegen eine starke Konkurrenz war der dritte Platz ein Erfolg.

Die Mädchen (96-99) hatten ihren Wettkampf am 9. Dezember in Letter. Zunächst gab es umkämpfte Siege gegen die Gastgeber und das Gymnasium Bad Nenndorf. Im Spiel um den Turniersieg ging es gegen Berenbostel, das ebenso wie wir mit vielen Landesliga-Spielerinnen besetzt war. In einem spannenden Spiel mit ständig wechselnder Führung führten wir zur Halbzeit noch mit einem Tor, unterlagen jedoch zum Schluss knapp und wurden Turnier-Zweiter.
Am 18. Januar 2011 traten die Jungen der Jahrgänge 1998 - 2001 die weite Reise nach Hameln an, um dort erstmalig teilzunehmen. Sie präsentierten sich stark und unterlagen nach langer Führung dem späteren Turniersieger aus Alfeld nur knapp mit 16:12. Da das zweite Spiel gegen Hildesheim mit 15:9 gewonnen wurde, war das Halbfinale erreicht. Dort warteten die Gastgeber aus Hameln, die die lange umkämpfte Partie mit 8:6 gewannen. Der dritte Platz ist ein toller Erfolg, denn in unserer Mannschaft war nur ein Junge aus dem ältesten Jahrgang.

Die Mädchen der Jahrgänge 94-97 mussten bis zum 2. Februar auf ihren Wettkampf warten. In einem starken Teilnehmerfeld konnten sie sich behaupten und erreichten durch Siege gegen das Goethegymnasium Hildesheim (14 : 3), das Gymnasium Burgdorf (15 : 4) und das Gymnasium Himmelsthür (15 : 6) das Finale. Grundlage für diese sehr deutlichen Siege waren die stabile Abwehr und die daraus folgenden schnellen Tempogegenstöße. Auf das Finale gegen die Humboldtschule Hannover, die ebenfalls überzeugende Siege eingefahren hatte, wurde verzichtet, da sich beide Mannschaften für die nächste Runde qualifiziert haben und am 15.2. in Letter wieder aufeinander treffen. (Jens Bahn)


Theater im Forum: Verloren in virtuellen Welten 3-2-2011
Die 15-jährige Jule zittert, schlenkert unkontrolliert mit den Armen, läuft ziellos hin und her. Ihr Äußeres mit ungekämmten Haaren und schlabberigen Jogginghosen verrät es: Jule ist vollkommen durch den Wind. Sie weiß nicht, was sie mit sich anfangen soll. Ihr fehlt jede Orientierung. Jules krankhafte Panik im Theaterstück „Sprich mit mir“ ist nur eine von vielen eindrucksvollen Szenen, welche die Schüler des siebten und achten Jahrgangs der Kooperativen Gesamtschule Sehnde gestern im Forum hautnah miterleben konnten.

Jule ist auf Entzug. Ihre Droge ist das Internet. Die virtuelle Welt des Spieles „Other World“ ist für sie Ersatz für die Realität geworden, in der sie sich nicht zurechtfindet und sich alleingelassen fühlt. Jule hat es ohnehin nicht leicht. Ihre alleinerziehende Mutter muss sich im Berufsleben behaupten und findet kaum Zeit für ihre Tochter. Da wird dann der Laptop das Instrument der Zuneigung. Der Schritt ins Internet mündet in den unkontrollierten Umgang mit Chatrooms, Netzwerken und Spielen. Das Theaterstück des Weimarer Kulturexpress stellt diese Gefahr sehr überspitzt dar. Und gerade das ist die Stärke der Inszenierung: „Gott, ist die süchtig“, lautete einer der Kommentare unter den jungen Zuschauern aus dem siebten Jahrgang. Und manch einer der Jugendlichen mag dabei an seinen eigenen Umgang mit PC und Internet gedacht haben. Lehrer Rüdiger Streilein, der die Klasse 7c betreut, weiß genau, wie intensiv auch seine Schützlinge schon im weltweiten Netz unterwegs sind. Und er beobachtet immer wieder, dass die Schüler noch nicht reif genug sind für manche der gängigen Internet-Plattformen. Daher habe die KGS auch die Theatergruppe engagiert: „Wir wollen auf den Umgang mit dem Internet reagieren – mit Gesprächen im Unterricht über das Theaterstück oder mit einer AG, die Computerlizenzen vergibt.“ Die Schule müsse dabei helfen, die Kinder und Jugendlichen für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet fit zu machen. (Susanne Hanke/haz)


Elternabend der Agentur für Arbeit 3-2-2011
Zur Unterstützung der Elternarbeit bietet die Agentur für Arbeit am Donnerstag, 10. Februar 2011, einen Elternabend für interessierte Eltern der SEK II an.

Thema: "Wie kann ich mein Kind bei der Berufs- oder Studienwahl unterstützen?

Diese Veranstaltung ist interessant für Eltern mit Kindern in der Oberstufe, aber auch für Eltern von Kindern, die derzeit die 09./10. Klasse besuchen und sich Unterstützung in der weiteren Laufbahnplanung Ihres Kindes wünschen.

Einladung anklicken (Word-Dokument)


Neue AG-Angebote online 2-2-2011
Zu den AG-Angeboten für das 2. Halbjahr geht es hier.

AG-Angebote


Gewinner des SN-Preisrätsels besuchen das Stadion 2-2-2011
Zu einem Stadionbesuch trafen sich die 24 jugendlichen Gewinner des SN-Preisrätsels und ihre sechs Begleitpersonen am Dienstag, 1. Februar, vor dem 96-Fan-Shop und wurden dort von Dirk Köster von der Presseabteilung der “Roten” erwartet.

Ein Highlight: Die Gruppe mit der Meisterschale - Foto: JPH

Voller Spannung betrat die Gruppe das Stadion durch den Betriebseingang, den man normalerweise nicht passieren darf. Im Presseraum gab es zunächst einen Film zur Begrüßung und dann einen absoluten Höhepunkt: Die Kopie der Meisterschale, mit der sich jeder Besucher fotografieren lassen konnte, wenn er wollte. Nachdem das gute Stück wieder verstaut und gesichert war, ging es über die Mixed Zone durch den Tunnel zum Rasen. Hier erfuhren die Besucher Wissenswertes zum Bau und der Geschichte des Stadions, zur Technik der Rasenkonstruktion und zur Sicherheitstechnik auf den Rängen.
Köster hatte auch praktischen Physikunterricht für die Schüler parat, als er die Konstruktion des Flutlichts erklärte. In der Kabine der Gästemannschaft gab es dann die sicher vollkommen neue Information darüber, wie sichergestellt wird, dass die Spiele der Bundesliga alle zum gleichen Zeitpunkt beginnen.

Jeder wollte mal auf der 96-Bank sitzen - Foto: JPH

Dann gab es den Besuch im Business- und VIP-Bereich, von dem sich die Jugendlichen stark beeindruckt zeigten. Bei den obersten Plätzen des Stadions wurde ihnen dann bewusst, wie zentral die Anlage eigentlich ist – und sie erfuhren, dass das neben dem Millerntor die einzige Fußballarena der Bundesliga ist, die mitten in der Stadt und damit so zentral liegt.
“Das war richtig gut und interessant”, sagte Sophie Hoins am Ende des Rundgangs, “mal so sehen, wo die VIPs sind und hinter die Kulissen schauen zu können.” Und Felix Zärtner pflichtete ihr bei: “Klasse, das mal alles so zu sehen und dann eventuell noch zum Training zu gehen und Autogramme zu bekommen. Und der Blick von unten auf die Ränge ist schon toll und zu sehen, was da so alles abläuft.” Felix ist eingefleischter 96-Fan. Er geht nicht nur zu nahezu jedem Heimspiel, sondern fährt gelegentlich mit auch zu den Auswärtskämpfen. Auch Rüdiger Streilein, Lehrer an der KGS und Vorsitzender des FSC Bolzum/Wehmingen, war begeistert von der Aktion: “Das war prima Werbung für den Verein und zeigt die Nähe zu seinen Fans. Diese Aktion der SN war eine gute Idee.” Und so bekam Dirk Köster am Ende der Führung gerne den verdienten Applaus von der Gruppe für seine gelungene fachkundige Führung. (jph/sehnde-news.de)


Zwei junge Sehnder hospitieren im Landtag 2-2-2011
Die beiden Schüler der Sehnder KGS, Diana Gan und Nils Pinkerneil, hatten im Rahmen eines Praktikums die Möglichkeit erhalten, beim CDU-Landtagsabgeordneten Christoph Dreyer zu hospitieren und so einen Einblick in das Alltagsleben eines Landtagsabgeordneten zu bekommen. Darüber haben sie einen kurzen Bericht geschrieben, den wir hier wiedergeben.

Ministerpräsident D. Mc Allister (li.) begrüßte die beiden Parktikanten von MdL C. Dreyer (re) - Foto: M. Vorholt

"Das zweiwöchige Praktikum ermöglichte uns die Teilnahme an Sitzungen verschiedener Ausschüsse, wie beispielweise des Ausschusses für Haushalt und Finanzen und des Kultusauschusses. Hier konnten wir unter anderem die Beratung von Gesetzesentwürfen miterleben, die dann in der darauf folgenden Plenarsitzung entweder verabschiedet oder abgelehnt wurden.
Neben der Arbeit im Landtag gehörte auch die Wahlkreisarbeit zu unserem Praktikum. In Laatzen haben wir an einer Podiumsdiskussion zum Thema 'Sport erleben' teilgenommen. Der zweite Termin im Wahlkreis betraf die reparaturbedürftige Landesstraße 422 zwischen Hüpede und Gestorf. Hier informierte Herr Dreyer vor Ort den Ortsbürgermeister über die bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen.
Für uns hat sich das Praktikum gelohnt, da es gezeigt hat, was zur Arbeit eines Landtagsabgeordneten gehört und wie vielseitig diese ist. Für jeden, der Interesse an Politik hat, ist ein Praktikum im Landtag empfehlenswert." (Diana Gan/Nils Pinkerneil/JPH)


Traditionelle Papierherstellung an der KGS Sehnde 1-2-2011
Im Profilunterricht BauART wurden im ersten Halbjahr des 7. Jahrgangs die ersten Bauversuche von Pappmöbeln unternommen. Im Vordergrund standen erst einmal das freie Experimentieren und die damit verbundenen kreativen Ideen der Schülerinnen und Schüler.

