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So sind wir
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Dieser Rap entstand 2014 im Rahmen eines Workshops mit dem Rapper SPAX und Schülern der Sekundarstufe I.
Rap gegen Gewalt
Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2015-2017
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Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012-2014
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2019

Forscherklasse untersucht den Lebensraum Totholz

 

 

Zu Beginn des Schuljahres beschäftigte sich die neue Forscherklasse 5Gc mit dem Lebensraum Totholz. Erste Erkenntnis: Der Begriff „Tod“ ist hier völlig unpassend. Auf und unter den abgestorbenen Baumstämmen wurden unzählige Lebewesen gefunden. Käfer, Fliegen, Mücken, die dazugehörigen Larven, Bienen, Spinnen, Moose, Flechten und Pilze. Pures Leben also! Totholz  ist ein wichtiger Lebensraum für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Die Tiere wurden in Becherlupen gesammelt, bestimmt und anschließend natürlich wieder in ihren Lebensraum entlassen.

 

Im anschließenden Theorieteil wurde im Selbstlernzentrum alles Wissenswerte über die verschiedenen Arten herausgefunden und auf Gruppenplakaten zur Präsentation vorbereitet.

 

EP 1 besucht das LEBAO der MHH

 

Es hatte etwas von „Science Fiction“ als die EP 1 kurz vor den Sommerferien die Leibniz Forschungslaboratorien für Biotechnologie und künstliche Organe (LEBAO) der MHH besuchte. Schwerpunktmäßig werden hier Aspekte der regenerativen Medizin und der Organtransplantation untersucht und erforscht.

 

Nach einer kurzen Begrüßung bekamen wir einen umfangreichen Einblick in die Forschung an Stammzellen. Zunächst erläuterte uns Prof. Dr. Martin das Prinzip der Reprogrammierung des Zellkerns. Dabei ist es möglich, jede beliebige Körperzelle in ein früheres embryonales Entwicklungsstadium zurückzuführen. Diese Zellen sind dann pluripotent, ähnlich wie embryonale Stammzellen. Sie können sich dann wieder zu jedem Zelltyp differenzieren und für Transplantationen und Zellersatztherapien eingesetzt werden.

 

Bei der anschließenden Führung durch die Forschungsabteilungen konnten wir u.a. sogenannte Bioreaktoren sehen, in denen Stammzellen für die Zelltherapie gezüchtet werden. Vorteil dieser Reaktoren ist, dass damit relativ schnell eine unglaubliche Zahl an Stammzellen produziert werden kann. So enthielt ein Reaktor etwa 500 Millionen Zellen, aus denen dann z.B. Herzmuskelzellen gezüchtet werden können.

 

Die MHH ist sehr bekannt für Transplantationen zum Beispiel des Herzens. Diese werden notwendig, wenn das Herz durch einen Infarkt oder eine Erkrankung so stark geschädigt wird, dass es die eigentliche Aufgabe nur noch sehr eingeschränkt ausführen kann. Beeindruckend in diesem Zusammenhang ist die Zahl von bis zu 2 Millionen irreversibel geschädigter Herzmuskelzellen durch einen Infarkt. Häufig fehlt es allerdings an Spenderorganen. Mit künstlichen Organen bzw. Geweben ist es möglich, diesem Mangel entgegen zu wirken. Die aus den hergestellten Stammzellen gezüchteten Gewebe werden direkt in das geschädigte Organ transplantiert. Ein großer Vorteil dieser Behandlungsart ist, dass es keine Abstoßungsreaktionen des Körpers gibt, da sich um körpereigenes Gewebe handelt.

 

Die EP1 bedankt sich für den umfangreichen und interessanten Einblick in die Arbeit des LEBOA.