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So sind wir
So sind wir
Dieser Rap entstand 2014 im Rahmen eines Workshops mit dem Rapper SPAX und Schülern der Sekundarstufe I.
Rap gegen Gewalt
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014

Einsatz für die Menschenrechte

Brownies und die Folter ist gegessen!  Damit warben wir für unseren Kuchenverkauf, wobei wir so viel Geld wie möglich für Amnesty International einnehmen wollten.

Wir, Schülerinnen des PU 9 „Menschen brauchen Menschen“, beschäftigen uns zur Zeit mit dem Thema Menschenrechtsverletzungen und sind dadurch auf Amnesty International gestoßen.

Unsere Kleingruppe möchte mit sogenannten „Urgent Actions“ möglichst viele Unterschriften gegen Menschenrechtsverletzungen sammeln.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International stellt diese Eilaktionen, auch genannt UAs auf ihre Website, wenn sie von willkürlichen Festnahmen, Folterungen, bestehenden Hinrichtungen, Morddrohungen usw. erfährt.  Die Organisation versucht daraufhin viele Menschen darauf aufmerksam zu machen, damit diese Appelle an die betreffenden Regierungen schreiben. So startet ein Netzwerk von Aktivisten in aller Welt, die mit E-Mails, Briefen, Telefaxen usw. an die zuständigen Stellen appellieren.

 

Um mehr Druck auf die Regierungen auszuüben, um Veränderungen hervorzurufen und aus Mitgefühl zu den Betroffenen, haben wir in den letzten Wochen solche Appelle an einige Klassenlehrer und Tutoren verteilt, die diese freundlicherweise von ihren SchülerInnen unterzeichnen ließen. Des Weiteren liegt im Lehrerzimmer eine Unterschriftenliste für die jeweils aktuelle UA aus.

Unsere erste UA beschäftigte sich mit der kosovarischen Menschenrechtsaktivistin Frau Nazlie Bala, die Morddrohungen erhielt, weil sie sich öffentlich für die Rechte der Frauen im Kosovo einsetzt.

Daraufhin schrieben wir für Hatim Ali Mohammed aus dem Sudan, der ausschließlich aufgrund der Teilnahme an friedlichen Protesten festgenommen wurde. Er befindet sich in Gefahr, gefoltert zu werden.

Während des Kuchenverkaufs unserer PU-Gruppe am Freitag, den 26. April, haben wir ebenfalls eine UA ausgelegt. Diese handelte von fünf Jugendlichen, zwei von ihnen wurden nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt, obwohl sie noch minderjährig sind. Alle Jugendlichen stehen außerdem unter Foltergefahr.

Unsere aktuelle UA soll verhindern, dass Familien in Kolumbien von ihrem Land vertrieben werden. Die Kleinbauernfamilien erhielten Morddrohungen von paramilitärischen Gruppen, die das Land aufgrund wirtschaftlicher Interessen räumen wollen.

Diese Aktion möchten wir auf jeden Fall bis zum Ende des Schuljahres weiterführen.
Außerdem hoffen wir, dass die Auseinandersetzung mit Menschenrechtsverletzungen auch danach noch an unserer Schule aktuell bleibt.

Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei allen, die uns unterstützt haben, bedanken!

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Kommentare: 3
  • #1

    Ich (Dienstag, 14 Mai 2013 20:24)

    Schade, dass Lena´s Text nicht auf die Homepage geschrieben wurde. Der war gut.

  • #2

    Du (Dienstag, 14 Mai 2013 21:07)

    Der text ist GUT geschrieben

  • #3

    Nochmal Ich (Dienstag, 14 Mai 2013 22:17)

    Ich habe auch nicht gesagt dass der schlecht ist sodern das ein anderer, der als erstes fertig war auch gut gelungen ist.