Die Techniken zum fast klebefreien und stabilen Bau wurden nach und nach erlernt. Neben dem Praxisunterricht gab es einen Theorieteil rund um das Thema Pappe und Papier. In Expertengruppen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Portfolios zu einzelnen Themen wie Papiergeschichte, Papierherstellung, Pappe- und Papiereigenschaften, Spezialpapiere und Papierrecycling. Zu letzterem Thema gab es im Dezember einen halben Projekttag.
Herr Strobach und Herr Duijnisveld von der Bürgerinitiative Umweltschutz (e. V.) kamen zu Besuch, um den Schülerinnen und Schülern mittels eines PowerPoint-Vortrags das Problem der Urwaldrodung und das damit verbundene Anlegen von Plantagen mit schnell wachsenden Bäumen in Kanada und Brasilien zu veranschaulichen. Außerdem wurde die Frage diskutiert, welches Nutzen das Recyclingpapier eigentlich hat.
Anschließend lernten die Schülerinnen und Schüler die Kunst der Papierherstellung praktisch kennen. Aus alten Zeitungen stellten sie Pulpe her, schöpften und gossen das Papier, und letztlich wurde das Papier noch gepresst und auf einer Wäscheleine getrocknet.
Alle stellten zwei Blatt Papier her, und jeder weiß nun nach der "Anstrengung" des Papierschöpfens die heutigen Papierfabriken zu schätzen, in denen nicht mehr die traditionelle, sondern die industrielle Papierherstellung zum Zuge kommt!
(M. Schneemann)


Windspielprojekt an der BBS 6 in Hannover 1-2-2011
Am 9. November 2010 sowie am 19. Januar 2011 nahmen jeweils schulzweigübergreifend 10 Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs am Projekt "Windspielbau aus Metall" an der BBS 6 in Hannover teil.

Um 10 Uhr ging es mit der begleitenden Lehrkraft Frau Schneemann von der KGS Sehnde mit dem Bus und der Straßenbahn zur BBS 6 am Goethekreisel in Hannover. Dort angekommen, gab es seitens der Projektbetreuer, Herrn Schubert und Herrn Günter, neben einigen Verhaltensregeln in der Werkstatt noch eine kurze Einführung zu den Arbeitstechniken Anreißen, Messen, Körnen, Bohren, Senken, Sägen, Feilen und Gewindeschneiden von Hand.
Mit einer technischen Zeichnung und einem Arbeitsplan bewaffnet ging es für die Schülerinnen und Schüler am jeweiligen Werkplatz dann endlich los:
Metallrohre in verschiedenen Größen wurden mithilfe eines Rohrschneiders geschnitten, Anreißnadeln und Entgrater kamen zum Einsatz. Es wurde fleißig gekörnt, um Löcher bohren zu können. Die Standbohrmaschinen waren im Dauereinsatz. Mittels eines Metallschneiders mussten zwei 100 mm lange Metallstreifen zugeschnitten werden. Durch das mittige Loch eines quadratischen Metallstücks wurden drei verschiedene Gewindeschneider gedreht.
Eins mussten die Schülerinnen und Schüler ganz schnell bei all diesen Arbeitstechniken einsehen: Ohne grundlegende Mathematikkenntnisse kommt man bei solchen Projekten nicht sehr weit!

Gegen 15 Uhr an den jeweiligen Tagen waren alle mit tatkräftiger Unterstützung der Betreuer und Lehrkräfte mit den Einzelteilen des Windspiels fertig. Das Verbinden der Einzelteile mit Angelschnur und das Befestigen einer Holzkugel zwischen den Rohren sollte in der KGS-Sehnde stattfinden, wobei es sich als sehr schwierig erwies, einen gemeinsamen Termin zu finden. Trotzdem hat es der Großteil der Schülerinnen und Schüler inzwischen geschafft, das Windspiel zusammenzubauen.
Die Projekttage an der BBS 6 haben den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht, auch wenn es manchmal mathematische oder technische Hürden beim Bau des Windspiels gab.
Unser Dank gilt den Projektleitern Herrn Schubert und Herrn Günter von der BBS 6, die jedes Mal die Schülerinnen und Schüler für die "Technik" begeistern und dadurch manch einen auch für die Teilnahme an weiteren Projekten motivieren konnten.
Ein Blick über den Tellerrand hat noch nie jemandem geschadet! (M. Schneemann)


Schach den Schulnoten 23-1-2011
Am 13. Januar traten die Schüler und Schülerinnen unserer Schach-AG zu ihrem ersten großen Turniereinsatz im Scharnhorst-Gymnasium in Hildesheim an.

In der Vorausscheidung zur Niedersächsischen Mannschaftsmeisterschaft im Schulschach erkämpften sich unsere Fünftklässler den vierten Platz unter 8 Mannschaften. Das ist eine tolle Leistung im ersten Turnier. Auf dem Foto sind folgende Schüler (von links nach rechts) zu sehen.

1. Christoph Möller, 5GA
2. David Bartke, 5GA
3. Jannik Schienmann, 5GD
4. David Jäntsch, 5GD
5. Anastasia Knopek, 5GC

Kinder, die in ihrer Freizeit aktiv Schach spielen, haben meist bessere Schulnoten als ihre Klassenkameraden. Das belegen sogar wissenschaftliche Untersuchungen. Diese Erkenntnis motiviert das Scharnhorst-Gymnasium immer wieder, seine Schüler für das Logik-Spiel zu begeistern. (Michael Gollert)


Pro Regio dreht jetzt den dritten Film 19-1-2011
Der Verein Ausbildung im Verbund Pro Regio dreht zusammen mit der Medienwerkstatt Linden seinen dritten Film zur Berufsorientierung. Der Titel lautet „Berufe fürs Leben – Ausbildung im Gesundheitswesen“. Der Film soll bis Ende Juni fertig werden.

Die Schüler Lisa Katharina Uthoff (von links), Franziska Friedrichs und Leon Stürmer (beide verdeckt) filmen das Interview, das ihre Mitschülerin Jessica Rein mit der angehenden Altenpflegerin Yvonne König (rechts) führt. (haz)

Am letzten Montag filmten Zehntklässler der Kooperativen Gesamtschule Sehnde in einem Senioren- und Pflegeheim in Uetze. Sie schauten der angehenden Altenpflegerin Yvonne König bei der Arbeit mit der Kamera über die Schulter. Heute ist ein weiterer Drehtag in einer Uetzer Zahnarztpraxis. 36 Schüler der KGS Sehnde, der Geschwister-Scholl-Schule Hannover, der Freien Evangelischen Schule Bothfeld und der Brinker Schule Langenhagen machen in rund zwölf Betrieben des Gesundheitswesens und in Berufsschulen in der Region Hannover Filmaufnahmen und führen dort Interviews. Wie in den bisherigen Pro-Regio-Filmen über die Logistikbranche und die Fertigungsindustrie sollen Auszubildende, Ausbilder und Berufsschullehrer zu Wort kommen und die verschiedenen Berufe vorstellen. Nach Auskunft des Pro-Regio-Geschäftsführers Jürgen Hansen deckt der neue Film die Bandbreite „von der Hebamme bis zum Altenpfleger“ ab. Pro Regio hat sich nach den Worten der Projektbetreuerin Lisa-Maria Wuttke diesmal für das Gesundheitswesen entschieden, weil insbesondere in der Altenpflege aufgrund der demografischen Entwicklung ein Arbeitskräftebedarf besteht. „Aber auch in anderen Gesundheitsberufen wird es Probleme geben, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen“, sagte Wuttke. (Friedrich-Wilhelm Schiller/haz)


Netbooks beschleunigen das Lernen 17-1-2011
Seit Beginn des Schuljahres lernt erstmals eine siebte Klasse des KGS-Gymnasialzweigs mit Rechnern und interaktiver Tafel statt mit Heft und Kugelschreiber. Die Netbook-Klasse sei auf einem guten Weg, sagten Schulleiterin Helga Akkermann und Projektleiter Dirk Hoffmann bei einer Vorstellung des Pilotprojektes.

