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So sind wir
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Dieser Rap entstand 2014 im Rahmen eines Workshops mit dem Rapper SPAX und Schülern der Sekundarstufe I.
Rap gegen Gewalt
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014

Erster Irland-Austausch der KGS

Nach intensiver Vorbereitung ist in diesem Jahr der Schüleraustausch mit Irland angelaufen.

Die erste Sehnder Schülergruppe ist soeben mit ihren Lehrern Lars Witte und Benjamin Schmidt vom Austausch zurückgekehrt. Hier ein Rückblick auf das Erlebte:

 

Sonntag

Zur Abfahrt in Richtung Irland fanden sich Sonntag Mittag alle 13 Schüler mit ihren Eltern pünktlich am Kreisel vor der KGS ein, um in eigenen Autos zum Hamburger Flughafen zu fahren. Nach eineinhalb Stunden Fahrt, beinahe abgeschleppten Autos am Flughafen und kleineren Problemen beim Einchecken ging es kurz nach 16:00 Uhr endlich los in Richtung Dublin. Nach einer Stunde und vierzig Minuten ruhigen Flugs landeten wir schließlich in der irischen Hauptstadt, wo wir von Ms.Minnock von der ColaisteBhride in Empfang genommen wurden. Im Bus ging es dann weiter in an unseren Zielort Carnew, wo wir gegen sieben eintrafen und direkt von den Gastfamilien in Empfang genommen wurden.

 

Montag

Am Montag lag ein ganzer irischer Schultag vor uns, der kleinere Überraschungen bereithielt. Das angenehmste fiel gleich am Anfang auf: die Schule beginnt erst um neun Uhr. Da viele Schüler in der ländlichen Gegend lange Wege zur Schule zurücklegen müssen, ist diese zusätzliche Zeit aber auch nötig. Der zweite Unterschied zur Schule in Deutschland fiel schnell ins Auge: die Schüler tragen Uniformen. Ein blauer Pullover und graue Hosen für die Jungs bzw. Röcke für die Mädchen. Zum Glück durften die Sehnder ihre eigene Kleidung tragen, so dass wir in der Schule sofort auffielen. So verbrachten wir den Schultag bis Schulschluss um 16:00 Uhr als „bunte Hunde“, die von Schülern und Lehrern freundlich, aber auch streng (denn in Irland herrschen strenge Regeln im Unterricht, im Unterricht zu quatschen ist streng untersagt) durch den Tag begleitet wurden. Der Abend wurde in den Gastfamilien verbracht, viele Schüler nutzten die Gelegenheit um am Hurling-Training teilzunehmen oder sich in Gruppen von irischen und deutschen Schülern zu treffen.

 

Dienstag

Ein erster Ausflug für uns Deutsche stand für Dienstag auf dem Programm. Es ging in die kleine Stadt Kilkenny, ca. eineinhalb Stunden von Carnew entfernt. In Deutschland ist diese Stadt vor allem für das dort gebraute Bier bekannt, wir wurden aber auch noch mit anderen Sehenswürdigkeiten bekannt gemacht. So begannen wir unseren Besuch damit, den Park um das Kilkenny Castle zu erkunden, um anschließend durch das alte Gemäuer selbst geführt zu werden und Details aus der Geschichte der Stadt und des Landes zu erfahren. Nach einer Mittagspause stiegen wir noch den Hügel zur St. Canice’s Cathedral hinauf, wo es einen Aussichtsturm zu erklimmen und alte Gräber zu bestaunen gab. Nach einer Busfahrt kamen wir gegen 16 Uhr wieder in Carnew an, wo uns unsere Gastfamilien von der Schule abholten.

 

Mittwoch

Mittwoch ist ein schöner Schultag in Carnew, denn er ist besonders kurz. Die Schule endet schon kurz nach 13 Uhr. Für den Nachmittag hatten die Lehrer kulinarische Pläne geschmiedet: wir kochten irische Spezialitäten. Für die Gemüsesuppe mussten Zutaten geschnippelt, gekocht und püriert werden, der Nachtisch bestand aus gebuttertem Toast mit Rosinen und Vanillesauce, die zusammen im Ofen gebacken wurden. Zu allem gab es typisch irisches „brownbread“ mit Butter. Das Kochen erforderte enge Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Iren, eventuell bestehende Sprachbarrieren wurden aber gekonnt auf Deutsch und Englisch umschifft. Nachdem alles aufgegessen und die Küche wieder in ihren Normalzustand zurückversetzt war, war noch etwas Zeit um sich bei Chips und Süßigkeiten auszutauschen, bis der zuverlässige „Transportservice“ der Gasteltern bereitstand, um die Schüler zum Abendbrot nach Hause zu befördern.

 

Donnerstag

Am Donnerstag ging es zurück Dublin. Zum Glück allerdings noch nicht um die Heimreise anzutreten, sondern um sich die Sehenswürdigkeiten dieser wunderschönen Stadt anzuschauen. Ms. Carley von der ColaisteBhride hatte einen Stadtrundgang vorbereitet, der am Trinity College begann und uns anschließend über den Fluss Liffyund vorbei am „Spire“ in die Innenstadt führte, wo wir auch das Post Office besichtigen konnten, an dem der Kampf zwischen Iren und Briten um die Unabhängigkeit Irlands einen traurigen Höhepunkt erreicht hatte.

