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So sind wir
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Dieser Rap entstand 2014 im Rahmen eines Workshops mit dem Rapper SPAX und Schülern der Sekundarstufe I.
Rap gegen Gewalt
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2015-2017
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Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014
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Berufsorientierung Sek II: Das Projekt „IT-macht Schule“ stellt sich vor

Jonas Ette, Projektkoordinator IT-macht Schule, Schülergruppe aus der Einführungsphase der KGS Sehnde
Jonas Ette, Projektkoordinator IT-macht Schule, Schülergruppe aus der Einführungsphase der KGS Sehnde

Kai Jürgen (Pro Beruf) lud 25 interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Einführungsphase (Klasse 11) der KGS Sehnde ein, das Projekt „IT-macht Schule“ kennenzulernen. Als Gast und Referent begrüßten die gespannten Zuhörer den Projektkoordinator, Herrn Jonas Ette.

Wie begeistert man Schüler und Schülerinnen für die IT-Branche und wie bringt man anschließend interessierte junge Menschen und Unternehmen zusammen? An genau diesen Fragen setzt „IT-macht Schule“ an. Die Branche registriert einen stetig wachsenden Mangel an Fachkräften, aktuell seien bis zu 55.000 Arbeitsplätze nicht besetzt.

 

Das liege in der Nachwuchsgewinnung oftmals daran, dass junge Menschen ein verzerrtes Berufsbild haben, wenn Sie an Tätigkeitsbereiche im IT-Sektor denken, sagt Jonas Ette, der sich im stetigen Dialog mit Schulen in Hannover und der Region befindet.

 

Dabei ist bei den Ausbildungsberufen, Dualen Studiengängen sowie diversen Universitäts- und Hochschulstudiengängen nicht ausschließlich eine Affinität für Zahlen gefragt. Analytische Fähigkeiten, Kommunikation, Teamwork und ein ausgeprägtes Kunden- und Dienstleistungsbewusstsein sowie technisches Geschick sind ebenfalls essenzielle Bestandteile, so Ette. Die IT-Branche bietet daher ein breites Angebot an attraktiven beruflichen Verwirklichungschancen.


Doch worum geht es in dem Projekt genau? Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, „matcht“ und koordiniert das Projekt Schulen in der Stadt Hannover und der Region mit einer stetig wachsenden Zahl an IT-Unternehmen und IT-Abteilungen.  Mit Hilfe eines Praktikumsleitfadens, strukturiertem Stundenplan sowie ausformulierten Aufgaben kann ein anspruchsvolles, gut betreutes und gewinnbringendes Praktikum gewährleistet werden, mit dem Ergebnis einer starken IT-Berufsorientierung.

 

„Das Kernstück“ jedes Praktikums ist eine eigene berufsspezifisch konzipierte Fachaufgabe, die jeder Praktikant eigenständig während seines Praktikums bearbeiten darf, betont Ette. Neben Mitarbeiter/innen-Interviews, dem Feedback sowie einem Abschlussgespräch wird auch genug Raum zur Reflexion im Praktikumsbericht geboten.


Am Ende des Vortrags zeigten sich viele Schülerinnen und Schüler begeistert. Auch Kai Jürgen war sehr positiv gestimmt und bemerkte, dass bei vielen Zuhörern die Neugier an der IT-Branche geweckt wurde. Nun erwartet er eine Vielzahl an Bewerbungen für das bevorstehende Betriebspraktikum im Januar 2019. (JRG)