Konzentriertes Arbeiten am Minirechner: Die Klasse 7GB der KGS Sehnde nimmt am Netbook- Pilotprojekt teil. (haz)

„Es geht alles viel schneller“, sagt die 13-jährige Anna. Sie ist sehr angetan von dem Unterricht, den sie und ihre Klassenkameraden aus der 7GB von Lehrerin Birte Bohnhof-Zuschke bekommen. Die Pädagogin ist ebenso des Lobes voll: „Die Schüler sind alle sehr aufmerksam.“ Es sei kaum einer dabei, der träumt. Seit Anfang des Schuljahres arbeiten die Siebtklässler mit einem Netbook, einem in Größe und Leistung abgespeckten Laptop. Damit können sie während des Unterrichts im Internet recherchieren und selbstverfasste Texte und Ergebnisse über ein Netzwerk den anderen Kindern in der Klasse zugänglich machen. „Und wenn man mal krank ist, kann man sich seine Hausaufgaben sogar zu Hause auf den Bildschirm holen“, nennt Annas Klassenkameradin Hannah einen weiteren Vorteil. Finanziert wurden die Netbooks ausschließlich von den Eltern der Schülerinnen und Schüler.
Bis 2014 sollen insgesamt sieben Klassen Netbooks bekommen. Dafür wird die Stadt voraussichtlich 60000 Euro ausgeben. Darin enthalten sind vor allem die Investitionen in die Infrastruktur wie die Anschaffung der interaktiven Tafeln, der sogenannten Whiteboards. Die Geräte selbst kaufen oder leasen die Eltern für ihre Kinder. „Nur wenn alle Eltern in der Klasse einverstanden sind, kann sie zu einer Netbook-Klasse werden“, sagte Akkermann. Die KGS-Leiterin sieht diese Klassen als ersten Schritt auf dem Weg zu einer vernetzten Schule. Mehr als sieben Netbook-Klassen werde es aber vermutlich nicht geben. (schütz/haz)


KGS erhält moderne Technik 17-1-2011
In einem groß angelegten Energiesparprojekt der Stadt Sehnde ist das aufwendigste Teilvorhaben umgesetzt: In der Kooperativen Gesamtschule ist jetzt ein Blockheizkraftwerk in Betrieb. Die Stadt ist die erste Kommune in Niedersachsen, die einen sogenannten Energiespar-Garantievertrag abgeschlossen hat.

Helga Akkermann (von links), Marco Trips, Frank Rotter und Carl Jürgen Lehrke fachsimpeln vor dem neuen Blockheizkraftwerk. (haz)

Dabei hat sich die Nürnberger Firma Wisag Energiemanagement verpflichtet, rund 900000 Euro für energetische Sanierungen in städtischen Gebäude zu investieren. Im Gegenzug erhält das Unternehmen 14 Jahre lang den Löwenanteil der eingesparten Energiekosten, der Stadt verbleiben jährlich 9000 Euro. Die Wisag hat sich verpflichtet, für jährlich rund 130000 Euro an Einsparungen zu sorgen. Allein in der KGS sollen jedes Jahr 93000 Euro weniger Kosten anfallen als bisher – mithilfe erneuerter Beleuchtung und neuer Dämmungen, vor allem aber aufgrund der 330000 Euro teuren neuen Heizungsanlage. 70 Prozent des Wärmebedarfs kommen aus dem erdgasverarbeitenden Blockheizkraftwerk, die fehlenden 30 Prozent von einem Gaskessel, der sich in Spitzenlastzeiten dazuschaltet. Das Heizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Strom: 770000 Kilowattstunden pro Jahr. Davon speist die Stadt 70 Prozent in das öffentliche Stromnetz ein, 30 Prozent verbleiben in der KGS. Diese deckt damit die Hälfte ihres Strombedarfs selbst. „Hier wird jetzt keine Wärme in den Schornstein gepustet“, sagte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, als er mit Fachbereichsleiter Marco Trips, Schulleiterin Helga Akkermann und Wisag-Verteter Frank Rotter gestern die Anlage präsentierte. „Vorher fühlten sich die Klassenräume über dem Heizkeller an wie eine Sauna, jetzt nicht mehr“, beschrieb Akkermann die fortschrittlichere Wärmeisolierung. Mit dem Heizkraftwerk habe die Wisag nun fast das komplette Sehnder Programm aus etwa 60 Punkten umgesetzt, sagte Rotter. (Brunhöber/haz)


Auschwitzgedenkveranstaltung in der KGS 17-1-2011
Zwei Auschwitzgedenkveranstaltungen finden am Donnerstag, 27. Januar, um 12 Uhr im Forum der KGS in Sehnde statt. Seit 12 Jahren gehört diese Veranstaltung mit den Jugendlichen des zehnten Jahrgangs für die Jugendlichen des neunten zur regelmäßigen Ausbildung durch die Religions- und Werte-und Normenlehrkräfte der KGS. Auf Grund der großen Anzahl von 250 Teilnehmern dieses Jahr erfolgt die Veranstaltung zweimal an diesem Tag.
Mit der Veranstaltung wird unter anderem der Sehnder Juden gedacht, die während der Zeit des Nazi-Terrors in Deutschland ermordet wurden. Die Leitung der Veranstaltung haben die KGS-Lehrkräfte Annelie Böttcher und Taalke Joosten übernommen.
Die Jugendlichen laden die Sehnder Bürger und Bürgerinnen ausdrücklich dazu herzlich ein und möchten, dass auch sie ihre Verbundenheit mit den Opfern des NS-Terrors damit zum Ausdruck bringen. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Terrordrohungen auch in der Region Sehnde-Lehrte gegen die koptische Gemeinde in Ahlten wäre dies der richtige Weg, seine Solidarität gegen den Terror in jeder Form und zu jeder Zeit zum Ausdruck zu bringen. (JPH/sehnde-news.de)

"Kriegskinder erinnern sich" 13-1-2011
Am Freitag, den 10.12., durften wir, die Klasse EP 13.2 unter der Leitung von Herrn Bahls, sechs Zeitzeugen des 2. Weltkrieges im Sehnder Rathaus begrüßen. Eingeladen wurden außerdem noch zwei weitere Klassen des 10. Realschuljahrgangs.

Alle diese sechs Zeitzeugen gehören zur Generation der Kriegskinder, welche zwischen 1928 und 1947 geboren wurden.
In den folgenden zwei Stunden der Veranstaltung wurde uns nun ausführlich erzählt, wie man als Kind und Jugendlicher den Krieg erlebt hatte, welche Ängste und Befürchtungen man damals in schon so jungen Jahren bewältigen musste und unter anderem, wie sie nun heute mit den Erlebnissen umgehen.
Der Krieg und die Grausamkeit dieser Zeit waren uns schon allen bekannt durch Unterricht, Bücher und andere Medien, doch den Schülern stockte trotz alledem bei so manchen Erzählungen der Atem.
Als 10-jähriges Mädchen floh eine Zeitzeugin vor den Phosphorbomben von zu Hause. Hannover stand in Flammen und getrennt von ihren Eltern suchte sie Schutz auf dem Gartenfriedhof, gehüllt in nasse Wolldecken, welche sie davor in den Maschsee getaucht hatten, um nicht zu verbrennen.
Erst nach drei Tagen Tortur fand sie ihre Familie bei der Tante in Döhren wieder, doch von dem Haus in der Marienstraße blieb nichts mehr übrig. Es brannte bei der Rückkehr noch immer.
Eine fesselnde Geschichte zum Auftakt der Veranstaltung.
Fliegeralarm war für Kinder der Zeit zur Gewohnheit geworden. "Man lernt es! Man sah es als Abenteuer! Wir sammelten am Ende die Flak-Splitter der Bomben und tauschten sie untereinander, so wie ihr andere Dinge heute", berichtete Herr Müller mit einem herzlichen Lächeln.


Weitere Erzählungen folgten, welche uns immer wieder stutzig machten. Judentransporte, Kriegsgefangenschaft in Russland als 16-Jähriger, Flucht, Hunger und Kälte waren unter anderem die Schlagworte. Uns wurde klar - Leben und Sterben damals standen sehr nah beieinander.
"Wir können uns froh schätzen, eine vergleichsweise so einfache Kindheit haben zu dürfen!", kam mir immer wieder von meinen Mitschülern zu Ohren.
"Uns tut es gut über unsere Vergangenheit zu sprechen. So kann man das am besten verarbeiten und die Zeit gerät nicht in Vergessenheit. Redet ruhig mit euren Großeltern und Urgroßeltern und habt keine Scheu davor. Zudem unterstützen wir Kriegskinder von heute, weil wir genau nachvollziehen können, was sie erleiden zu haben. Also macht was aus eurer Zukunft, ihr habt die Chancen dazu - nutzt sie!", appellierte eine Zeitzeugin eindrucksvoll.
Trotz alledem scherzten die sechs oft und verloren nie ihren Humor.

Zusammenfassend waren dies sehr eindrucksvolle, emotionale und informative zwei Stunden, welche uns ein kleines bisschen Kriegsgeschichte sehr persönlich nah gebracht haben, denn "woher soll die junge Generation wissen, was wird, wenn sie nicht weiß, was war". Jessica Rein


Berufsorientierung an der KGS zeigt viele Möglichkeiten auf 20-12-2010
Bereits zum fünften Mal hatte die KGS gemeinsam mit der Schülerfirma ProLife von der KGS Laatzen eine Beratungsveranstaltung in der hiesigen Mensa organisiert. Am Freitag, 17. Dezember, waren waren weitere fünf 9. Klassen der KGS im Rahmen der Berufsvorbereitung zum Mitmachen und Mittesten aufgerufen, um sich und ihre Fähigkeiten einzuschätzen, sie von Gleichaltrigen testen zu lassen und mit ihnen über die Aufgaben und Folgerungen daraus zu sprechen.