Zurück und vorbei an der Universität trennten wir uns schließlich am Stephens Green, um unsere Mittagszeit in Kleingruppen zu verbringen. Um zwei Uhr kamen wir wieder zusammen um zur zweiten Hauptattraktion des Tages zu fahren: dem Croke Park. Das Stadion, in dem auch Fußball, vor allem aber die irischen Sportarten gaelicfootball und hurling gespielt werden, fasst über 80.000 Zuschauer und ist deshalb schon allein wegen seiner beeindruckenden Größe einen Besuch wert. Nach einem kurzen Video, das uns die Stimmung an einem Finaltag im Croke Park erahnen ließ, führte uns unser Guide durch die Spieler-Lounge, die Umkleidekabinen (in denen sich auch schon die deutsche Fußball-Nationalmannschaft umgezogen hat), das Spielfeld selbst und das Medienzentrum des Stadions, bis wir schließlich in einer der exklusiven VIP-Lounges die Tour beendeten und mit unserem Busfahrer John die Heimfahrt nach Carnew antraten.

 

Freitag

Am Freitag stand wieder Schule auf dem Programm. Bei Deutsch, Englisch, Mathe, Hauswirtschaft oder auch Irisch bestand eine letzte Gelegenheit, den Schulalltag in unserem Gastgeberland hautnah mitzuerleben, und so vielleicht auch die ein oder andere Idee für die Schule zu Hause mitzunehmen. Freitag Abend trafen sich wieder viele deutsche und irische Schüler um den Abend gemeinsam in der Gruppe zu verbringen und persönliche Kontakte zu vertiefen.

 

Samstag

Den Samstag verbrachten die Schüler komplett in den Gastfamilien, die den Tag teilweise nutzten, um Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in der Gegend zu unternehmen. Die Lehrer machten gemeinsam mit den irischen Kolleginnen einen Ausflug nach Glendaloch, einem See in den Wicklow Mountains, der - von spektakulärer Kulisse umgeben - zum Wandern einlädt.

 

Sonntag

Am Ende einer ereignisreichen Woche hieß es am Sonntag Morgen um neun Uhr Abschied zu nehmen. Gegen die teils langen Gesichter der Schüler half aber die Aussicht auf dem Rückbesuch der Iren in Sehnde im April, dem wir alle mit Spannung und Vorfreude entgegensehen!

 

Benjamin Schmidt (SMT)

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Kommentare: 13
  • #1

    Meinung (Donnerstag, 28 Februar 2013 20:56)

    ich finde die auslosung für den dies jährigen Austausch schrecklich!
    es gibt ja viel Austäusche in andere Länder aber an den meißten dürfen nur Schüler dran teilnehmen die Französisch haben&das dann auch noch Leute mit nach Irland fahren dürfen die das Jahr davor schoneinmal in Frankreich waren ist doch nicht ganz fair.

  • #2

    @Meinungsäußerer (Mittwoch, 06 März 2013 19:16)

    Gönn das den anderen doch mal! Es wird halt ausgelost und bestimmt fair, also keine Bevorzugungen!! & wer von denen war bitte schon in Frankreich und warum sollten die betreffenden Personen nicht ausgelost werden dürfen???

  • #3

    L.Witte (Freitag, 08 März 2013 10:56)

    Der Einwand von "Meinung" ist so leider nicht richtig. Wir haben extra Leute ausgesucht, die noch bei keinem Austausch dabei waren. Wenn jemand dabei war, der schon einmal einen anderen Austausch gemacht hat, dann nur, weil wir die Information nicht hatten. Es gilt also nach wie vor: Wer schon einmal einen Austausch gemacht hat, wird für den Irlandaustausch leider nicht berücksichtigt.

  • #4

    Die wichtige Meinung (Mittwoch, 13 März 2013 21:32)

    Es ist doch total fair oder nicht warum sollten die leute die schon mal einen austauch gemacht haben auch einen zweiten austausch machen .es gibt bestimmt gründe warum wie zum beispiel weil es spaß gemacht hat aber es ist wie Meinung geschrieben hat ungerecht wenn manche personen zwei austausche machen dürfen und andere nur einen
    Das kann man als nicht fair bezeichnen

  • #5

    Meinung (Mittwoch, 13 März 2013 22:24)

    sag ich doch.
    Sie sagen sie sind fair.
    Aber es ist nicht fair.
    &Mann könnte auch zwei Schüler in eine Familie stecken um mehr schüler mit zu kriegen.
    natürlich müsste man dafür jede menge Sachen organiesieren aber wenn Mann möchte wer das machtbar
    -aber nein die Kgs ist ja so fair

  • #6

    teilnehmer (Dienstag, 09 April 2013 09:18)

    der austausch war echt nicht so cool

  • #7

    teilnehmer 2.0 (Dienstag, 09 April 2013 09:19)

    JO :/

  • #8

    vivien 6ke (Montag, 22 April 2013 12:57)

    boah ich find sowas echt cool!

  • #9

    Darius Klatt (Dienstag, 30 April 2013 09:11)

    Mano das sind voll die duumies !

  • #10

    Jonas Hohr (Dienstag, 30 April 2013 09:11)

    Wieso durfte ich nicht mit? ICh bin cool und schlau und kann irisch! Das ist voll unfair! Gruß Jonas Hohr E.2

  • #11

    Henrik Warneke (Dienstag, 30 April 2013 09:13)

    Was soll das Darius kannst du dich nicht richtig artikulieren

  • #12

    oooooooooöööööö (Dienstag, 21 Mai 2013 10:17)

    oooooooooooooööööööööö

  • #13

    Henrik Warneke (Dienstag, 21 Mai 2013 10:18)

    Vievien 6Ke, wer ist das denn für eine blöde KUUUUUHHHHH