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So sind wir
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Dieser Rap entstand 2014 im Rahmen eines Workshops mit dem Rapper SPAX und Schülern der Sekundarstufe I.
Rap gegen Gewalt
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014

KGS Sehnde Projektschule bei „Jugend Debattiert“

Eine lebendige Demokratie benötigt Menschen, die kritische Fragen stellen. Menschen, die sich erheben, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer Menschen auseinandersetzen.

Also Menschen, die zuhören und reden können.

Deshalb ist es wichtig, dass jeder schon in der Schule lernt, wozu man debattiert und regelmäßig übt, selbst zu debattieren.


Seit 2001 ist genau dieses Ansinnen in die Strukturen eines bundesweiten Projektes eingebettet. Dem Projekt „Jugend Debattiert“, unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch-Stiftung, der Mercator-Stiftung und der Heinz Nixdorf-Stiftung.

Heute ist "Jugend Debattiert" der größte bundesweite Schülerwettbewerb zur sprachlich-politischen Bildung mit über 175.000 Schülerinnen und Schülern, 7.000 Lehrerinnen und Lehrern an 960 Schulen.

Auch die KGS Sehnde strebt nun an, ein Teil dieses Netzwerkes zu werden und Schüler zu den diversen Wettbewerben auf Schul-, Regional-, Landes-, und Bundesebene zu schicken. Nach dem kürzlich erfolgten Abschluss ihrer Fortbildung planen Bettina Jonas und Sebastian Prignitz die Etablierung des Formates an der Schule.

„Wir werden uns in den Herbstferien über die genaue Vorgehensweise abstimmen“, so Prignitz, der dieses Format bereits an anderen Schulen kennengelernt hatte und die Debatte bereits regelmäßig in den Unterricht einbettet.

Am Anfang steht eine Entscheidungsfrage, auf die man nur mit "Ja" oder "Nein" antworten kann. Wer mit "Ja" antwortet, spricht sich für das Gefragte aus ("pro"). Wer "Nein" sagt, wendet sich dagegen ("contra"). Debattiert wird jeweils zu viert: Zwei Personen antworten mit "Ja" und sprechen sich für das Gefragte aus ("pro"), zwei antworten mit "Nein" sprechen sich gegen die Maßnahme aus ("contra").
  • In der Eröffnungsrunde beantwortet jeder Teilnehmer in zwei Minuten die Streitfrage aus seiner Sicht.
  • Die Freie Aussprache dauert zwölf Minuten. Hier werden weitere Argumente gebracht und miteinander abgeglichen.
  • In der Schlussrunde hat jeder Teilnehmer noch einmal eine Minute Zeit, die Streitfrage ein zweites Mal zu beantworten: diesmal im Lichte all der Argumente, die er gehört hat.

Von der Projektidee „Jugend Debattiert“ profitieren, unabhängig vom Wettbewerb, alle:

Die Schülerinnen und Schüler durch die Stärkung kommunikativer Fähigkeiten, der verbesserten Sicherheit im Auftreten bei Prüfung und Bewerbung und der möglichen Teilnahme an Wettbewerben

Die Lehrerinnen und Lehrer durch Methodentraining für kompetenzorientierten Unterricht, praxisnahes Lehrmaterial und motivierende Aktivierung der Schülerinnen und Schüler

Die Schule insgesamt, denn das Projekt setzt Impulse für die Schulentwicklung, stärkt die Profilbildung und vernetzt Schulen bundesweit, sogar bis ins Ausland. (PRG)