Till (li.) und Manfred testeten ihr Fähigkeiten an der Nähmaschine - Foto: JPH

“Die Schülerfirma ProLife wurde vor fünf Jahren an der KGS Laatzen gegründet”, erläutert Claudia Hartje, Lehrerin für Wirtschaft, Politik und GSW. “Die 33 Module haben die Schüler dann ausgearbeitet und sind damit jetzt das vierte Jahr an der KGS Sehnde. Es ist oft einfacher, wenn Gleichaltrige die Stationen besetzen, weil dann weniger Prüfungsstress aufkommt und Gespräche entstehen auf gleicher Ebene.” Und das ist die drei Euro Teilnehmergebühr Wert, die für jeden Schüler zu zahlen ist. “Das ist aber kein Gewinn, denn davon werden beispielsweise das Material und die Fahrt bezahlt”, erklärt Hartje.
Einige der Sehnder Jugendlichen haben schon ein Betriebspraktikum absolviert, andere haben es noch vor sich. Aber, so die einhellige Meinung der Lehrkräfte, das ist immer einseitig, das Seminar gibt dagegen einen Einblick in ein breiteres Spektrum.
Damit die Berührungsängste beispielsweise beim Babywickeln und Nägel Lackieren für Jungen und beim Radwechsel für Mädchen nicht erst entstehen, werden die Durchgänge für beide getrennt durchgeführt. “Das hat sich bewährt, denn dann probieren sie unvoreingenommener etwas aus”, sagt Annika Bauer von der KGS, und Niklas Renken, Fachlehrer für Arbeit, Wirtschaft, und Technik, ergänzt: “Früher kamen nur die Krankenkassen und staatlichen Institutionen zum Seminar. Das jetzige Konzept ist deutlich besser.”
Das sehen auch die Betroffenen so. Till (14) und Manfred (15) prüfen ihre Fähigkeiten an der Nähmaschine. Dabei muss entlang einer komplizierten Linie genäht werden. “Ich fand’s ganz lustig, aber das wird nicht mein Job”, sagt Till im Anschluss, “trotzdem ist es gut, das alles mal so zu sehen. Die Richtung stimmt.” Und Manfred meint, “es war relativ schwer. Ich habe noch nie mit einer Nähmaschine gearbeitet.” Er will dann doch lieber Maschinenbau studieren. (JPH/sehnde-news.de)


Ein Tag im XLAB Göttingen 20-12-2010
Am 13. Dezember fuhren die Schülerinnen und Schüler des Biologiekurses (eA, Q1) ins Göttinger Experimentallabor für junge Leute, um sich auf die Spur der Evolution ausgewählter Süßwasserfische zu begeben.

Das Ziel des Kurses "Proteine und Evolution" war die Erstellung eines möglichen Stammbaumes von Wels, Garnele, Seelachs, Lachs, Forelle und Thunfisch, um deren verwandtschaftliche Nähe experimentell nachzuweisen. Hierfür wurden zuerst Proteine aus Fischmuskel isoliert, wobei sowohl unsere praktischen Fertigkeiten beim Umgang mit Pipette und Skalpell, aber auch unser Geruchssinn auf die Probe gestellt wurden! Geduld und Sorgfalt waren beim Erstellen und Durchführen der Gel-Elektrophorese gefragt. Nachdem die Entfärbung der Gele durch Mikrowelleneinsatz ein wenig beschleunigt wurde, konnten verschiedene Ergebnisse durch Auszählen und Vergleichen der Bandenmuster erzielt werden.

Es zeigte sich, dass naturwissenschaftliches Arbeiten nicht immer im ersten Ansatz zu den erwarteten Ergebnissen führt, sondern vielfache Wiederholungen notwendig sind, um zu sicheren Ergebnissen zu gelangen. (A. Bierwirth)


Praxisparcours für den neunten Jahrgang jährt sich zum vierten Mal 11-12-2010
Alles einmal ausprobieren – aber es muss einem ja nicht alles gefallen. Zu diesem Schluss sind Annalena Klünder und Josie Duwe gestern in der KGS-Mensa gekommen, in der ein Praxisparcours der Laatzener Schüler-Firma ProLife auf sie wartete.

Fotos: H. Glameyer

Zum bereits vierten Mal ist die Firma von Zehntklässlern der Albert-Einstein-Schule am Papenholz zu Gast gewesen, um den KGS-Schülern einen Überblick zu verschaffen, welche Fähigkeiten in ihnen schlummern. Annalena und Josie mühten sich sichtlich an dem Stand von René Stünkel, der Metallsägen anbot. „Das Babywickeln fanden wir schöner“, sagten die Neuntklässlerinnen. „Das ist etwas, wo man mit einem lebendigen Wesen umgeht.“ Nach Mädchen und Jungen getrennt gingen die Schüler des neunten Jahrgangs aller drei Schulformen durch den Parcours. „Wenn wir es gemischt machen, kommen Rollenverhalten zum Tragen“, sagte KGS-Fachbereichsleiter Helmut Glameyer. „Wenn Mädchen im Beisein von Jungs ein Rad wechseln sollen, gibt es schnell hämische Kommentare.“ Deswegen werde der Parcours getrennt durchlaufen. Gerade das Heranführen von Mädchen an vermeintliche Männerberufe und umgekehrt sei das Ziel des Parcours, sagte Projektleiterin Claudia Hartje. (Michael Schütz/haz)

Fotos (H. Glameyer)


Senioren sprechen über Kriegskindheit 11-12-2010
Sechs Zeitzeugen haben KGS-Schülern gestern ihre Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs geschildert. Man müsse einfach informiert sein darüber, was damals passiert ist, sagen Phil-Thorben Meisoll und Jonas Klünder. Sie sahen gestern mit Spannung dem Besuch der sechs älteren Herrschaften entgegen. Die beiden 16-jährigen KGS-Schüler gehören zu einer Gruppe, die sich unter der Leitung von Geschichtslehrer Stefan Bahls zurzeit mit dem Thema Kindheit im Krieg beschäftigt. Gestern waren sechs Zeitzeugen vom Seniorenbüro Kirchrode/Bemerode nach Sehnde in den Ratssaal gekommen, um über ihre Erlebnisse in den Kriegsjahren zu berichten. Sie gaben Einblicke in eine gänzlich andere Welt, als die, in der Jugendliche heute leben. Die 77-jährige Marie-Elisabeth Lohmann berichtete zum Beispiel von einem Bombenangriff, den sie in Hannovers Innenstadt erlebt hat. Der gebürtige Hesse Kurt Fischer sah als Elfjähriger einen Zug mit Deportierten auf dem Weg nach Auschwitz, der in seiner Heimatstadt Schlüchtern Station machte. Und der 82-jährige Gotthard Sonnabend wurde als 16-Jähriger noch zur Wehrmacht einberufen. Seine Erlebnisse in der Gefangenschaft und die spätere Reise zu Fuß von Frankfurt/Oder nach Hannover ließen ihn während der Erzählung immer wieder die Stimme brechen. Auch ganz andere Erlebnisse, die kaum mit dem Krieg in Verbindung gebracht werden, waren zu hören: Der gebürtige Berliner Hans-Helmut Kruse flüchtete 1945 von Pommern ins holsteinische Elmshorn. Dort wurde er verlacht: „Ich musste in der Schule ein plattdeutsches Gedicht aufsagen, obwohl ich doch gar kein Platt konnte“, erzählte er. Die Schüler lauschten den Zeitzeugen gespannt. „Ich habe noch eine 86-jährige Oma, mit der ich auch darüber spreche“, sagte Phil-Thorben Meisoll anschließend. (Michael Schütz/haz)

Weihnachtskonzert - ein fast perfektes Erlebnis 10-12-2010
Draußen rieselte leise der Schnee und die Bühne war von den Eltern des Blasorchesters 5 liebevoll mit bunten Geschenkpaketen, Lichterketten und einem riesigen roten Weihnachtsstern geschmückt worden. Die über 260 aktiven Musikerinnen und Musiker der KGS Sehnde hielten sich aber nicht an diese programmatische Vorgabe. Stattdessen gab es eine unterhaltsame Vielfalt mit nur gelegentlichen Abstechern in die Weihnachtszeit.

Fotos: Ralph Gensigora

Und wieder wurde der Lernfortschritt in der großen Zusammenschau sehr deutlich: Vom Blasorchesters 5, das nach nur einem Vierteljahr Spielpraxis unter anderem den fetzigen Dauerliebling "Hard Rock Blues" zu Gehör brachte, spannten die fünf Orchester den musikalischen Bogen, zunehmend anspruchsvoll, bis zu den alten Hasen im Blasorchester E/Q1. Nicht nur Duke Ellingtons "Caravan" brachte überzeugenden Bigband Sound ins vollbesetzte Forum der KGS. Willkommene Abwechslung gab es mit den Nichtbläsern: Das von Harfe, Streichern und Blockflöten geprägtes KGS Jugendorchester ließ mit "Dampfmaschine" eine musikalische Lokomotive pfeifend und stampfend über die Bühne fahren. Bezaubernden Chorgesang konnte man mit dem Leistungskurs Musik der E-Phase erleben. Ganz besonders intensiv aber wirkten die eingeschobenen Solobeiträge aus Q1: Ein Popmedley, überzeugend gesungen von Larissa Aue und Denise Zimmermann am Flügel, Raimund Völker auf der Querflöte, begleitet von Kursleiterin Bettina Griesbach mit einem Andante von W. A. Mozart und, last not least, Jean-Luc Düe am Flügel mit einem mitreißenden Chopin-Vortrag. Zum Finale Grande (Lasst uns froh und munter sein) versammelten sich noch einmal alle Akteure auf und neben der Bühne, um sich von einem begeisterten Publikum gebührend feiern zu lassen. (MÖL)

Fotos (R. Gensigora)


KGS Schüler zu Besuch bei Hannover 96 8-12-2010
Auch dieses Jahr besuchten wieder Schüler der KGS gemeinsam mit Lehrer und 96-Fan Kai Jäckel eine Schülerpressekonferenz bei unserem Schulpartner Hannover 96.

Diesmal stellten Lennard Schrader und Jasmin Fleischmann aus der 8RA die Fragen an Co-Trainer Norbert Düwel und Abwehrgarant Karim Haggui. Lennard war von der offenen und direkten Art der 96-Profis begeistert.

Im Spiel gegen den VFB Stuttgart werden wieder KGS Schüler live im Stadion die Daumen drücken. (Stefan Bahls)


Sehnde soll Stützpunkt für Fußball werden 7-12-2010
An der Kooperativen Gesamtschule werden derzeit 23 Jugendliche zu Fußballtrainern ausgebildet. Sie sollen danach AGs leiten oder in Vereinen Kindermannschaften trainieren.

23 Schüler lassen sich an der KGS derzeit zu Fußballtrainern ausbilden. Sie sollen danach unter anderem AGs leiten. (haz)

„Wir wollen den Fußballsport hier noch populärer machen“, sagt KGS-Lehrer und Projektleiter Stefan Bahls. Das Projekt sei an Schulen im Ostkreis bisher einmalig. Trainer des Kreises und des Niedersächsischen Fußballverbandes sind mit im Boot. Die Idee zu dem Projekt entstand während der Mini-Fußball-WM im vergangenen Jahr. „Der Wettbewerb kam bei den Schülern sehr gut an“, sagt Bahls. Die damals ins Leben gerufene Mannschaft trainiere noch immer mit großer Begeisterung. 23 Jugendliche lassen sich nun an der KGS zum Trainer ausbilden. „Leider sind keine Mädchen dabei“, sagt Kreislehrwart Hans-Joachim Götze. Er ist im Bereich Hannover-Land zuständig für die Ausbildung und Sichtung von Fußballtalenten. Die Schulungen umfassen Theorie und Praxis mit einem Umfang von 80 Stunden. Danach erfolgt eine Prüfung. Die C-Trainerlizenz Breitenfußball befähigt die Schüler zum Leiten von Fußball-AGs sowie zum Trainieren von Kinder- und Jugendmannschaften in Vereinen. „Das ist die erste Qualifikation für Fußballtrainer“, sagt Bahls. Die Ausbildung, die vom Niedersächsischen Fußballverband gefördert wird, soll auch im nächsten Schuljahr angeboten werden. „Sehnde soll als Fußballstützpunkt zum Zentrum von Auswahlmannschaften für den Bereich Hannover-Ost werden“, sagt Götze. Dazu seien aber noch Gespräche mit der Stadt notwendig. „Wir brauchen dafür Zeiten in einer Halle und Sportplätze“, sagt Götze. (Oswald-Kipper/haz)


Schüler unterstützen die Tafel 4-12-2010
„Wir wollten nicht irgendwo helfen, sondern ein Hilfsprojekt direkt vor unserer Tür auf die Beine stellen“, sagt Schülerin Louisa Preß von der Organisationsgruppe. Beim Elternsprechtag haben 27 Neuntklässler der Kooperativen Gesamtschule gestern ihr Hilfsprojekt zugunsten der Tafel vorgestellt.

Gehören beim Hilfsprojekt dem Organisationsteam an (von links): Sarah Binder, Louisa Preß und Viktoria Graewert. (Jarolim-Vormeier/haz)

Glücksrad drehen und selbst gemachte Weihnachtskarten und Kekse verkaufen: Mit diesen Aktionen füllten die Jugendlichen gestern in der Pausenhalle ihre Kasse, die der Sehnder Tafel zugute kommt. Das Projekt läuft seit dem Sommer. In Zusammenarbeit mit dem Civitan-Club Sehnde haben die 14- und 15-Jährigen die Hilfsaktion geplant. „Wir haben alles selbst organisiert“, sagt Sarah Binder von der Organisationsgruppe. Die Schüler hätten dabei viel zum Umgang mit Menschen gelernt, sagt die 14-Jährige. Auch Viktoria Graewert ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Es ist schön zu sehen, dass sich Engagement lohnt.“ Der Erlös der Aktion stand gestern noch nicht fest. Von dem gesammelten Geld wollen die Schüler entweder Nahrungsmittel für die Lebensmittelausgabe kaufen und den Gesamtbetrag der Tafel spenden. „Oder wir packen Weihnachtskartons für Kinder mit Süßigkeiten, Kuscheltieren und kleinen Spielzeugen“, sagt Sarah Binder. Seit acht Jahren geben bei der Tafel an der Peiner Straße zehn Ehrenamtliche sonnabends von 10 bis 12 Uhr an rund 350 Personen Lebensmittel aus. Das Projekt hätten die Schüler gut umgesetzt, sagte Renate Grethe vom Civitan-Club. (Jarolim-Vormeier/haz)


Franzosen besuchen die KGS 1-12-2010
In den vergangenen Tagen wurde in Sehnde vor allem französisch gesprochen. Der Grund: 25 Austauschschüler der Partnerschule aus Beaugency an der Loire waren eine Woche lang an der Kooperativen Gesamtschule Sehnde zu Gast.

Schüleraustausch an der KGS: Die Jugendlichen aus Beaugency und ihre deutschen Gastgeber stellen sich zum Erinnerungsfoto auf. (haz)

„Der Aufenthalt ist kurz. Es haben sich aber schon Freundschaften gebildet, und wir haben uns an die Gastfamilien gewöhnt“, sagte der 14-jährige Franzose Theo. Seinem Mitschüler Paul gefällt der Austausch sehr: „Wir lernen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Staaten kennen“, sagte der 15-Jährige. Seine Schule sei nicht so fortschrittlich wie die KGS. In Frankreich dürfe beispielsweise im Unterricht nicht ständig gegessen und getrunken werden, verglich Paul. Die Schüler aus Beaugency lobten das Kochen, Basteln und Musizieren an der KGS.
„An den Schulen ist man in Frankreich strenger“, erklärte Lehrerin Anmarie Verkant. Laut Direktorin Helga Akkermann gibt es den Austausch bereits zum 16. Mal. Die Achtklässler sind zum ersten Mal in Deutschland. „So entstehen freundschaftliche Kontakte“, sagte Carolin Höhnke (14) von der KGS. Neben den Unterrichtstunden besuchten die Jugendlichen bisher auch schon einen Weihnachtsmarkt. „Das gibt es bei uns nicht“, sagte die Französin Emeline. Den Besuchern mundeten insbesondere Schmalzkuchen und die französische Spezialität Crepes. „Uns gefällt besonders die Gemütlichkeit sehr. Deshalb kommen wir gern in der Adventszeit“, erklärte Verkant, die an der Partnerschule in Beaugency Deutsch unterrichtet. Heute treten die Franzosen ihre Rückreise an. Aber der Gegenbesucht steht für April schon fest.Und dann heißt es: „Beaugency – Nous voila!“ – übersetzt, wir kommen. (jar/haz)


KGS-Schüler drehen Werbefilm 18-11-2010
Sieben Schüler der Kooperativen Gesamtschule Sehnde haben gestern einen Werbefilm im Klinikum Wahrendorff gedreht. Dieser soll Jugendlichen den Beruf eines Krankenpflegers nahebringen.

Der Auszubildende Timm Rathjen (von links) wird von Luca Behrend, Süleyman Türk, Lisandra Rosabal und Paul Pagenkopf interviewt. (Jar)

Aufstehen, Zähneputzen und Bettenmachen: Das war die erste Szene mit einem Patienten und einem Pfleger, die die 14- bis 16-Jährigen auf einer Krankenstation in Köthenwald gestern aufgenommen haben. Außerdem machten die Neuntklässler Interviews mit drei Auszubildenden vor laufender Kamera: Franziska Neumärker (20) und Franziska Wirries (20) stellten den Alltag im Klinikum vor. Timm Rathjen (26) präsentierte zusammen mit den Bewohnern ein Einkaufstraining. Stefan Klose (24) zeigte Aufgaben im arbeitstherapeutischen Bereich der Einrichtung. Die Pflegerin Mareike Prell-Sage gab Auskunft über Vor- und Nachteile des Berufs. Sieben Stunden lang drehten Leon Pierre Schulze (15), Lisa Stürmer (14), Paul Pagenkopf (16), Süleyman Türk (14), Michelle Düe (14), Lisandra Rosabal (15) und Luca Behrend (14) von der KGS den Imagefilm. „Die Aufnahmen dauerten ganz schön lange – das habe ich mir kürzer vorgestellt“, sagte Luca. Als „spannend und aufregend“ bezeichnete die Mitschülerin Lisandra die Filmaufnahmen. „Das macht richtig Spaß“, sagte Mitschüler Paul. Der Streifen, bei dem Jugendliche zu Regisseuren werden, ist ein fester Bestandteil des Projekts „Berufe fürs Leben – Ausbildung im Gesundheitswesen“. Weil Nachwuchskräfte in der Branche fehlen, hat die Region Hannover in Kooperation mit der Agentur für Arbeit das Filmprojekt auf die Beine gestellt. 36 Schüler aus Sehnde, Langenhagen und Hannover sind daran beteiligt. In den nächsten Wochen sind sie auch noch in Apotheken, Arztpraxen und anderen Krankenhäusern mit der Kamera unterwegs. (Katerina Jarolim-Vormeier/haz)


Mathematikolympiade an der KGS Sehnde 17-11-2010
Am 10. November fand die 2. Runde der diesjährigen Mathematikolympiade an unserer Schule statt. Die Mathematikolympiade ist ein Wettbewerb, der sich an die besten Mathematiker und Problemlöser der 5. bis 12. Klasse richtet.

Wir als Mathematiklehrer sind besonders stolz, dass sich über 30 Schüler für diese 2. Schulrunde qualifiziert haben. Dafür mussten sich unsere Schüler erfolgreich mit den 4 Aufgaben der ersten Runde auseinandersetzten. Und die hatten es in sich!
Am Wettkampftag versuchten 31 Schüler ihr Glück. Die Klassenstufe 5/6 hatte 180 Minuten und die Klassenstufen 7-12 bekamen 240 Minuten Zeit die Aufgaben zu lösen. Allein die zeitliche Komponente erinnert an einen Ausdauerwettkampf. Dazu kam noch, dass die Teilnehmer aus organisatorischen Gründen nach der 2. Stunde aus der eher kühlen Mensa in den überheizten Hörsaal ausweichen mussten. Dort war dann nicht mehr zu unterscheiden ob die Olympioniken auf Grund der Denkanstrengungen oder der tropischen Temperaturen schwitzten.
Umso bewundernswerter ist es, dass die meisten Schüler die lange Zeit durchhielten und bis zum Schluss kämpften!
Alle Teilnehmer und Kollegen sind schon gespannt auf die Auswertung. Bis zum 10. Dezember müssen die Punktzahlen zurückgemeldet und die besten Arbeiten eingeschickt werden. Bis zum 9. Januar 2011 werden dann für die Schüler die Einladungen für die nächste Runde, die Landesrunde, versendet.
(A. Müller, Fachbereichsleiter Mathematik)


Erneute Erfolge im Kunstwettbewerb 16-11-2010
Bei dem diesjährigen Schülerkunstwettbewerb im Kunstverein Hannover gab es drei Preise für Schülerinnen der KGS aus den Kunstkursen von Frau Reichert und Frau Hennecke.

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Die ersten drei Preise gingen an Finja Maasjost, Lisa Becker und Alina Bührmann. Am 11. November wurden die Preisträgerinnen zur Vernissage ihrer prämierten Bilder geehrt. Wir freuen uns mit ihnen über ihren Erfolg.

Fotos (U. Hennecke)


Ausstellung sensibilisiert gegen rechts 16-11-2010
Gestern ist die Ausstellung mit dem Titel „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ in der Kooperativen Gesamtschule Sehnde eröffnet worden.

Eröffnen die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ (von links): Helga Akkermann, Silke Lesemann und Petra Wilke (jar)

Die 13 Tafeln, von der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammengestellt, sind noch bis zum 26. November in der Mensa zu sehen. „Wir sind stolz, diese besondere Ausstellung an unserer Schule zu zeigen“, sagte Direktorin Helga Akkermann bei der Begrüßung der Gäste. Die Schau werde den Unterricht bereichern, sagte Akkermann. Seit fünf Jahren freut sich die KGS über das Prädikat „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. „Demokratie und Partizipation sind uns sehr wichtig und haben bei uns Tradition“, betonte Akkermann in ihrer Rede. Zur Eröffnung der Schau sprach auch die SPD-Landtagsabgeordnete Silke Lesemann. Sie fragte in ihrer Ansprache: „Muss man Schüler gegen Rechtsextremismus sensibilisieren?“ Ihrer Auffassung nach muss jeder von klein auf Gesicht gegen Fremdenfeindlichkeit zeigen. Auf dem Weg zur Ausstellungseröffnung hatte Lesemann auf dem Schulgelände die Laternen inspiziert und so manchen Aufkleber rechtsgerichteter Gruppen entdeckt. Auch Zeitungen der rechten Szene würden an Schulen verteilt, sagte Lesemann. Deshalb sei die politische Aufklärung und Bildung sehr wichtig, erklärte die Politikerin. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Wanderausstellung, die an Schulen in ganz Niedersachsen präsentiert wird. 13 Tafeln informieren kurz und prägnant über Demokratie, Weltbilder und Aktivitäten der Rechtsextremen, deren Anschauungen, Parteien sowie Jugendgruppen. Zum Schluss werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Schüler engagieren können.
Die Ausstellung ist bis zum 26. November montags bis freitags jeweils von 8.30 bis 16 Uhr in der Mensa der KGS zu sehen. (Katerina Jarolim-Vormeier, haz)


KGS Schüler untersuchen DNA 15-11-2010
Mittwochmorgen an der hannoverschen Willhelm-Raabe-Schule. Die Schüler sitzen in den Klassen. Eine völlig normale Situation. Nicht aber für die EP.1 der KGS Sehnde.

Die war am Mittwoch dem 3. November zu Gast an dem hannoverschem Gymnasium, um dort im "Hannovergen"-Labor pflanzliche DNA aus den Zellen zu isolieren und auf verschiedene Inhaltstoffe zu untersuchen. Professionell in Laborkitteln, mit Schutzhandschuhen und -brille ging es ans Werk und es wurde selbstständig mit Zentrifuge und Vortexer hantiert. Nebenbei wurden der Klasse auch noch die Struktur und die Hauptbausteine der DNA näher gebracht und in einem Modell verewigt.

Alles in allem kann man sagen, dass der Ausflug eine Bereicherung des Unterrichtes war und die Theorie aus dem Unterricht wunderbar ergänzt hat. (Sarah R. Kling, E1 und A. Tscherniak)


Frauke rettet "Sparta" 8-11-2010
14 Jahre wartete das schöne alte Hollandrad der Marke "Sparta" darauf, wieder flott gemacht zu werden - vergebens! Doch jetzt rollen die Räder wieder: Frauke Berger (7GA) und Celine Dubil (7GD) haben es im Profilunterricht Technik über mehrere Wochen restauriert und wieder flott gemacht.

Sogar das Tretlager mussten die beiden austauschen. Zur Zeit wird die Kette erneuert, bevor sie im holländischen Kettenkasten verschwindet. Insider wissen, wie schwer das sein kann. Gut so! Die beiden mögen die Herausforderungen im Technikunterricht und werden Fraukes Vater wohl pünktlich ein tolles Weihnachtsgeschenk machen können. (D. Drewke)


KGS-Schüler drehen Imagefilm 1-11-2010
Zwölf Schüler aus Sehnde nehmen an einem außergewöhnlichen Filmprojekt teil: Sie drehen einen Film, der Jugendliche für Ausbildungen in der Gesundheitsbranche begeistern soll.

Die Beteiligten freuen sich auf den Projektbeginn (von links): Axel Sulzbacher, Luca Behrend, Bernd Wolter, Jürgen Hansen, Aref Jazmati, Andrea Kath, Reiner Bieberbeck, Nico Lange, Susanne Langenkamp und Lisa-Marie Wuttke von Pro Regio.(jar/haz)

In Gesundheitsberufen wie in der Kranken- oder Altenpflege fehlt der Nachwuchs. Und weil in diesen Branchen damit auch ein Fachkräftemangel herrscht, hat die Region Hannover in Kooperation mit der Agentur für Arbeit das Projekt „Berufe fürs Leben – Ausbildung im Gesundheitswesen“ ins Leben gerufen. „Mithilfe eines Infofilms soll für die Pflegeberufe geworben werden“, sagt Reiner Bieberbeck, Leiter des Teams Beschäftigungsförderung der Region Hannover. Laut Burkhardt Ziegler vom Deutschen Berufsverband für Pflegekräfte fehlen der Gesundheitsbranche künftig bundesweit 140000 Kräfte. Auch das Image müsse verbessert werden, meint Susanne Langenkamp von der Agentur für Arbeit. Der Film, bei dem Schüler zu Regisseuren werden, stellt spannende Berufe im Gesundheitswesen vor. Neben Jugendlichen aus Sehnde gehen für das Projekt auch Schüler aus Hannover und Langenhagen ab Mitte November auf Tour, um in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Apotheken und auch in der Klinik Wahrendorff zu drehen.
Die zwölf Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) absolvierten während dieser Zeit ihr Betriebspraktikum, sagt Bernd Wolter von der Medienwerkstatt Hannover. Bevor es aber zum Dreh kommt, erproben die jungen Leute unter Anleitung der Medienwerkstatt den Umgang mit Kamera und Mikrofon und lernen, einen Film zu schneiden. „Wir machen sie fit für die Drehtage“, sagt Wolter. Das Konzept ist erprobt. Im Bereich der Logistik und in der Fertigungsindustrie entstanden ebensolche Infofilme. „Das ist ein guter Beitrag zur Berufsorientierung und zur Entwicklung von Berufsperspektiven“, sagt Jürgen Hansen, Geschäftsführer des Vereins Pro Regio. (Katerina Jarolim-Vormeier/haz)


Einladung an ehemalige Abiturienten der KGS Sehnde 26-10-2010
Liebe Ehemalige; d
ie KGS Sehnde plant die Durchführung einer Berufsinformationsveranstaltung für die Oberstufe, zu der wir Sie gern als Referenten gewinnen würden.

Veranstaltungsort: Mensa der KGS Sehnde
Termin: Mittwoch, 1.12.2010, 18 - 20 Uhr

Es ist geplant, dass Sie an einzelnen Tischgruppen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Zeit und Gelegenheit haben werden, über Ihren beruflichen Alltag, Ihre erfüllten und vielleicht auch enttäuschten Erwartungen, die Früchte Ihrer Ausbildung und die Notwendigkeit weiterer, über die Ausbildung hinausgehender Kompetenzen und Qualifikationen zu sprechen. Vielleicht könnten auch Aspekte des individuellen beruflichen Werdegangs eine Rolle spielen sowie auch Fragen der Prioritätensetzung im Verlauf der noch verbleibenden Schulzeit für die jungen Erwachsenen.
In den meisten Tischgruppen werden sowohl berufstätige Menschen als auch Studierende zusammenkommen; es wäre schön, wenn Sie sich in Ihren Darstellungen ergänzten und aus verschiedenen Perspektiven von Ihrer Tätigkeit berichteten.
Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, die Tischgruppen im Laufe der zwei Stunden zu wechseln, um so Anlaufstellen und Informationsquellen zu mehreren Berufsbereichen zu nutzen.
Ein solcher Abend sollte auch in Zukunft zum berufsorientierenden Curriculum an der KGS Sehnde gehören.
Eine Interessenabfrage bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge Q1 und Q2 zeigte, zu welchen Berufsfeldern Informationen gewünscht werden.

1. Bank-/Versicherungswesen
2. Ingenieurwesen/Maschinenbau/Luft- u. Raumfahrt
3. Justiz / Polizei
4. Soziale Arbeit/Psychologie/Sozialpädagogik
5. WiWi/BWL/Kaufm. Berufe
6. Sport/Eventmanagement/Tourismus
7. Medizin/Zahnmedizin/Gesundheit
8. Theater/Design/Kunst
9. Naturwissenschaften/Labor/Tiermedizin
10. IT/Mathematik
11. Journalismus/Medien
12. Architektur
13. Sprachen/Dolmetscher/Fremdsprachenkorrespondenz
14. Politikwissenschaft/Geschichte/Philosophie

Wir würden uns freuen, wenn Sie als ehemalige Absolventen der KGS Sehnde an dieser Informationsveranstaltung teilnehmen und Ihre bisherigen Erfahrungen aus dem Studien- und Berufsleben mit unseren künftigen Abiturienten teilen würden. Mit einer E-Mail an folgende Adresse könnten Sich sich für den Informationsabend als Referenten anmelden.

Zur Anmeldung


Bunter Abend 8-10-2010
Ein volles Haus, ein dankbares und begeistertes Publikum - das war der Rahmen für den traditionellen "Bunten Abend" in der KGS Sehnde.

Fotos: Michael Möllers

Schüler und Schülerinnen der sechsten Klassen - unterstützt durch einige Siebt- und Achtklässler - hatten in der Zeit nach den Sommerferien eine tolle Revue einstudiert, um den Neulingen in der KGS zu vermitteln: Ihr seid herzlich willkommen! Gut zwei Stunden wechselten sich mitreißende Tänze, rührende Gesangsnummern, Pop und Klassik, Akrobatik und Jonglage, Theater und Comedy ab, und so manches echte Talent hatte den vielleicht ersten Auftritt vor großem Publikum. Die Fünftklässler dürfen sich schon auf ihren Aufritt im nächsten Jahr freuen! (MÖL)

Bilder


Austausch mit Hondarribia/Spanien 29-9-2010
Vom 17.9.-24.9.2010 waren 15 spanische Schüler/innen aus dem baskischen Städtchen Hondarribia bei uns zu Gast. Bereits im Mai 2010 kam der erste Kontakt zustande, als neun Schüler/innen der E-Phase und Q1 zehn Tage lang bei den Gastfamilien wohnten und unsere neue Austauschschule Ama Guadalupekoa kennen lernten.

Die Austauschschüler/innen und die beiden spanischen Kollegen haben sich bei uns sehr wohl gefühlt. Vielen Dank an die Gastfamilien für die herzliche Aufnahme!
Fröhlichkeit und Herzlichkeit haben die gemeinsamen Tage geprägt, an denen die Schüler/innen unter anderem im Sehnder Rathaus empfangen wurden, Hildesheim kennen lernten und bei herrlichem Wetter Hannover erkundeten. Auch die Autostadt Wolfsburg, eine Tagesfahrt nach Berlin und ein Zoobesuch standen auf dem Programm.

Es war für alle Beteiligten eine sehr schöne und erlebnisreiche Woche. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr, in dem Schüler/innen der kommenden E-Phase an dem Austausch teilnehmen können.
Muchas gracias y hasta la próxima vez. Agur.
(Gabriele Pape)


Fußball fördert die Identifikation 27-9-2010
„Wer gescheit Fußball spielen möchte, muss gut passen können.“ Es waren die Grundlagen des Fußballspiels, die Detlef Beulshausen jetzt auf der Sportanlage am Schützenplatz ansprach.

Grundlagentraining: Detlef Beulshausen vom Niedersächsischen Fußballbund bespricht mit den Mädchen des Fördertrainings, worauf es ankommt. Schütz/haz

Um den Trainer des Kreises Hannover-Land im Niedersächsischen Fußballverband (NFV) scharten sich 20 Mädchen aus der Kooperativen Gesamtschule Sehnde, die sich zu einem Sichtungstraining angemeldet hatten. Das Treffen an der Chausseestraße gehörte zum Fußballförderkonzept, das KGS-Fachbereichsleiter Stefan Bahls sowohl für Jungen als auch für Mädchen der Klassen fünf bis sieben auf den Weg gebracht hat. Erstes Ziel sei es, jeweils eine Jungen- und Mädchenmannschaft aufzustellen, um gegen andere Schulen anzutreten. Diese Teams trügen immens zur Identifikation mit der Schule bei, sagte Bahls: „Wenn die Schüler in einer Mannschaft spielen, denken sie nicht mehr darüber nach, aus welcher Schulform sie sind.“ Geplant sei auch, Schülern aus der gymnasialen Oberstufe die Ausbildung zur C-Trainerlizenz an der KGS zu ermöglichen, sodass sie später das Fördertraining übernehmen können. Auf überregionaler Ebene soll das Förderkonzept Talente unterstützen. Die Initiative kooperiert deswegen auch mit dem regionalen DFB-Stützpunkt, sodass talentierte Spieler bei den Jungen und Mädchen die Möglichkeit haben, an einem Fördertraining teilzunehmen. Dazu hat sich die KGS die TSG Ahlten ins Boot geholt. Dort ist die höchstspielende Mädchenmannschaft in der Umgebung beheimatet. Dabei sein wird auch Franziska Landau. Die Zehnjährige ist zwar von Haus aus Turnerin. Aber 96-Fan Franziska spielt zu Hause gern Fußball mit ihrer Schwester. Jetzt will sie den Sport gezielter trainieren. (Michael Schütz/HAZ)


Schüler-Helfen-Schülern 26-9-2010
Auch in diesem Schuljahr findet die Einrichtung "Schüler helfen Schülern" (kurz: SHS) wieder statt. Hierbei geht es im Wesentlichen darum, dass ältere "erfahrene" Schüler und Schülerinnen aus den Klassenstufen 10-12 jüngeren Schülern und Schülerinnen aus der Mittelstufe (also aus den Klassen 5-8) Förderunterricht in Fächern erteilen, in denen die Leistungen noch verbessert werden müssen.

Für dieses Vorhaben suchen wir auch wieder Schülerinnen und Schüler des 10.-12. Jahrgangs, die Interesse an einer Tätigkeit als SHS-Lehrkraft haben.

Zum SHS-Online-Bewerbungsformular für SHS-Lehrkraftinteressenten geht es hier.
Zu den SHS Informationen und zur Anmeldung für Eltern und Schüler geht es hier.


Sponsorenlauf bringt 27000 Euro ein 23-9-2010
Manche sind an jenem sonnigen 5. Mai gerannt, als gäbe es kein Morgen mehr. 16 Runden, 23 Runden, 32 Runden: Die sportlichsten unter den KGS-Schülern joggten nahezu unermüdlich über die einen Kilometer lange Rundstrecke in der Sehnder City.

Den Vogel schoss dabei jedoch der Oberstufenschüler Jonas Matthies ab. Er drehte 36 Runden – und näherte sich damit sogar der bei Marathonläufen zu absolvierenden Strecke. Gestern Nachmittag nahmen Matthies sowie etliche andere KGS-Schüler Urkunden für ihre außergewöhnlichen Leistungen beim Sponsorenlauf entgegen. Schulleiterin Helga Akkermann hängte ihnen zudem große rote Herzchen aus Pappe um den Hals und bedankte sich bei den vielen Eltern sowie weiteren Helfern, die das sportliche Großereignis in der Sehnder Innenstadt ermöglicht und begleitet hatten. „Wir haben uns sehr bunt dargestellt. Diese Aktion war eine Attraktion für die Stadt“, sagte Akkermann. Vor dem Lauf hatten sie sich Sponsoren gesucht, die für jede gelaufene Runde einen Geldbetrag zusichern mussten. Auf diese Weise kamen 27000 Euro zusammen. Allein rund 400 Euro verdiente sich Andre Keune. Der Jugendliche rannte zwar nicht die meisten Runden, er hatte sich aber zuvor – besonders pfiffig – eine ganze Reihe von Sponsoren gesucht. Akkermann betonte gestern, dass das Geld zur Ausgestaltung des geplanten Lernzentrums und in die Aufwertung der Bibliothek fließen soll. (A. Gückel/HAZ)


Schulhof wird zum Slalomparcours: Kart-Meister zeigen ihr Können 22-9-2010
Der Schulhof der Kooperativen Gesamtschule Sehnde
hat sich gestern in eine Rennstrecke verwandelt. Mit quietschenden Reifen sind die Geschwister Natalie und Pascal Schnelle in ihren Karts dort durch einen Pylonenparcours geflitzt.

Mit 40 Stundenkilometern und 6,5 Pferdestärken um die Pylonen: Pascal Schnelle gibt in seinem Kart auf dem KGS-Schulhof ordentlich Gas. Eggers/haz

Ihren Mitschülern gaben die beiden KGS-Gymnasiasten damit eine Kostprobe ihres Könnens. Und das ist enorm. Erst am vergangenen Wochenende haben Natalie und Pascal an der Norddeutschen Kart-Slalommeisterschaft in Frankfurt an der Oder teilgenommen. Natalie (14) sicherte sich in ihrer Altersklasse den dritten Platz. Ihr zwei Jahre jüngerer Bruder schaffte es in der Gruppe der zwölf- und 13-Jährigen trotz Grippe auf Rang 16. Zusammen hat das rasante Geschwisterpaar aus Höver mittlerweile rund 250 Pokale eingeheimst. Mit dem Kartfahren begonnen haben Paschal und Natalie vor vier Jahren. „Die Mischung aus Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Konzentration macht mir bei diesem Sport am meisten Spaß“, sagt Pascal. Seine Schwester ist als Mädchen beim Kartfahren eher eine Seltenheit. Bei den Meisterschaften misst sich Natalie in ihrer Altersklasse daher mit den Jungen. Und das sehr erfolgreich: Seit drei Wochen darf sich die Schülerin Meisterin im ADAC-Niedersachsen-Jugend-Kart-Slalom nennen. (eg/haz)


Reger Betrieb dank neuem Mensa-Betreiber 21-9-2010
Die für den Ganztagsbetrieb dringend nötige Mensa wird seit Schuljahresbeginn von einer neuen Betreiberfirma geführt: Sodexo. Mittlerweile ist dies der dritte Caterer seit 2006.

Mit einem Mix aus drei täglich verschiedenen vorbestellbaren Hauptkomponenten und einem Beilagenbüfett zur Selbstbedienung hat die Firma Sodexo offenbar den richtigen Ansatz gewählt: In der Mittagspause ist der größte Teil der 200 Sitzplätze weitgehend belegt, die Jugendlichen sind mit dem Angebot sehr zufrieden.


Ein kleiner Drache ist der Held 20-9-2010
Drachenkinder haben es schwer. Schon in der Schule müssen sie in sportlichen Wettkämpfen ständig ihre Abenteuerlust und Kühnheit unter Beweis stellen. Nur Drachenjunge Meris ist so gar nicht heldenhaft und mutig. Als der Drachenrat ihn auf eine wichtige Mission schickt, kann Meris jedoch endlich beweisen, was in ihm steckt.

Ursula Wolter liest zwei sechsten Klassen der KGS aus ihrem Buch „Das abenteuerliche Leben des Drachen Meris“ vor. haz

Was der Drachenjunge dabei erlebt, haben Sechstklässler der Kooperativen Gesamtschule am vergangenen Donnerstag in einer Lesung gehört. Autorin Ursula Wolter las den Schülern aus ihrem Buch „Das abenteuerliche Leben des Drachen Meris“ vor. Die jungen Zuhörer hielten dabei so manches Mal den Atem an. Drachenjunge Meris musste schließlich nicht nur seine Rüsselbeutlerfreundin aus den Fängen der wilden Feuerhyänen befreien, sondern auch gegen Trolle und zweiköpfige Hunde bestehen. „Das ist total spannend“, waren sich die Sechstklässler einig. Nach der Lesung hatten die Schüler Gelegenheit, der Autorin Fragen zu stellen. So erfuhren sie, dass Wolter nicht nur Kinder- und Jugendbücher schreibt, sondern eigentlich als Ärztin im Gesundheitsamt arbeitet. „Ich schreibe seit 2005 und versuche derzeit, beide Tätigkeiten unter einen Hut zu bekommen“, sagte Wolter. (Eggers/HAZ)


Die Verständigung klappt schon 9-9-2010
Acht Schülerinnen aus Kudirkos Naumiestis in Litauen sind fast eine Woche lang in der Kooperativen Gesamtschule Sehnde zu Gast. Im nächsten Jahr fahren im Austausch dazu deutsche Mädchen in das baltische Land.

Mit litauischer Fahne: Die Austauschschülerinnen und ihre deutschen Gastgeberinnen, hier in Begleitung der Lehrkräfte Mariete Simanavien (Mitte) und Ehrhardt Neudörfl (rechts), haben ereignisreiche Tage vor sich.

Die Ankunft der acht Gastschülerinnen zwischen 13 und 17 Jahren verzögerte sich: Zweimal blieb ihr Bus in Polen liegen – erst wegen eines Motorschadens, dann aufgrund einer Reifenpanne. So blieb am ersten Tag des Aufenthalts in Sehnde nur wenig Zeit für die Völkerverständigung.
„In den vergangenen Jahren hatten wir manchmal befürchtet, dass der Austausch nicht mehr zustande kommt, weil in Litauen nicht mehr so viel Deutsch gelernt wird wie früher. Aber wir hatten keine Schwierigkeiten, Gasteltern zu finden“, sagte Direktorin Helga Akkermann gestern beim Empfang der Delegation.
Vor 17 Jahren hatte der damalige Sehnder Lehrer Norwin Schellin zusammen mit seiner Frau Helga den ersten Austausch organisiert. „Dank E-Mail hat die Kontaktaufnahme zwischen den Gästen und den Gastgeberinnen besser geklappt als je zuvor“, sagt Ehrhardt Neudörfl, der jetzt für das Austauschprogramm zuständig ist. Erste Eindrücke haben die Mädchen aus der Stadt nahe der russischen Grenze inzwischen schon gesammelt: Egle Adomaityte haben es besonders die roten Backsteinhäuser in Deutschland angetan. Janina Gelzinnus und Vilija Alkimaviciute wollen gemeinsam zum Gitarrenunterricht gehen, Julia Schippmann und Raminta Abraityte haben sich schon über deutsche Frühstücksgewohnheiten und Müsli unterhalten. Nach einer Harzreise und einer Berlinfahrt geht die Fahrt schon am Montag zurück Richtung Osten. (Sabine Szameitat/haz)


Projekt Cyber Licence 6-9-2010
Die KGS Sehnde unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Polizeidirektion Hannover, dem Projekt "klicksafe" sowie der DLGI GmbH Bonn über die Teilnahme am Projekt Cyber Licence - der Medienführerschein.
Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Anliegen im Bereich Medienkompetenz arbeiten die Parteien mit dem Ziel zusammen, die Medienkompetenz von Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen im Bereich des Internets zu stärken und für das Thema Internetsicherheit zu sensibilisieren. Im Rahmen der Präventions- und Medienarbeit werden erprobte Unterrichtsmaterialien und Informationen des Projekts "klicksafe" eingesetzt, um über Sicherheitsfragen im Internet aufzuklären und Medienkompetenz zu vermitteln. Durch die Zusammenarbeit mit dem DLGI GmbH Bonn können die Schüler nach einer Prüfung die Cyber Licence (Medienführerschein) erwerben.

Weitere Informationen: Klicksafe.de


10RA besucht Berlin 31-8-2010
Am 16. August reiste die Klasse 10RA in Begleitung von Frau Beinroth und Herrn Glameyer in die Bundeshauptstadt. Quartier bezog man in einem Hostel im Bezirk Friedrichshain.

Auf dem Programm standen unter anderem eine Stadtrundfahrt mit dem Bus, eine Spreefahrt, der Besuch des Reichstagsgebäudes, die Gedenkstätte Hohenschönhausen, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett und ein gemeinsamer Grillabend. Besonderen Eindruck hinterließ die Besichtigung des Atomschutzbunkers unterhalb der Ausstellung "Story of Berlin" am Kurfürstendamm.
Am 20. August ging es dann per Bahn wieder zurück nach Sehnde.


Ein Hinweis zur Benutzung von Bühne und Forum 25-8-2010
Hinweise zur Reservierung von Bühne bzw. Forum finden sich hier.


Die neuen AG-Angebote 12-8-2010
In diesem Halbjahr stehen 50 AG-Angebote zur Wahl! Unter der Federführung von Rüdiger Streilein entstand ein attraktives Angebot, aus dem die Schülerinnen und Schüler der Jahrgange 5 bis EP ihre Wahl treffen können.

Zum AG-Heft


Hier geht es zu den Blogs unserer Studienfahrten 12-8-2010
Wie in jedem Jahr ist die zweite Schuljahreswoche für Klassen- und Studienfahrten reserviert. Die Studienfahrten der Q2 besuchen in diesem Jahr Österreich, Irland, Spanien, Dänemark, Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Einige der Reisegruppen haben für Interessierte ein Internettagebuch eingerichtet, um so zeitnah wie möglich Freunde und Verwandte "mitreisen" zu lassen. Unter folgenden Links können Sie beim Tauchen in Kroatien, beim Segeln in Dänemark und beim Wiederaufbau in Bosnien-Herzegowina dabei sein. Viel Spaß beim Lesen!

Von unserer Wien-Fahrt hat ein Schüler ein Blog erstellt:

http://studienfahrt-wien-2010.blogspot.com/

Hier geht es zur Bosnien-Reise:

http://studienfahrtbosnienkgssehnde.blogspot.com/

Für die Studienfahrt Meeresbiologie in Pula/Kroatien haben wir diesen Blog eingerichtet, in den die Schüler Berichte stellen und so die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden halten können.

http://meeresbio.blogspot.com/

Hier ist die Blogadresse für die Studienfahrt "Segeln in Dänemark"

http://segeln-in-daenemark.blogspot.com


Viele Berufsinformationsveranstaltungen zum Schuljahresbeginn 11-8-2010
In der nächsten Zeit finden viele Berufsinformationsveranstaltungen statt, bei denen sich Interessierte über die unterschiedlichsten Berufsbilder und -perspektiven informieren können. Im Einzelnen sind das:

27.8.2010, 17-23 Uhr: "Lange Nacht der Berufe" in Hannover.

4. und 5.9.2010, 10 - 18 Uhr: "Polizei erleben", Ernst-August-Platz, Hannover.

9.9.2010: 17 Uhr: Informationsveranstaltung der Polizei im BIZ Hannover, Brühlstraße 4, Hannover.

10. und 11.9.2010, 9 - 16 Uhr: Azubi- und Studententage, Messegelände Hannover.

16.9.2010, 9 - 15 Uhr: "Job- und Weiterbildungsbörse", Handwerkskammer, Seeweg 4, Garbsen.


Informationen aus dem Schuljahr 2009/2010:

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